Fonds oder Aktien Vergleich

Vergleich von Fonds oder Anteilen

mehr Ertrag als ein selbstgewählter Benchmark. Die Aktienfonds kaufen Anteile an Unternehmen. Die Aktienfondsprüfung ist eine ideale Grundlage für die Anlage in Fonds. Equity-Fonds, Aktien - oft nach bestimmten Kriterien wie Region. Fonds können sich je nach Anlageziel und Risikoklasse stark unterscheiden.

Lektion 10: Vor- und Nachteile Anlage: Aktien, Fonds, BTFs

Die Aktien haben viele Vorteile, sind aber nicht das einzig mögliche Investment. Fonds, börsengehandelte Fonds und andere Assetklassen können ebenfalls zum Anlageerfolg beizutragen. Gegenüber Fonds, ETF und allen Anlageprodukten (ein Anlageprodukt ist "hergestellt", d.h. setzt sich aus wenigstens zwei Faktoren zusammen) bietet Aktien einen entscheidenden Vorteil: Sie wissen immer ganz exakt, was Sie in Ihrem Portefeuille haben und sind (neben dem Finanzamt) die einzig beteiligte Person.

Dies ist bei einem aktiven Anlagefonds nicht der Fall: Die Investoren wissen letztendlich nicht, welche Position der Fonds im Detail einnimmt. Auch bei gemischten Fonds ist oft nicht einmal die exakte Eigenkapitalquote bekannt. Ihre Vertriebs- und Bewirtschaftungskosten, einschließlich großzügiger Gebühren für das Management des Fonds, übernimmt die Gesellschaft aus dem Anlegervermögen. Damit sind Aktien nicht nur sehr übersichtlich, sondern auch sehr kostengünstig.

Eine gekaufte Stückaktie kostet nur wenig oder gar nichts, da immer mehr Makler auf pauschalierte Depotgebühren verzichtet. Im Vergleich zu den Gesamtfondskosten sind die Transaktionsgebühren niedrig. Bei einem Fondskauf wird ein Emissionsagio von bis zu 5,00% erhoben und die Jahreskosten betragen 1,00 bis 2,50% des Fondvermögens - was oft der erreichten Gesamtrendite entspr. ist.

So schneidet beispielsweise ein auf die deutschen Blue-Chip-Produkte fokussierter Fonds besser ab als der DAX, der sich mit einem Index-Fonds (ETF) wesentlich günstiger verfolgen läßt. Aber ein Fonds sollte in der Lage sein, glaubhaft zu erklären, warum er die gestiegenen Ausgaben zahlt. Zu den Beispielen gehören Frontier-Märkte, Fonds im Zusammenhang mit Risikokapitalgesellschaften usw.

Zahlreiche gemischte Fonds mit aktivem Management werden als "Fonds mit dem Wesen einer Vermögensverwaltung" ausgeschrieben. Die Argumentation: In Zeiten guter Aktienmärkte wird die Eigenkapitalquote gesteigert und in schwierigen Zeiten wird mehr Geld in den Renten- oder Kapitalmarkt angelegt. Solche Fonds bringen dem Anleger Vorzüge, der sich nicht einmal um sein Wertpapierdepot kümmern will. Größter Pluspunkt ist die Fähigkeit, das Fondsvolumen in stürmischen Börsenphasen vollständig von der Börse zu nehmen.

Allerdings haben viele dieser Fonds in der vergangenen Zeit aufgrund hoher Preise und schwacher Wertentwicklung Aufmerksamkeit erregt. Börsengehandelte Fonds (ETFs) sind eine offensichtliche Variante zu aktiven Anlagefonds. Ihre Grundlage bildet der ETF - z.B. der DAX oder ein Theme-Index. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fonds wird der Inventarwert des Fonds nicht durch die Einzelkomponenten, sondern durch den Basiswert bestimmt.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Fonds können daher börsengehandelte Fonds wie Aktien laufend gehandhabt werden. Erhöht sich der Preis der Base um 5,00 Prozentpunkte, wird der ETF ebenfalls um 5,00 Prozentpunkte höher gehandel. Investitionsentscheidungen müssen nicht mehr gefällt werden - deshalb sind Fonds kosteneffizient und durchsichtig. Der jährliche Verwaltungsaufwand liegt je nach Fonds zwischen 0,20 und 0,50 pro Jahr.

Makler wickeln Geschäfte in börsengehandelten Fonds nahezu immer auf die gleiche Weise ab wie Geschäfte im Aktiengeschäft. Ein ETF unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von einem Indexzertifikat, das auch einen einzelnen Underlying repliziert. Die Differenz besteht in einem juristischen Detail: Bei Zertifikaten handelt es sich um Inhaberobligationen, bei denen es sich um spezielle Vermögenswerte von ETF handelt. Bei Zahlungsunfähigkeit des Zertifikatsgebers verlieren Sie Ihr Vermögen - ein Konkurs der Investmentgesellschaft hingegen kann Ihnen grundsätzlich nichts ausmachen, da das Vermögen des Fonds nicht in die Konkursmasse einfließt.

Wenn Sie sich absolut sicher sein wollen, sollten Sie einen Überblick über die Zusammenstellung eines börsengehandelten Fonds gewinnen. Einige Index-Fonds bilden ihre Grundlage "natürlich" nach und beziehen genau die dargestellten Aktien, Commodities etc. ein. Verschiedene Index-Fonds bilden ihre Grundlage "synthetisch" ab: Das Portefeuille eines jeden Fonds setzt sich dann aus Aktien zusammen, deren Performance mehr oder weniger deutlich von der des DAX abweichen kann.

Den Unterschied zwischen dem DAX und dem realen Bestand kompensiert der Fonds durch Swapgeschäfte mit anderen Fonds, Kreditinstituten oder Erstversicherern. Dies kann ein Wagnis für den Fonds und damit für Ihr Kapital sein, wenn ein Gesellschafter bei einem solchen Tauschgeschäft seinen Pflichten nicht nachkommen kann. Besser als Aktien sind börsengehandelte Fonds, wenn Sie Ihr Portefeuille regelmässig durch den Kauf von Optionsscheinen oder Optionsscheinen auf die einzelne Aktie absichern.

Die Korrelation zwischen einem Aktien-Portfolio und einem ETF ist aus dem Korrelationskoeffizienten ersichtlich, der in der Nähe von +1 liegt. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Tracking Error, der den Unterschied in der Performance zwischen dem ETF und seiner Grundlage anzeigt und bei künstlich nachgebauten Index-Fonds am geringsten ist.

Die Anlagestrategie, die auch privaten Anlegern offen steht, beinhaltet weit mehr als Aktien und Eigenkapital. Zur Diversifikation des Portfolios werden oft Alternativanlagen vorgeschlagen, da sie wenig mit den Aktien- und Obligationenmärkten korrelieren und somit das Risiko reduzieren können. Bei Zertifikaten werden Aktien mit einer weiteren Komponente, z.B. einer Positionierung im Optionenmarkt, kombiniert.

Je nach Ware kann dies zu höheren Erträgen führen oder die Gefahr verringern. Reverse Convertibles werden in der Regel auch von Kreditinstituten begeben und weisen einen hohen, garantierten Zinssatz ohne erhöhte Risikobereitschaft gegenüber einer Eigenkapitalposition auf. Die Funktionsweise: Der Aussteller gewährleistet einen Zinscoupon von z.B. 10% und beschließt bei Fälligkeit, die Schuldverschreibung zum Nennbetrag zurückzuzahlen oder eine feste Aktienanzahl zu liefern.

Falls nicht unmittelbar über Aktien, sollte über Fonds investiert werden - bei Commodities über ETC. Bei Aktien wissen Investoren immer ganz klar, wo sie stehen und aus erster Hand.

Mehr zum Thema