Geldanlage Empfehlung 2016

Anlageempfehlung 2016

Geldanlagealternativen: Hier gibt es noch Rendite. Wir haben bis zum 31.12. 2014 für jeden von uns empfohlenen Kunden Bäume pflanzen lassen. Im Jahr 2016 gab es 4.

314 Bäume in verschiedenen Wäldern. Derjenige, der zumindest die Chance auf ein rentableres Investment nutzen möchte, kommt nicht an Aktien vorbei. Eine Analyse der Situation des Testkunden, kompetente Beratung und eine passende Produktempfehlung?

Eigene Mittel

Eine Gesprächstermin bei der Hausbank oder der Sparkasse zum Themengebiet Geldanlage sollte man sich am besten wie eine Teilnahme am E-Commerce vorstellen: Die Anlageberatung als solche wird den Kunden nichts kosten, doch die Hausbank wird letztlich doch auf ihre Rechnung kommen. So wie der Strommarkt mit Kühlschrank oder dem Fernsehgerät, das der Verbraucher am Ende erwirbt, gut verdiente, so ist die Bank auch mit den Titeln, die der Anleger bei der Beratungsgespräch bestellt.

Die Kunden können sich also verhältnismäßig gut darauf verlassen, dass die Verkäufer ihm in der Regel auch ein Produkt zur Seite stellt, das so gut wie möglich zu seinem Verkäufer passt. So kann der Banker nahezu mit Sicherheit davon ausgehen, dass er mit anderen als den vom Ratgeber vorgeschlagenen Investitionen besser dran ist. Allerdings erwirtschaftet die Hausbank wesentlich weniger und wird daher vom Ratgeber nicht weiterempfohlen.

In der April-Ausgabe ihres Magazins âFinanztestâ hat die Stiftung Warmentest für getestet und Test Berater an mehrere Außenstellen der sechs bedeutendsten deutschen Kreditinstitute in Deutschland entsendet: Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank, Postbank, Verbundgruppe und Banken. Zehn Jahre lang wollten die Testkäufer unter für 45.000, zum Teil gefährdete, ausgeben.

Ergebnis: Nahezu alle Ratgeber haben gemischte Investmentfonds empfohlen, also solche, die sowohl in Wertpapiere als auch in Wertpapiere anlegten. Allerdings sind die vorgeschlagenen Mittel oft zu kostspielig und für Investoren nur die zweite Option. Die meisten der vorgeschlagenen Mittel sind Eigenprodukte der eigenen Tochtergesellschaften. Laut âFinanztestâ muss dies nicht zwangsläufig zum Schaden der Verbraucher sein.

Problematisch ist jedoch, dass es auch bei den eigenen Providern nahezu immer eindeutig bessere Mittel gibt als die vorgeschlagenen. âFinanztestâ hat die von den Beratern der Bank unter häufigsten vorgeschlagenen Mittel mit denen von ausgewählten abgeglichen. Commerzbank: Unter häufigsten haben die Berater der Commerzbank den von der Bank lancierten Asset Management Balance A EUR-Fonds empfohlen.

Die empfohlenen Mittel belaufen sich auf beeindruckende 2,49% pro Jahr. Darüber hinaus waren die Resultate in den vergangenen fünf Jahren enttäuschend: Im Durchschnitt lag die Performance fünf prozentual unter dem Branchendurchschnitt zurück Mit 1,45 pro Jahr liegen die Ausgaben signifikant tiefer. Darüber hinaus hat er dem Investor durchschnittlich 4,2 %-Punkte mehr pro Jahr eingebracht als der von den Referenten auf Fünf-Jahres-Sicht vorgeschlagene Teilfonds.

Hypovereinsbank: Unter häufigsten empfiehlt der Beirat der Bank, den Investmentfond HVB Vermögensdepot PI mit jährlichen einem Anteil von 2,27% an den Investoren. â Die beste Lösung ist das nach ethisch-ökologischen Gesichtspunkten konzipierte Anlageportfolio Sustainability A PI 4, dessen jährliche nur 1,33% ausmacht. Die Verzinsung war signifikant besser als die des HVB-Assetportfolios.

Die Consultants des Branchenführers haben die DWS-Multichance LD empfohlen. DWS ist die Beteiligungsgesellschaft der DWS. Die Fondskosten betragen 1,54% und können je nach Börsensituation abweichen. Dies macht sein Wagnis für Investoren laut Finanztest schwierig zu errechnen. Alternativ empfiehlt der Prüfer, eine Hälfte des Investitionsbetrages in den DWS Top Dividendenaktienfonds und die andere in den Obligationenfonds Deutsche Invest EuroGov Bonds LC zu investieren.

Postbank: Sie ist nach wie vor eine Tochtergesellschaft der Deutsche Bank. 2. So ist es nicht verwunderlich, dass ihre Consultants unter häufigsten auch einen DWS Fund empfehlen: den DWS Top Portfolio Balanced mit 1,36-prozentigem Aufwand pro Jahr. Zudem verfolgt dieser Fond eine flexiblere Ausrichtung. Für Investoren ist sein Wagnis daher auch schwierig zu kalkulieren. Die Kunden der Postbank sollten sich daher auf die selbe Fondskombination verlassen, die âFinanztestâ den Kunden der Deutsche Bank empfiehlt.

Die Mehrheit der Ratgeber empfiehlt den von der Fondsgesellschaft Union Investment kontrollierten Privatfonds. Der Preis beträgt 2,05% pro Jahr plus Gebühr Dabei stören sich die Fachleute des Verbrauchermagazins an den teuren Stücken. Alternativ empfiehlt sie den Fonds Faire Welt, der nur 1,3 pro Jahr koste, ohne Erfolgsgebühr und ethisch-ökologische Argumentation.

Häufigste Die Empfehlung ihrer Referenten ist der Deka-Basisanlage Fond der eigenen Fondsgesellschaft Deka Investments, der 1,06 % zzgl. Erfolgsgebühr zahlt. Die Entscheidung der Tester: Die Fondsstrategie und eine integrierte âQuasigarantie sind nicht überzeugend. Besser ist die Variante des Konservativen der Sparkassen-Gruppe mit jährlichen.

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