Differenzkontrakte

Differenzverträge

Bezeichnung für CFDs (Contracts for Difference). Die Differenzkontrakte werden direkt mit der emittierten Bank oder dem Broker und nicht über eine Börse gehandelt. Unterschiedliche Verträge: Erfahren Sie alles Wissenswerte über CFD-Produkte, die Chancen und Risiken und die steuerliche Behandlung! Exchange Dictionary Difference Contract: Hier finden Sie die Erklärung des Begriffs Difference Contract. Unterschiedskontrakte (CFD, Contract for Difference).

Differenzverträge

Deutsche Bezeichnung für CFDs (Contracts for Difference). Hierbei handelte es sich um Futures-Kontrakte, die sich nicht auf den Gesamtpreis des Basiswertes, sondern nur auf Preisänderungen bezogen haben. Wegen der oft sehr großen Hebelwirkung aufgrund niedriger Gewinnspannen sind dies hoch spekulative Transaktionen, bei denen sehr schnell über das investierte Vermögen hinausgehende Kursverluste auftreten können.

Wofür steht CFD (Contract for Difference)?

Differenzkontrakte, im deutschsprachigen Raum auch "CFD" genannt, wurden in den 80er Jahren in London erstmals aufgesetzt. Sie haben diese letztendlich in den so genannten Differenzverträgen gefunden. In einem solchen Kontrakt verzichten die Investoren auf den Erwerb der entsprechenden Papiere über die Wertpapierbörse und vereinbaren statt dessen mit der anderen Partei, dass die Abweichung zwischen dem derzeitigen Kaufpreis und einem nachfolgenden Verkaufspreis in Geld ausgeglichen wird.

Auch der Begriff "Differenzkontrakt" wird hieraus abgeleitet. Differenzverträge ermöglichten es, an der Performance einer Beteiligung zu beteiligen, ohne sie vorher akquirieren zu müssen. Ursprünglich konnte die Stempelabgabe vermieden werden, aber CFDs werden heute hauptsächlich dazu verwendet, um von anderen speziellen Vorzügen dieser Transaktionen zu profitieren. 2.

Einer der Hauptgründe, warum sich ehrgeizige Investoren für CFD-Transaktionen statt für den Direktkauf von Wertpapieren entschieden haben, ist der niedrigere Investitionsbedarf. Dies führt zu einer entsprechenden Hebelwirkung: Mit einem verhältnismäßig niedrigen Investitionsaufwand kann ein verhältnismäßig großer Effekt erlangt werden. Die Fähigkeit, mit Hilfe von CFDs leicht sinkende Preise festzulegen, ist für viele CFD-Investoren ebenfalls von großer Bedeutung.

Letztere ist z.B. auch bei Warrants möglich, deren Kurs aber nicht nur von der Entwicklung des Basiswertes, sondern auch von anderen Einflussfaktoren wie z. B. der Schwankungsbreite, dem Verfalldatum und der Laufzeit abhängt. Im Gegensatz dazu ist die Performance eines CFDs ausschließlich von der Performance des Basiswertes abhängig. Nicht zuletzt sind die Kosten für CFDs verhältnismäßig niedrig.

So müssen private Anleger, die CFD-Transaktionen mit Dienstleistern wie +500 oder BANX CFD abwickeln, deutlich niedrigere Entgelte zahlen als beim Erwerb oder der Veräußerung eines ähnlichen Angebots. Darüber hinaus steht eine Vielzahl von handelbaren Instrumenten zur Verfügung, da CFDs nicht nur auf Dividenden, sondern zum Beispiel auch auf Obligationen, Sektor oder Sektor, Rohstoff oder Index basieren können.

Doch um unliebsame Überaschungen beim Handeln mit CFDs zu vermeiden, sollten sich Anleger auch der damit einhergehenden Gefahren bewusst sein. Der Leverage-Effekt funktioniert einerseits nicht nur in eine positive, sondern auch in eine negative Ausrichtung, wenn die Kursperformance des Basiswerts angemessen ist. Andererseits muss nur ein verhältnismässig kleiner Geldbetrag eingezahlt werden, aber der Makler kann bei einer Wertentwicklung des Basiswerts durchaus Nachzahlungen in die "falsche" Himmelsrichtung einfordern.

Übrigens wird der Unterschied zwischen dem verhältnismäßig kleinen eingezahlten Geldbetrag und dem gesamten Transaktionsvolumen als zinsberechneter Darlehensbetrag betrachtet. Auch aus diesem Grund werden Differenzkontrakte kaum über einige Tage hinaus abgeschlossen und sind für mittel- und längerfristige Verpflichtungen nicht geeignet. Sie sind wie alle Derivate prinzipiell nicht für ungeübte Investoren zu bevorzugen, sondern erfordern ein umfangreiches Wissen über die Finanz- und Effektenmärkte.

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