Etf oder Aktien

Die Etf oder Aktien

Dies bedeutet, dass ein ETF jährliche Kosten hat, ein Anteil nicht. Zusätzlich passt der ETF die Gewichtung der darin enthaltenen Aktien automatisch an. So können Sie Monat für Monat oder vierteljährlich in einem ETF sparen, der mit einem Indexfonds (ETF) wesentlich kostengünstiger abgebildet werden kann. Exchange Traded Funds können jederzeit wie Aktien an der Börse gehandelt werden.

Im Jahr 2018 Aktien oder ETF-Anlagen? Aktive vs. passive Investition

Früher oder später wird sich jeder, der als Einsteiger in den Kapitalmarkt eintreten will, oft die folgende Fragestellung stellen: Soll ich mein Kapital lieber in Einzelaktien anlegen oder sollte ich die passiven ETF-Anlagen vorziehen? In diesem Beitrag habe ich einige Vor- und Nachteile einer Anlageoption zusammengefasst, damit sich unentschlossene Anleger ein genaueres Bild machen können.

Zunächst eine kleine Erläuterung für Anfänger: Was ist "aktive" und "passive" Investition überhaupt? I) Der Strategieansatz: Hier versuchen wir, die einzelnen aussichtsreichen Aktien ausfindig zu machen und damit den Markt als Ganzes zu durchbrechen. Vorsicht: Ohne Strategien sollten Sie nicht in die Aktienmärkte anlegen! Passiver Strategieansatz: Hier wird über Indexfonds (meist ETFs) in große Indices wie DAX, Dow Jones und Co angelegt, so dass das eigene Investmentkapital nahezu so gut ist wie der Markt insgesamt (statt es zu übertreffen wie im Aktivansatz).

Vorzüge von Aktien oder Benachteiligungen von ETFs: Aktien sind in Bezug auf die Vergütung billiger als börsengehandelte Fonds, da sie jährlichen Managementgebühren unterliegen, die sich langfristig bereits summieren (ca. 0,5% im Durchschnitt der Gesamtinvestitionssumme; je nach ETF entstehen mehr oder weniger Kosten). Für Aktien hingegen müssen Sie beim Einkauf oder Vertrieb nur Maklergebühren zahlen, hier entstehen keine jährlichen Ausgaben.

Besonders deutlich wird dieser Vorsprung bei längerfristigen Aktienanlagen (kein ständiger An- und Verkauf). Bei Einzelaktien ist man als Gesellschafter unmittelbar an der Gesellschaft beteiligt. 2. Die ETF haben auch lange AGB, wobei sich auch die Konditionen verändern können (Fondsdomizil, TER, ETF-Verteilungsart, etc.). Dies gilt nicht für Aktien, sie sind transparent als börsengehandelte Fonds (keine AGBs).

Es wird Ihnen sagen, was Sie kaufen. Die Liquidation von börsengehandelten Fonds ist möglich (insbesondere bei kleinen Fonds). Dies ist bei Aktien (z.B. bei Insolvenz oder Übernahme) eher unwahrscheinlich. Vielen Privatanlegern geht es besser, wenn sie unmittelbar in Aktien und nicht wie bei einem ETF in ein von einer Fondsgesellschaft aufgelegtes Produkt investieren.

Die ETF-Fonds sind recht unbedenklich, aber es gibt eine Reihe von Gefahren, die Sie beachten sollten (in erster Linie durch Wertpapierleihe und künstliche börsengehandelte Fonds; mehr Informationen über börsengehandelte Fonds hier). Es wird auch erörtert, ob es sich um einen ETF handelt oder ob Sie bei einzelnen Aktien die Aktien in Ihrem Portfolio wählen können (= in der technischen Sprache "stock picking"; hier werde ich den Terminus näher erläutern).

Im Falle von börsengehandelten Fonds stützt sich der Auswahlprozess auf die am Kapitalmarkt verfügbaren börsengehandelten Aktienpakete. Beispiel: Bei einem DAX-ETF muss man unweigerlich in jüngst sehr schlecht laufende Aktien wie eon, RWE, Deutsche Bank oder Commerzbank anlegen (Kursniveau: Jahresmitte 2016). Sie wissen bei Einzelaktien ganz exakt, in welche Aktien Sie angelegt sind (Sie haben die Aktien selbst ausgesucht und gekauft).

Mit einem ETF erwerben Sie in der Regel ein großes Aktienpaket, das Sie zum Teil gar nicht oder kaum kennen. Einzelne Anlagen sind viel beweglicher als ETFs: Sie können gewisse Aktien nach eigenem Ermessen erwerben oder wiederverkaufen. Die ETF sind an die jeweilige Fondszusammensetzung gekoppelt. Mit " Buy and Hold " (was ist das?) sind die Kosten eines längerfristigen Aktienportefeuilles unterdurchschnittlich.

Gerade am Beginn braucht es etwas Zeit, um mit Unterstützung einer soliden Aktienstrategie ein schlagkräftiges Portfolio aufzubauen. Dann geht es darum, Aktien im Wertschriftendepot zu belassen und zu erwarten. Aufregender ist es, die Entstehung eines selbst zusammengestellten Aktienportfolios zu beobachten (bei herkömmlichen Aktienfonds wissen Sie im Vorfeld, dass der gesamte Markt repliziert wird).

Nachteil von Aktien oder Vorteil von ETFs: Hoher Selektionsaufwand bei einzelnen Aktien: Sie müssen die Aktien selbst prüfen und auswählen. Mit einem kurz- oder mittel-fristigen Investitionshorizont müssen Sie auch wesentlich mehr Zeit als bei einer ETF-Investition aufwenden ( "regelmäßig Aktien prüfen", Preise und Marktbeobachtung, Kauf oder Verkauf usw.).

Automatisch und in der Regel hoch diversifiziert in ETFs: Hier sind Sie in viele Aktien auf einen Streich angelegt (teilweise mehrere hundert Aktien). Damit wird auch das gesamte Risiko auf mehrere Aktien aufgeteilt. Anders als bei einem ETF-Investment erfordert eine einzige Aktiensuche mehr Wissen, um vielversprechende Aktien auszusuchen. Besonders Einsteiger müssen besonders darauf achten, keine falschen Aktien (Pennystocks etc.) zu erstehen.

Wenn man aktiv in Aktien investiert, riskiert man, dass man sich (deutlich) besser als der Markt insgesamt erholt. Besonders groß ist die Gefährdung, wenn man keine gute Eigenkapitalstrategie hat. Im Falle von börsengehandelten Fonds hingegen wissen wir, dass sich ein börsengehandelter Fonds genauso wie der replizierte Fonds weiterentwickelt. Aktien sind eher um das Portfolio besorgt, weil sie mehr Einfluß haben und individuelle Aktien erwerben und veräußern können (Beispiele für gängige Rätsel unter Investoren: Soll ich Aktien X erstehen?

Sollte ich Aktien Y besser dafür anbieten? usw.). Insbesondere Investoren, die keine eindeutige und gut überlegte Eigenkapitalstrategie verfolgen, sind unsicher. Durch den Einsatz von börsengehandelten Fonds ist es leichter, kleine Beträge in viele Aktien auf einmal zu legen. Auch Aktiensparpläne gibt es, z.B. mit ING-DiBa (ich bin auch dabei), aber hier kann man nur eine einzige Stückaktie speichern (es ist aber möglich, mehrere Aktien mit mehreren investierten Aktiensparplänen auf einmal zu speichern).

Einzigartiges Angebot: Sowohl die Investition in Einzelaktien als auch in Aktien-ETFs haben ihre unwiderruflichen Vorzüge. Jeder Investor muss daher letztlich die Pro- und Contra-Argumente lesen und selbst bestimmen, ob er den Weg des Aktiv- oder Passiv-Investments wählt oder was ihm am besten liegt. Doch keine Angst, Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn die Fragen "ETF oder Aktien" geteilt sind: Sie können den Weg zu jeder Zeit wieder ändern, wenn Sie das Empfinden haben, dass Ihnen der von Ihnen gewählte Weg nicht liegt.

Andernfalls haben Sie die Gelegenheit, beide Möglichkeiten zur gleichen Zeit oder für längere Zeit auszuprobieren. Nebenbei bemerkt: Ich mag börsengehandelte Fonds, aber ich kaufe lieber einzelne starke Aktien mit dem Zweck, sie so lange wie möglich zu behalten (= langfristig angelegte Buy-and-hold-Aktienstrategie).

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