Bausparvertrag Zinsen

Zinssparvertrag Zinsen

Niedrige Zinsen können Sie sich schon lange im Voraus sichern. Die Bausparer in Österreich profitieren von sicheren Zinsen und der Möglichkeit eines günstigen Bauspardarlehens. Bauparen als Geldanlage >> Ein Bausparvertrag könnte einen Ausweg aus dem Dilemma bieten: Das Interesse am Bausparen ist derzeit kaum noch vorhanden. und profitieren direkt von steigenden Zinsen am Kapitalmarkt:

Macht ein Bausparvertrag bei tiefen Zinsen Sinn?

Geborgenheit, hoher Sparzins und günstige staatliche Förderung: Das war das Markenzeichen eines Bausparvertrages in den 1990er Jahren. Unglücklicherweise ist die Welt des Bausparens 20 Jahre später anders. Insbesondere die derzeitige Zinstendenz macht einen Bausparvertrag für viele Bausparer uninteressant. Während vor 20 Jahren die Verzinsung Ihres Guthabens mehr als vier Prozentpunkte betrug, bekommen Sie derzeit nur zwischen 0,1 und 1 Prozentpunkt Zinsen.

Auch in den Massenmedien gilt: In der derzeitigen Tiefzinsphase ist ein Bausparvertrag wegen der geringen Verzinsung der Guthaben und der hohen Akquisitionsgebühr nicht zu befürworten. Weil sich Bausparverträge immer noch lohnen, wenn Sie den Bausparvertrag für die ###15###686c2a9d0f170a129290ecdb365620b2### von Immobilien nutzen wollen. Und dann ist da noch etwas Gutes: Sie können damit die derzeit tiefen Gebäudezinsen lange im Vorfeld absichern.

Inwieweit sich ein Bausparvertrag für Sie rechnet, richtet sich danach, wozu Sie ihn benötigen. Für den Direkteinkauf einer Liegenschaft mittels eines sofortigen Wohnungsbaudarlehens. Nachfolgend klassifizieren wir diese Anwendungsbereiche für Sie und geben Ihnen unmittelbar Auskunft darüber, ob ein Bausparvertrag Sinn macht oder nicht. Obwohl die Gebäudezinsen derzeit noch sehr tief sind, haben sie das tief eingeschnittene Hochtal passiert und steigen seit einiger Zeit wieder an.

Bei einem Bausparvertrag setzen Sie auf steigende Zinsen. Die Zinssätze für Baukredite mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist betragen heute rund 1% pro Jahr. Du bist besorgt: Du bist nicht wirklich dazu in der Lage, eine Immobilie zu kaufen, aber du willst dir das aktuelle Niedrigzinsniveau nicht durch die Finger gleiten lassen. 3.

Den Bausparvertrag schliessen Sie nun einige Jahre vor dem Kauf der Liegenschaft ab. In den meisten Fällen liegt die Mindestvorlaufzeit bei 4 oder 5 Jahren, verkürzte Sparverträge sind sehr rar. Mit einem Bausparvertrag können Sie für eine Liegenschaft bis zu 15 Jahre einsparen. Am Anfang entscheidet man sich für einen Sparbetrag und eine Frist, d.h. man benötigt noch ca. 200.000 in 12 Jahren für einen Ankauf.

Der Bausparvertrag gliedert sich immer in zwei Phasen: Eine Sparphase, in der Sie wie bei einer gewöhnlichen Finanzanlage selbst Gelder in den Kontrakt zahlen und dafür Zinsen aufbringen. Eine Kreditphase, in der Sie einen zinsgünstigen Kredit von der Sparkasse haben. Beide zusammen, der Mitarbeiter und das Kredit, bilden die Zielvertragssumme von 200.

Zwölf Jahre lang gibt die Sparkasse nun vor, dass Sie monatlich 580 Euro in den Bausparvertrag zahlen, wofür Sie jährlich 0,1% Zinsen für das Sparen aufbringen. Sehr lohnenswert sind jedoch die Kreditzinsen: Wir gehen davon aus, dass Ihnen die Wohnungsbaugesellschaft zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses derzeit einen Kreditzins von rund 2,4 Prozent pro Jahr für Ihr Kaufprojekt gewährt und Sie sich für einen festen Zinssatz von 10 Jahren entschieden haben.

Danach haben Sie selbst 80. 110 inklusive Zinsen auf Ihrem Bausparbuch verdient, das sind ca. 40 Prozent der Soll-Sparsumme. Der Trick: Das Marktzinsniveau für Baudarlehen ist inzwischen weiter angestiegen, nach 12 Jahren vielleicht bei 4% pro Jahr, was in einer Zeit mit stetig steigenden Zinsen nicht ungewöhnlich wäre.

Jetzt stellt Ihnen die Sparkasse einen Baukredit zu dem Zinssatz zur Verfügung, zu dem Sie den Kaufvertrag einmal geschlossen haben, vielleicht 2,4% pro Jahr. Du nimmst den Baudarlehen. Nach 12 Jahren bezahlt Ihnen der Fonds Ihren Kredit (80.110 ) und den Darlehensbetrag (119.889 ), und mit dieser Summe von 200.000 und eventuell zusätzlichem Kapital zahlen Sie für Ihre Liegenschaft.

Sie tilgen in den daraufhinfolgenden 10 Jahren das Baugeld in einer Monatsrate von 119.889 zu einem Zins von 2,4% p.a. an die Sparkasse. Der Clou: Sie sind völlig frei, denn es besteht keine Verpflichtung zum Kauf des Bauspardarlehens. Nehmen wir an, Sie haben in 12 Jahren keinen eigenen Hausbesitz mehr, dann weisen Sie das Baudarlehen ab, haben das bisher gesparte Geld inklusive Zinsen auf das Kreditguthaben wieder ausgezahlt und nutzen es für einen anderen Einsatz.

Haben Sie etwa 40 v. H. der Zielvertragssumme selbst bezahlt, ist der Auftrag bereit zur Vergabe. Allerdings wird Ihnen die Sparkasse das Angebot nicht umgehend zur Verfügung stellen. Weil es sich bei den Sparkassen wie bei den Versicherungsgesellschaften um solidarische Einrichtungen handelt, müssen genügend Bausparer genügend Mittel einbezahlt haben. Auch aus dem gleichen Grunde ist die Bausparer nur bedingt für eine Folgefinanzierung in Frage kommen, denn hier brauchen Sie die Kreditsumme mit Sicherheiten zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt und müßten auch in diesem Falle zur Übergangsfinanzierung greift, wenn es zeitweilig nicht klappt.

Es muss ganz deutlich gesagt werden: Das einzige Positiv an einem Bausparvertrag als Investition ist im Moment seine Existenz. Zudem sind die Wohnungsbaugesellschaften dazu angehalten, die überzähligen Kundengelder nur in festverzinsliche Papiere mit guter Bonität anzulegen - das Risiko von Verlusten ist also weiterhin niedrig. Zudem verzichtet eine Vielzahl von Instituten bereits auf die Abschlussgebühren für den Bausparvertrag, wenn dieser ausschliesslich zu Sparzwecken verwendet wird.

Es gibt jedoch einen großen Nachteil: die tiefen Zinsen. Das Zeitalter der Renditen ist vorüber, so dass es wenig Sinn macht, einen Bausparvertrag als Investition abzuschließen. Zweites Manko: Bausparen punktet mit einer Zusatzprämie für den Wohnungsbau, die aber nur dann ausbezahlt wird, wenn die Summe des Bausparens für den Erwerb von Immobilien oder für Modernisierungen verwendet wird.

Ein Bausparvertrag unterliegt in den meisten FÃ?llen zunÃ?chst einer AbschlussgebÃ?hr. Dies entspricht 1 bis 1,6 Prozentpunkten der Zielvertragssumme. Die Akquisitionsgebühr ist umso größer, je größer die Zielvertragssumme ist. Wenn Sie z.B. einen Bausparvertrag in der Größenordnung von EUR 300.000 abschließen, werden Ihnen zunächst EUR 300 bis EUR 480 als Akquisitionsgebühr für den Bausparvertrag in Rechnung gestellt. 2.

Dies bedeutet wiederum: Zu Beginn der Bausparkassenphase beginnt man mit einem negativen Ergebnis. Nehmen wir an, die Akquisitionsgebühr für Ihren Bausparvertrag liegt bei einem Prozentsatz und Sie bezahlen eine Akquisitionsgebühr von 300 EUR für eine Bausparkasse von 300 EUR. Vergleicht man diese mit einer monatlichen Sparquote von 200 EUR und einem Kreditzinssatz von 0,5 %, erhält man nach sieben Jahren eine Verzinsung von rund 300 EUR.

Sie haben am Ende der Amtszeit nur die Zinsen auf die Abschlußgebühr gezahlt. Wird ein Bausparvertrag überhaupt noch empfohlen? Wir antworten: Ja, für gewisse Zwecke kann es noch von Vorteil sein, sich auf das Sparen in der Bausparkasse zu verlassen.

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