Intraday

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Diagrammanalyse Intraday: Hier finden Sie die Erklärung zum Börsenbegriff Intraday. Der Intraday-Handel beschreibt den Kauf und Verkauf von Wertpapieren innerhalb eines Handelstages. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "intraday" - deutsch-englisches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von deutschen Übersetzungen. Im Intraday-Handel versuchen die Anleger, die täglichen Kursschwankungen zu nutzen. Intraday-Handel bezieht sich auf den Handel innerhalb eines Handelstages.

Diagrammanalyse: Intraday | Definition von Intraday

und bezieht sich auf den Kurzfristhandel mit notierten Anleihen. Intraday-Trading ist eine spekulative Form des Handels, da die Börsenspekulation auf täglichen Kursschwankungen basiert. Der Day-Trading konzentriert sich nicht auf die langfristigen Kurssteigerungen, sondern auf eine kurzfristige Entwicklung des Marktes zugunsten des Händlers. Alle kotierten Titel, die innerhalb eines Börsentages gekauft und veräußert werden können, sind für den Intradayhandel geeignet.

Zu den meistgehandelten Finanzinstrumenten im Day-Trading gehören u. a. Wertpapiere, Fremdwährungen, Derivate und Futures. Die gelisteten Instrumente können über einen Day-Trader oder ein über das Internet geführtes Wertschriftendepot handeln. Der Intraday-Handel erfordert oft schnelles Handeln, daher ist ein Onlineportfolio von Vorteil. Der Intraday-Handel erfolgt, wenn die Positionen innerhalb eines Tages auf- und abgebaut werden.

Im Intraday-Handel ist ein kurzfristiger Kurszuwachs das spekulative Ziel des Händlers. Vorrangiges Ziel bei der Beteiligung am Intraday-Spekulationshandel ist es, die Fluktuationen in sehr instabilen Börsen zu nützen. Preisschwankungen und Preisbewegungen innerhalb eines Börsentages werden dazu verwendet, eine eröffnete Position mit Gewinn zu verkaufen. Intraday-Handel hat ein großes Gewinn- und Verlustpotential.

Zugleich ist der Day-Trading mit einigen Gefahren verbunden. Die Marktflexibilität der Aktienmärkte lässt oft nur geringfügige Kursschwankungen erkennen, so dass die spekulativen Gewinne gering sind. Für die Beteiligung der flüssigen Mittel am Intraday-Handel wird oft ein kurzfristiges Beschaffungsdarlehen aufgenommen. Als weitere Gefahren im Day-Trading sind der in Anspruch genommene Credit und die daraus resultierenden Aufwendungen zu erwähnen.

Der Intradayhandel - was ist das?

Inwiefern wird im Intradayhandel Elektrizität verkauft? Bei kurzfristigem Stromgeschäft werden die Lieferungen in der Regel sowohl in 15-Minuten- als auch in Stundenblöcken abgewickelt; auch der Verkauf größerer Blöcke ist möglich. Der viertelstündliche Börsenhandel - Einführung im Dez. 2011 - ist wohl das wichtigste Merkmal des Intradayhandels. Bis zu 30 min vor Fälligkeit kann eine Aktie getauscht werden.

Will ein Interessent beispielsweise 20 Megawattstunden Elektrizität für 15 Min. von 16:00-16:15 Uhr beziehen und einen Anbieter finden, der die gewünschte Stückzahl verkauft, muss der Auftrag bis 15:30 Uhr angenommen werden. Im Intradayhandel wurden die Durchlaufzeiten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gekürzt. Im innerdeutschen Geschäft wurden sie am 15. Juni 2015 von 45 auf 30 Min. vor der Lieferquartalstunde gesenkt; in Deutschland sind es nur noch fünfminütig.

In Österreich wurden sie für den Warenverkehr von 75 auf 30 Min. vor Auslieferungsbeginn verkürzt. Bei der EPEX-Spot wird auf eine zunehmende Zuführung schwankender Energiequellen hingewiesen, was die langfristigen Einspeisevorhersagen schwieriger macht. Am Vortag um 15.00 Uhr wird der Intradayhandel geöffnet. In dieser Zeit beginnt der fortlaufende Stundenhandel und seit dem 10. September 2014 die erste Auktion der viertelstündlichen Produkte.

Sie können dann ab 16.00 Uhr für den nächsten Tag fortlaufend getauscht werden. Im Intraday-Handel beträgt die kleinstmögliche Handelseinheit wie im Day-Ahead-Handel 0,1 Megawatt. Der Intraday-Handel ist wie der Day-Ahead-Handel anonym und erfolgt an jedem Tag des Jahres. Der Handel mit Elektrizität aus herkömmlichen und regenerativen Energiequellen erfolgt zu gleichen Bedingungen und ohne Herkunftsnachweis.

Der wesentliche Vorteil gegenüber dem Day-Ahead-Trading besteht in der Preisfindung am Intraday-Markt: Während der Day-Ahead-Trading auf dem Grundsatz des Marktclearing-Preises basiert, bei dem das jeweils höchste Angebot den Kurs für alle Geschäfte festlegt, werden die Kurse im Intraday-Trading nach der Pay-as-Bid-Methode errechnet. Im fortlaufenden Geschäft ist der Kurs für jede einzelne Buchung immer derselbe.

Deshalb wird der Intraday-Handel auch als Geldkurs bezeichnet. Auf dem Intraday-Markt gibt es daher keine Stückpreise für die entsprechenden Artikel, sondern je nach Handelszeit unterschiedliche Preise für dasselbe. An der EPEX-Spot kann man seit Juni 2018 auch viertelstündlich in Blocks handeln.

Laut EPEX-Spot begrüßt man die Markteinführung von Blockorders, da dadurch auch Arbitragemöglichkeiten zwischen Intraday- und Day-ahead-Auktionen entstehen. Im Intraday-Handel geht es in erster Linie darum, Defizite oder Überhänge im eigenen Bilanzkreis durch kurzzeitige Intraday-Handelsaktivitäten so niedrig wie möglich zu gestalten, um die prognostizierten Verpflichtungen aus dem Bilanzkreisvertrag zu erfüllen und eventuelle Regelenergiekosten zu mindern.

Bei immer flexibleren Pflanzen kann der Kurzfristhandel aber auch genutzt werden, um die Kraftwerke bedarfsorientiert und damit so profitabel und systemstabil wie möglich zu erwirtschaften. Besonders wichtig ist der Intradayhandel, um unvorhergesehene Veränderungen in der Stromerzeugung und -nachfrage über Marktmechanismen abzufangen, bevor der Verbrauch von Ausgleichsenergie zunimmt.

Ein Kraftwerkbetreiber, in dessen Kernkraftwerk ein Kraftwerksblock vorübergehend außer Betrieb ist, kann nun den in seinem Regelkreis fehlende Elektrizität von anderen Marktteilnehmern beziehen. Der Intraday-Handel spielt daher auch bei der direkten Vermarktung erneuerbarer Energieträger eine wichtige Rolle, wenn zum Beispiel kurzfristige, bereinigte Wettervorhersagen eine ungeplante Zunahme oder Abnahme der Stromerzeugung aus Solar- oder Windenergieanlagen versprechen.

Der Aktienmarkt wird seit 2010 sukzessiv ausgebaut, so dass der Handel nicht nur innerhalb der einzelnen Länder, sondern auch zwischen Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien möglich ist. Das Gesamthandelsvolumen der Intraday-Märkte an der EPEX betrug im Jahr 2015 59 TRWh. Davon wurden allein im deutschen und österreichischen Marktbereich 37,5 Mrd. kWh umgesetzt.

An der EPEX-Spot wurde bisher das Untertagehandelsvolumen kontinuierlich gesteigert. Der Intraday-Handel betrug im Monat October 2016 5,18 Mrd. kWh. Davon entfielen allein 3,35 Mrd. kWh auf das Marktsegment Deutschland und Österreich. Mit aktuell 671 Gigawattstunden in der Intraday-Auktion und dem fortlaufenden Intraday-Handel ist das Geschäftsvolumen noch vergleichsweise niedrig - allerdings mit steigendem Trend.

Bei den Stundenkontrakten belief sich der Durchschnittskurs im Monatsbericht 2016 auf EUR 37,51 pro Megawattstunde im Baseload, d.h. der monatliche Durchschnittswert der Stundenware im Intraday-Handel. Die Durchschnittshöchstpreise, d.h. der Durchschnittskurs zwischen 8.00 und 20.00 Uhr an Arbeitstagen, lagen bei 45,24 EUR pro Mwst. Grenzüberschreitender Intraday-Handel zwischen Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland und Litauen am 13. Juli 2018.

Norwegen, die Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien. Im Einklang mit den Zielen der EU wird das Vorhaben den Intraday-Markt integrieren und ihn leistungsfähiger und reaktionsfähiger machen: XBID Partner sind die Elektrizitätsbörsen EPEX SPOT, GME, Nord Pool und OMIE sowie die Fernleitungsnetzbetreiber der beteiligten Länder.

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