Rentenfonds Verkaufen oder Halten

Anleihenfonds Verkaufen oder Halten

Viele Anleger in Deutschland halten diese Fonds. EZB-Chef Mario Draghi hat seine Absicht angekündigt, die Zinsen noch lange Zeit niedrig zu halten. Dadurch steigen ihre Verkaufspreise oder Preise. halten ihre (alten) Positionen und verbuchen Kursgewinne nach jedem Zinsschritt. Obligationenfonds gelten als sicher, weshalb sie für die Altersvorsorge geeignet sind.

Weshalb Sie sich jetzt von den Pensionskassen trennen sollten

Die Rentenfonds sind in den letzten Jahren sehr gut angelaufen. Oftmals wurden Ausbeuten von fünf Prozentpunkten pro Jahr und mehr erreicht. Dies ist vor allem auf die in diesem Zeitraum stark gefallenen Zinssätze für Bundesanleihen zurückzuführen. Die klassischen Rentenfonds auf europäischen Staatsobligationen werden als erschöpft angesehen. Wenn das Zinsniveau weiter sinkt, sind kurzfristige Erträge zwar möglich, aber auf Dauer nicht renditestark.

Es wird empfohlen, Ihre Rentenfonds zu verkaufen und den Erlös in Tages- und Festgeldanlagen zu investieren. Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Obligationenfonds werden seit jeher als sichere Komponente eines ausgeglichenen Anlageportfolios angesehen. Der überwiegende Teil dieses Kapitals wird in sichere Rentenfonds wie zum Beispiel deutsche Staatsanleihen investiert.

Die Pensionsfonds haben in den letzten Jahren gute Erträge erwirtschaftet und waren besser im Griff als zum Beispiel Festgelder. In diesen Jahren erwirtschafteten Rentenfonds auf breiter Basis durchschnittliche jährliche Erträge von 5 % und mehr. Die Rendite einer Festgeldanlage haben wir mit dem Rex-P Index der Rentenfonds abgeglichen. Während des ganzen Zeitraums entwickelten sich die Anlagen in Rentenfonds besser.

Erstens waren die Zinssätze für Bundesanleihen in der vergangenen Zeit über den Zinssätzen für Festgelder. Andererseits erwirtschaften Rentenfonds weitere Kurssteigerungen, wenn das generelle Zinsniveau wieder nachlässt. Beides ist in dieser Abbildung zu sehen, in der wir die Zinssätze von Festgeldern mit denen von Bundesanleihen vergleichen:

Die Rentenfonds sind jedoch aufgrund der stetig sinkenden Zinssätze und des klaren Abstandes zu den aktuellen Festgeldern weitgehend erschöpft. Auf lange Sicht sind jedoch Festgelder oder die Verbindung von Tages- und Termingeldern die beste Variante - unabhängig von der Zinsentwicklung. Ende 2014 haben wir uns mit der möglichen Entwicklung der Rendite von Festgeldern und Rentenfonds für die Jahre 2015 bis 2017 befasst - je nachdem, wie sich die Zinssätze für Bundesanleihen in Zukunft weiterentwickeln werden.

Dabei haben wir ein Termineinlage mit einer Investition in den Anleihenindex Rex-P abgeglichen. Ende 2014 erwarteten wir von unserem Berater einen Zins von 1,7 Prozentpunkten pro Jahr auf das 3-jährige Termingeld der CA Consumer Finance. Aktuell offeriert die Hausbank das Termingeld für 1,55 Euro. Die Rex-P Kennzahl reflektiert die Wertentwicklung von Bundesanleihen mit einer Laufzeit zwischen 1,5 und 10,5 Jahren.

Der Durchschnittszinssatz dieser Schuldverschreibungen beläuft sich auf 0, bei einer durchschnittlichen Laufzeit von etwas mehr als fünf Jahren. Drei Jahre in Folge verändern wir das für den Indizes maßgebliche Zinsniveau: I Zinssätze erhöhen sich um rund 0,7 Prozentpunkte pro Jahr. Das Zinsänderungsrisiko bleibt unberührt.

Die Zinssätze fallen weiterhin um 0,45 %-Punkte pro Jahr. Die folgende Abbildung verdeutlicht die Kursentwicklung des Rex-P für Szenario 1 - Anstieg der Zinsen: Anstieg der Zinssätze führt zu einem Rückgang des Rex-P. In Summe betrug der Fehlbetrag im ersten Jahr 3,0 und im zweiten Jahr nur noch 2,3 Prozente.

Der Durchschnittsertrag für drei Jahre liegt bei minus 2,3 Prozentpunkten pro Jahr. Die folgende Übersicht vergleicht die Verzinsung des Rentenindex mit Festgeldern für die drei Fälle: Sowohl im Szenario 1 als auch im Szenario 2 ergibt sich eine signifikant erhöhte Verzinsung mit Festgeldern. Nur im dritten Falle sind die beiden Rückgaben gleich.

Die Zinssätze für Bundesanleihen mit einer Fälligkeit zwischen fünf und sechs Jahren würden in diesem Fall von derzeit 0,1 Prozentpunkten pro Jahr innerhalb von drei Jahren auf -1,25 Prozentpunkte pro Jahr zurückgehen. Nur wenn die Zinssätze noch weiter zurückgehen als in Szene 3, würden Sie das Termineinlage mit einer Investition in den Rex-P ausgleichen.

Neben den hier ermittelten Erträgen können Sie im besten Falle mit Kauf- und Verwaltungsvergütungen von rund 0,2 Prozentpunkten pro Jahr bei der Investition in Rentenfonds kalkulieren. Obligationenfonds sind seit jeher der sichere Baukasten von Portfolios mit einer längeren Anlageperiode von zehn Jahren und mehr. Im letzten Kapitel wird gezeigt, dass in der Theorie immer noch ein Gewinn durch die Investition in Rentenfonds möglich ist, wenn die Zinssätze weiter stark sinken.

Auch hier lohnt sich die Investition in die Pensionskasse über einen langen Zeithorizont - etwa zehn Jahre - nicht. Schließlich, ob die Zinssätze nun ansteigen oder sinken, wäre eine Termineinlage wahrscheinlich ertragreicher. Wir haben zwei Szenarios für die kommenden zehn Jahre untersucht: Erstens: Die Zinssätze werden um 0,3 Prozentpunkte pro Jahr anwachsen.

Die Zinssätze fallen um 0,15 Prozentpunkte pro Jahr. In beiden Fällen liegt die Durchschnittsrendite für die kommenden zehn Jahre bei rund 0,1 Prozent im Jahresmittel. Ein Ertrag, den Sie mit anderen Safe-Investments wie Tages- und Termingeldern problemlos erwirtschaften.

Bei sinkenden Zinssätzen wirkt sich der daraus resultierende Kursgewinn nur günstig auf die Indexentwicklung aus. Auch bei einem noch stärkeren Zinsrückgang als hier unterstellt, würden die Investoren auf Dauer nicht davon profitieren. 3. Im Falle eines Zinsrückgangs um 0,3 Prozentpunkte pro Jahr wird zum Beispiel auch nach 10 Jahren eine Verzinsung von 0,1 Prozentpunkten pro Jahr verzeichnet.

Nach unseren Berechnungen dürften Rentenfonds auf Bundesanleihen langfristig nur geringe Erträge erwirtschaften. Ganz gleich, ob die Zinsen weiter sinken oder wieder steigen. Gleiches trifft auf Rentenfonds zu, die auf europäische Bundesanleihen angewiesen sind. Viele Investoren in Deutschland halten diese Mittel. Obwohl der aktuelle Zinssatz für mittlere Laufzeiten von mehr als acht Jahren mit etwas mehr als 1 Prozentpunkt pro Jahr etwas über dem Durchschnitt liegt, ist die Differenz zu den Festgeldern weniger ausgeprägt.

Die Zinserhöhung ist jedoch hauptsächlich auf den hohen Prozentsatz der italienischen und spanischen Bundesanleihen zurückzuführen, die risikoreicher sind als deutsche Anleihen. Die gestiegenen Risiken spiegeln sich nicht nur in den gestiegenen Zinssätzen, sondern auch in den Ratings der Agenturen wider. Beispielsweise liegen italienische Bundesanleihen mit der Bewertung "BBB-" nur noch eine Ebene über dem Junk-Level.

Insgesamt sind Rentenfonds auf Euro-Staatsanleihen derzeit nicht als Sicherheitsbestandteil im Bestand geeignet. Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Falls Sie Pensionskassen haben, sollten Sie über den Kauf nachdenken. Der Erlös aus dem eventuellen Weiterverkauf sollte in andere sichere Geldanlagen wie Tages- und Termingelder investiert werden.

Nachteilig ist, dass Sie Ihr Guthaben für einen bestimmten Zeitraum nicht erhalten können. Der Mangel an FlexibilitÃ?t von Festgeldern kann mit Hilfe einfacher Methoden wie einer Zinssatztreppe vermieden werden: Unterteilen Sie die Gesamtsumme, die Sie zu festen Zinssätzen investieren wollen, in Teile und bilden Sie diese mit unterschiedlichen Laufzeit, z.B. für ein, zwei und drei Jahre.

Alternativ können Sie Ihre Einnahmen in Tages- und Festgeldanlagen aufteilen. Mit unserer Anlageempfehlung meinen wir nicht, dass Rentenfonds an sich ein schlechter essbar sind. Allerdings sind sie in einem sehr niedrigen Zinsumfeld im Verhältnis zu Tages- und Festgeldern nicht besonders interessant. Es ist ratsam, erst wieder in Rentenfonds zu investieren, wenn der Effektivzinssatz der zugrundeliegenden Obligationen wieder den Zinssätzen für Tages- und Festgelder entspricht - wie schon seit vielen Jahren (siehe erste Abbildung in diesem Artikel).

Die Zinssätze sind bei ungewissen Instituten gestiegen. Das System ist nicht variabel einsetzbar. Verteilen Sie Ihr Bargeld auf mehrere Kreditinstitute und halten Sie sich über andere Fragen auf dem neuesten Stand?

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