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Informieren Sie sich, was Anleger beim Kauf von Indexfonds beachten müssen. Nachhaltige Aktienindexfonds (ETFs) bieten einen guten Start. Tips zum Kauf von Aktien in Indexfonds. Die neuesten Tweets von Finanztip (@Finanztip). Der unabhängige Verbraucherportal Finanztip beschreibt Indexfonds als "einfache und kostengünstige Möglichkeit, langfristig in Aktien zu investieren".

Kritiken an Indexfonds: 5 Gegensätze - Finanztip-Blog

Die 450 Mrd. EUR sprachen für sich: So viel Anlegergelder wurden in börsengehandelte Indexfonds, auch bekannt als ETF ( "Exchange Traded Funds"), investiert, die im Jahr 2017 an der europäischen Börse Xetra gelistet wurden. Die Indexfonds haben Charme: Sie sind unkompliziert und kostengünstig und benötigen keine teueren Vermögensverwalter. Weil sie einen existierenden Indiz kopieren.

Aber je erfolgreicher die börsengehandelten Fonds sind, desto deutlicher werden sich die Stimmen der Kritik äußern. Beispielsweise wird gesagt, dass börsengehandelte Fonds nur einen Abwärtstrend an den Aktienmärkten anheizen würden, dass börsengehandelte Fonds im Falle eines Absturzes viel mehr Werte einbüßen würden, als die gezeigten Anteile oder Börsenhändler sich auf Rechnung der Investoren angereichern würden.

eFonds verschärfen den Abwärtstrend mit ihrer Marktstärke! Bei Geldabhebungen müssen Börsenfonds in größerem Umfang Anteile ausgeben. Bei Geldabhebungen im Falle eines Rückgangs müssen Fondsanteile verkauft werden. Gleiches trifft jedoch auf aktive verwaltete Investmentfonds zu. Der Grund, warum sich ein Abwärtstrend verschärft, sind weniger die Mittel, sondern das " progressive " Verkaufsverhalten vieler Anlegern.

Indexfonds haben keine Meinung vom Markt! Beispielsweise werden in Indexfonds die 600 bedeutendsten Werte Europas oder die 1.200 weltweit bedeutendsten in Bezug auf die Börsenkapitalisierung gebündelt. In manchen Fällen ist ein aktiver verwalteter Fund aber auch stärker an Indices ausgerichtet. Wenn der gesamte Markt in Angst ausverkauft ist, sind letztendlich alle Titel davon berührt, egal ob sie nun unmittelbar oder über Investmentfonds oder über Investmentfonds gehandelt werden.

Die ETF' haben nicht genug Bargeld! Investoren können ihre Aktie nicht in einer Phase des Abschwungs aufgeben. Die Barreserve der BTFs ist in der Regel geringer als die der aktiven verwalteten Anlagefonds. Die vom ETF-Anbieter gegen den Anteil am ETF getauschten Titel kann der Marktmacher dann nicht oder nur zu sehr niedrigen Kursen verkaufen.

Im Falle von börsengehandelten Fonds, die auf Gegengeschäften basieren, ist das Risiko eines Konkurses des Handelspartners gegeben. Ein synthetischer ETF sichert dem Provider die Entwicklung des Index einer Hausbank (Swap-Partner). Auch er selbst ist dabei, ein Portfolio von Sponsoren mit Anteilen großer Firmen aufzubauen. Schwankungen des Sponsoring-Portfolios und der Index-Entwicklung werden tagtäglich durch korrespondierende Sicherheitenstellungen - überwiegend Bundesanleihen - ausgleichen.

Die auf MSCI World gehandelten börsengehandelten Fonds sind gefährlich, da sie in USD denominiert sind. Ein Teil der börsengehandelten Fonds auf dem MSCI World, wie auch der eigentliche Aktienindex, sind in USD denominiert. Sie muss immer dann "Rabatte" akzeptieren, wenn der EUR gleichzeitig mit der (positiven) Entwicklung des Indizes aufwertet. Die Investoren sollten auch der breiten Diversifikation der Investitionen Bedeutung beimessen.

Kein anderer Indizes kann dies besser als der MSCI World, der 1.600 Einzelwerte aus 23 Nationen bindet. Bei einem Crash verliert ein ETF mehr Werte als die im ETF dargestellten Anleihen. Im Gegensatz zu einem Rückgang über Tage oder sogar über mehrere Tage (wie unter Punkt 4. angesprochen), spricht man bei diesem "Crash" davon, dass die Aktienmärkte an einem einzigen Tag verrückt werden.

Es kann dann vorkommen, dass Investoren einen ETF gar nicht oder nur zu äußerst günstigen Kursen aufgeben. Begründung: Die Trader, die die börsennotierten Fonds kaufen und für die Preisfindung verantwortlich sind (Market Maker), wechseln diese mit dem Anbieter des börsennotierten Fonds gegen Anteile. Aber sie tun das nur, wenn sie abschätzen können, wie viel diese Anteile sind.

Sollten die Bestände rasch an der Wertpapierbörse sinken - oder gar vom Markt genommen werden - müssen Trader mit großer Unsicherheit vorgehen. Kaufen sie einen ETF, dann nur mit einem großen Nachlass. In der Theorie kann es beispielsweise vorkommen, dass sich der ETF-Kurs vom Preis der deponierten Anteile abkapselt. Wenn die " Blitzschlagreaktion " an den Aktienbörsen vorüber ist, können Trader in Exchange Traded Funds ihre Arbeit wieder aufnehmen und die Preise der Exchange Traded Funds sind wieder aktienorientiert.

ETF-Trader ( "Market Maker") sind nicht reguliert und reichern sich auf Rechnung der Anlegern an. In erster Linie sorgen sie dafür, dass Investoren ETFs einfach und zu einem marktgerechten Kurs an der Wertpapierbörse erwerben und veräußern können. Die Trader erkennen die gestiegene Nachfragesituation, bieten dem Erwerber einen etwas erhöhten Kurs für die neue ETF-Aktie, erwerben die benötigten Anteile am Aktienmarkt, legen sie dem ETF-Anbieter vor und erhalten dafür eine ETF-Aktie.

Diese " Erstellung " über einen Trader ist schnell und kostengünstig, als wenn sich jeder potentielle ETF-Käufer stets an den ETF-Anbieter wendet. Dies ist auch ein Pluspunkt von BTFs gegenüber aktiven verwalteten Investmentfonds, an denen in der Regel keine Trader beteiligt sind. Selbstverständlich wollen die Dealer mit ihrem Dienst etwas einbringen.

Da der Kurs einer neuen ETF-Aktie etwas über dem der Altaktien ist und der Trader die benötigten Anteile zunächst zum Altkurs erhält, kann er einen Arbitragegewinn erwirtschaften. Der Kaufmann macht dann kein Geld mehr. Bezüglich der Fragestellung, ob Trader durch ETF-Transaktionen bereichert werden, weil sie nicht reguliert sind, sagt man:

Darüber hinaus kontrolliert und kontrolliert die Börsenaufsichtsbehörde beim Handeln mit ETF-Anteilen, wie Kurse gebildet und Transaktionen an der Wertpapierbörse abrechnet werden. Trader, die regelmäßig über die Börse handeln, haben daher wenig Raum, um von überteuerten Kursen und ETF-Anlegern zu profitieren. Erfahrene Investoren würden ihre Aktie umgehend auf den Aktienmarkt bringen und zum erhöhten Kurs an den Trader veräußern.

Diese sind so wichtig am Kapitalmarkt, dass sie die Aktienkurse und damit die Zusammensetzung des Index beeinflussen. Ein ETF wiegt nicht so viel. Der überwiegende Teil des weltweiten Aktienkapitals ist nach wie vor in einzelne Titel, derivative Finanzinstrumente und aktive verwaltete Investmentfonds angelegt. Abhängig von der Umfrage schreiben Fachleute einen mittel- oder niedrig doppelstelligen Wert für ETF und indexbezogene Anleihen zu.

Man ist sich einig, dass dies bei weitem nicht ausreichend ist, um Aktienkurse und damit eine Index-Zusammensetzung zu bestimmen. Einige Thesen gehen so weit zu behaupten, dass selbst wenn börsengehandelte Fonds einen viel höheren Marktanteil am globalen Kapitalmarkt hätten, es keine Kursverzerrungen gäbe. Die Argumentation: Einige Indexwerte würden bei einer hohen Marktnachfrage auf kurze Sicht teurer werden.

Spaetestens dann wuerde aber ein anderer tatsaechlicher Verwalter gefunden, der versucht, durch zielgerichtete Selektion von vergleichsweise billigen Anteilen zu kommen. Die Investoren würden dann zu dem Fond übergehen, der die besseren Erträge versprechen würde. Finanztipp: Wir werden auch in Zukunft Branchenexperten zu Kritiken an Investmentfonds fragen und ihre Argumentation einholen.

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