Lohnt sich Riester Rente überhaupt

Riester-Rente zahlt sich aus

Dies lohnt sich jedoch nur, wenn Sie ein hohes Alter erreichen. Die Altersvorsorge Riestern kann sich wieder auszahlen. Ist ein Riester-Vertrag überhaupt sinnvoll? Wem lohnt sich die Riester-Rente überhaupt? Fragen Sie sich, ob die Riester-Rente für Sie überhaupt noch sinnvoll ist.

Ist die Riester-Rente für Sie überhaupt etwas wert?

oder gibt es vernünftigere Möglichkeiten für Ihre Altersversorgung? Mit der klassischen Riester-Rente haben Sie den perfekten Baukasten für Ihre persönliche Vorsorge mit garantierter Verzinsung und hoher staatlicher Förderung! Mit der Riester-Rente im Jahr 2002 wurde eine staatlich unterstützte, privatisierte Rente und der Abzug von Sonderausgaben eingeführt. Dies ist auf die Rentenreform 2000/2001 zurückzuführen, bei der das Netto-Rentenniveau des Eckrentenempfängers, also eines idealen Arbeitnehmers, der seit 45 Jahren Sozialversicherungsbeiträge zahlt, von 70% auf 67% gesenkt wurde.

Mit der Riester-Rente wurde daher eine weitere betriebliche Altersversorgung zur privaten Vorsorge und zur Schließung der Rentenlücke für große Bevölkerungsgruppen im hohen Lebensalter geschaffen. Aber ist Riester es überhaupt wert? Gibt es vernünftige Möglichkeiten für Ihre Altersversorgung? Immer mehr Investoren, die vor dem Abschluß eines Riester-Vertrages standen oder diese staatliche Alterssicherung bereits regelmässig in Anspruch nehmen, fragen sich diese Thematik.

Es ist unstrittig, dass Privatvorsorge unbedingt erforderlich ist, um dem dem demografischen Wandels zu begegnen. Aber ist eine Riester-Versorgung die passende Lösung für ein solches Projekt? Wenn man den Hochglanzbroschüren der Banken- und Versicherungswirtschaft Glauben schenkt, sind die Maßnahmen der öffentlichen Hand auf den ersten Blick verführerisch, da sie die Finanzierung der privaten Altersversorgung teilweise ermöglichen.

Nichtsdestotrotz gibt es immer mehr Kritik ern, die behauptet, dass sich Riester nicht auszahlt. Anlaß genug, der Sache auf den Grund zu gehen und die Wirtschaftlichkeit von Riester mit einer Privatrente zu messen. Bei diesem Vergleich wurden sowohl bei Riester als auch bei der Privatrente aufgrund der gestiegenen Renditeerwartungen die fondsgebundenen Lebensversicherungsverträge mit einer unterstellten Sparrendite von 5 Prozent p.a. mitberücksichtigt.

Bei der Riester-Rente handelt es sich in erster Linie um eine Zusatzrente für Angestellte und Behörden. Öffentliche Unterstützung wird in Form von Zuschüssen und Steuervorteilen gewährt. In der Sparphase können Sie bis zu 2.100 EUR pro Jahr als Sonderausgabe im Riester-Vertrag von der Besteuerung abziehen. Bezahlt er weniger als den Mindestbeitrag, bekommt er einen entsprechenden reduzierten Zuschlag, der sich wie nachfolgend berechnet:

Sie werden in der Austrittsphase später versteuert, d.h. Riester sichert die geleisteten Beitragszahlungen und bezahlt im Rentenalter eine Lebensrente. Aber wie wir später feststellen werden, lohnt sich das nur, wenn man ein sehr höheres Lebensalter erreicht. Was ist die Berechnung des Zuschusses? Fallbeispiel 1: Sie sind Versicherter (40 Jahre und alleinstehend) mit einem jährlichen Einkommen von 80.000 ?.

Er investiert pro Jahr 2.100 Euro in eine Riester-Rente bis zum Alter von 65-Jahren. Ihre Gesamtfördersumme beläuft sich auf ? 922,04. Damit erhöht sich Ihr Guthaben in Ihrem Riester-Vertrag auf über 105.238 (angenommene Verzinsung von 5% p.a.). Diese wird ab dem vollendeten Alter von 60 Jahren in den Ruhestand verabschiedet und anschließend versteuert, so dass eine Jahresrente nachsteuerpflichtig ist.

Die verhältnismäßig niedrige Jahresrente ist auf die geringen Garantiefaktoren der Versicherungen zurückzuführen. Wäre der selbe Wert in eine Privatrente investiert, müsste man als Versicherter auf die attraktive Steuervergünstigung und den Sonderkostenabzug verzichtet werden. Der Gesamtbetrag würde in unserem Beispiel nicht reinvestiert, sondern weiterhin als Auszahlungsplan mit 3% p.a. investiert und im Halbeinkünfteverfahren versteuert.

Die in unserem Beispiel ausgewählte Privatrente bringt also letztlich einen Vorsprung von über 30% oder 1.380 ? pro Jahr. Auch bei einer unterstellten Verzinsung in der Ausschüttungsphase von 0% wäre eine Privatrente aufgrund der ungenutzten Rente der Versicherungsgesellschaft vorteilhaft und würde Ihnen einen Jahresmehrwert von 615 ? gegenüber der Grundrente bieten.

Selbst wenn Sie sehr älter werden, zum Beispiel mit einer hohen Lebensdauer von 100 Jahren, bringt eine Privatrente mit einer angenommenen Verzinsung von 3% in der Austrittsphase immer noch ein höheres Resultat als Riester. Sie können sich in diesem Falle auf einen zusätzlichen Gewinn nach Abzug der Steuer von 278 pro Kalendermonat einstellen (2. 393 Euro minus 115 Euro = 278 Euro).

In einer fondsgebundenen Riester-Rente bis zum Alter von 65-jährig legen Sie pro Jahr 2.100 Euro an. Ihre Gesamtfördersumme beläuft sich auf 889,04 ?. In unserem Beispiel erhöht die hohen Steuerersparnisse in der Sparphase Ihr Riester-Rentenvermögen auf über 105.238 (angenommene Verzinsung von 5% p.a.). Diese wird ab dem vollendeten Alter von 60 Jahren in den Ruhestand verabschiedet und anschließend versteuert, so dass eine Jahresrente nachsteuerpflichtig ist.

Diese verhältnismäßig geringe Höhe ist auf die sehr konservative Renditeberechnung (Langlebigkeitsrisiko) des Versicherers zurückzuführen. Wäre der selbe Wert in eine Privatrente investiert, müssten unsere Versicherten auf die attraktive Steuervergünstigung und den Sonderkostenabzug verzichtet werden. Im Beispiel würde der betreffende Geldbetrag nicht reinvestiert, sondern weiterhin als Zahlungsplan mit 3% p.a. investiert und im Halbeinkünfteverfahren versteuert.

Das bedeutet, dass die in unserem Beispiel ausgewählte PKV letztlich einen Vorsprung von über 30% oder 1.296 Euro pro Jahr bietet. Auch bei einer unterstellten Verzinsung in der Ausschüttungsphase von 0% hätte Ihre persönliche Fonds-Rente aufgrund der ungenutzten Rente aus der Versicherungspolice noch einen Vorsprung gegenüber der Grundrente und würde einen Jahresmehrwert von 505 Euro erwirtschaften.

Selbst wenn Sie sehr älter werden, zum Beispiel mit einer hohen Lebensdauer von 100 Jahren, bringt eine PKV mit einer angenommenen Verzinsung von 3% in der Austrittsphase immer noch ein besseres Resultat als Riester. Sie können sich in diesem Falle auf einen zusätzlichen Gewinn nach Abzug der Steuer von 358 pro Kalendermonat einstellen (2. 473 Euro minus 115 Euro = 358 Euro).

Daher ist eine Riester-Rente im Vergleich zu einer freiwilligen Fondsrente trotz aller Steuervorteile aus Rentabilitätsgründen nicht zu befürworten. Hinzu kommen weitere Faktoren, die im Grunde auf fehlende FlexibilitÃ?t zurÃ?ckzufÃ?hren sind und Riester-VertrÃ?ge zu einem komplexen und nicht gerade investorenfreundlichen Angebot machen. Resümee: Wer eine komplizierte und unflexible Vorsorge wünscht, die auch geringe, wenn nicht gar schlechte Realrenditen bringt und für ein solches Angebot gern teure Zahlungen leistet, ist mit einem Riester-Vertrag gut bedient.

Mehr zum Thema