Rating Fonds

Bewertungsfonds

Bewertung der Managementqualität des DWS Vermoegensbildungsfonds I. Ratings und Rankings sind nützliche Instrumente für Anleger, um den richtigen Fonds für ihre Anlageziele auszuwählen. Für die Bonität von Unternehmen und Ländern gibt es viele Ratingagenturen. (ESG-Kriterien) werden von den etablierten Ratingagenturen nicht berücksichtigt. Morningstar Fonds-Spezialisten werten sowohl europaweite als auch länderspezifische Fondsdaten aus.

Die Standardwerte gelten als schwieriges Feld für aktive Fondsmanager.

Fondsrating

Als Rating wird eine große Anzahl von Bewertungsverfahren bezeichnet, die nach der Auswertung ein Rating in Notenform erlauben. Anders als beim Quantitative Rangliste, die ausschließlich auf der Überprüfung quantitativer Angaben - insbesondere Performance und Schwankungen - beruht, werden auch die qualitativen Merkmale wie die Beurteilung der Investmentstrategie und des Fondsmanagement miteinbezogen.

Neben quantifizierbaren Tatsachen ist die Fondsqualität von besonderer Wichtigkeit für das Fondsrating. Zu diesem Zweck werden das Fondsmanagement, die Position der Gesellschaft und die Durchführung des Investmentprozesses in diesen Teil der Wertermittlung miteinbezogen. Objektiv auswertbar? Es gibt eine Vielzahl von Ratingagenturen auf dem Immobilienmarkt, deren Ruf stark von der Ernsthaftigkeit ihrer Ratings abhängig ist.

Größtes Hindernis für private Investoren ist die Beurteilung des Ratings der Ratingagentur. Erstens muss der interessierte private Investor die Standards des Ratings der Ratingagentur wissen (die sich natürlich von Ratingagentur zu Ratingagentur unterscheiden), die an sich schon sehr komplex sein sollten. Diese Evaluierungsstandards werden von den Behörden selbst aus Gründen des Wettbewerbs nicht im Detail veröffentlicht.

Danach muss der private Investor überprüfen (was in der Realität praktisch nicht möglich ist), wie eng - ökonomisch und menschlich - die Ratingagentur mit der jeweiligen Fondgesellschaft verknüpft ist. Selbst Ratingagenturen müssen nicht von der Luft atmen, sondern müssen daher Kompromißlösungen finden, die für den Einzelanleger tödliche Konsequenzen haben können.

Fondsratings sollten auf keinen Fall als Auswahlkriterien für einzelne Fonds von privaten Anlegern in den entscheidenden Entscheidungsfindungsprozess miteinbezogen werden. Im besten Fall weisen sie nach, ob sich die betreffenden Fondsunternehmen um Reputation bemüht haben. Die Rating-Agenturen haben in den letzten Jahren immer wieder die Wirklichkeit der im Einzelfall bewerteten Debitoren verkannt.

Alle diese Fehlurteile beruhen nicht nur auf den Einschätzungen einer einzelnen Behörde, sondern wurden teilweise auch von Konkurrenten sehr ähnlicher Art und Weise beurteilt, was natürlich schwerwiegende Folgen für ein breites Spektrum von Kreditanstalten und Anlegern mit sich brachte. Die Behörden müssen sich immer wieder dem Verdacht stellen, dass sie zu eng mit den Schuldnervorständen verbunden sind.

Die Haupteinnahmequelle für die Behörden sind ohne Zweifel Debitoren und nicht Investoren, was das Risiko eines Interessenskonfliktes aufzeigt. Bei Rechtsstreitigkeiten aus einer Ratingverschlechterung, die auch zur Beendigung des Beratungsvertrages führen können, drohen der Ratingagentur Gebührenverluste durch den Zahlungsschuldner. Bei vielen Kunden ist das Risiko eines Interessenskonfliktes geringer.

Die Marktbeherrschung für strukturierte Finanzierungsprodukte (einschließlich Fonds) erfolgt seit 2002 durch die sechs grössten Kunden in der Mitte und durch die zwölf grössten bis 80% des Ratingmarkts. Die Art der Angelegenheit ist es, dass Kreditratingagenturen Zugriff auf den Kreditnehmer und seine neuesten rating-relevanten Auskünfte haben. Oftmals vermeiden die Behörden nicht die gleichen Probleme bei der Informationsbeschaffung wie Banken und andere Kreditgeber.

Die Debitoren sind allzu geneigt, diejenigen Angaben vorzuenthalten, herabzusetzen, zu verspätet oder gar nicht, die ihnen einen ökonomischen Schaden zufügen können (ein höherer Zinssatz oder gar eine Kreditkündigung). Die Betrugsbemühungen müssen jedoch so strukturiert sein, dass die Sachverständigen auch über einen längeren Zeitabschnitt hinweg nicht verdächtig werden und die entsprechende Information als richtig und glaubwürdig erachten.

Durch die Finanzmarktkrise 2007 hat die kritische Haltung gegenüber Rating-Agenturen deutlich zugenommen und eine Politikdebatte auf höchstem Niveau in den USA und Europa auslöst. Hauptsächlich wird hier vorgeworfen, dass durch die Auszeichnung einiger Immobilien mit unrealistischen Bewertungen - oft sogar mit dem besten Rating - den Marktakteuren ein zu geringes Sicherheitsrisiko und damit ein schlechtes Zeichen an die Finanzmärkte gesetzt wurde.

Bei der Anklage des Wertpapierbetruges gegen Goldman Sachs wurde die Vertrauenswürdigkeit der Rating-Agenturen und die Sinnhaftigkeit ihrer Bewertungen auf den Prüfstand gestellt. 3. Die kontroversen Bewertungen in der Griechenlandkrise und der Eurokrise wurden in letzter Zeit öffentlich diskutiert, die Äußerungen der Rating-Agenturen stehen im Widerspruch zu den politischen Belangen.

Investoren und Kreditgeber sind daran interessiert, dass die Kreditwürdigkeit ihrer Debitoren von neutralen und sachverständigen Stellen geprüft und bewertet wird. Rating-Agenturen beurteilen die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Regierungen und Finanzierungsinstrumenten. Das Ergebnis der Ratingagentur (CRA) bezieht sich in der Regel auf die Eintrittswahrscheinlichkeit des geliehenen oder zu erhaltenden Geldes, wie z.B. der Zinszahlung, am Fälligkeitsdatum voll.

Rating-Agenturen sind privatwirtschaftliche und profitorientierte Firmen, die die Bonität von Firmen aller Sektoren sowie von Regierungen und deren nachgeordneten Kommunen professionell beurteilen. Die Bewertungscodes, Buchstaben-Kombinationen oder eine Reihe von Zeichen (z.B. Sterne) geben eine Rangordnung wieder. Rating-Agenturen haben unterschiedliche Kreditwürdigkeitskriterien, die ebenfalls verschieden bewertet werden. Beispielsweise tragen einige besonders der konjunkturellen Schwankungsresistenz Rechnung, wobei die höheren Bewertungen auf ein nachhaltig beständiges Unter-nehmen hindeuten.

Wichtigste internationale Rating-Agenturen sind: Ihre marktbeherrschende Stellung erlangen Rating-Agenturen durch die staatliche Zulassung und die damit verbundenen Bankenkontrollinstrumente wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Deutschland. Im Jahr 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Creditreform Rating als erste in Deutschland als anerkannte Ratingstelle für das aufsichtsrechtliche Risikogewicht gemäß SolvV und Basel II ausgezeichnet. Im Jahr 2010 haben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden die erste und derzeit alleinige europaweite Ratinggesellschaft namens Eurohypo Hermes Rating Ltd. zugelassen und eingetragen.

Rating-Agenturen geben den Anlegern Hilfestellung und können es den Debitoren erschweren oder erleichtern, Fremdkapital aufzunehmen. Die Macht der drei großen US-Agenturen (Moody´s, S&P, Fitch Ratings) ist besonders kontrovers, weil sie während der Finanzmarktkrise gescheitert sind und risikoreiche Wertpapiere lange Zeit als vergleichsweise risikofreie Anlagen eingestuft haben. Das Ratingverfahren startet mit der so genannten Mandatsvereinbarung, dem Auftrag eines Ausstellers oder Schuldners an eine Rating-Agentur.

Es ist aber prinzipiell auch möglich, dass ein Anleger oder Darlehensgeber den Befehl an die Ratingstelle erteilen kann. Die Kreditwürdigkeit des Debitors wird von der beauftragten Stelle gegen die Veröffentlichung von veröffentlichten und nichtöffentlich zugänglichen unternehmensinternen Angaben geprüft. Die Rating-Agenturen haben für die verschiedenen Schuldnerarten jeweils eigene Vorgehensweisen erarbeitet, um die jeweiligen Geschäftsmerkmale der Einzelschuldner zu berücksichtigen.

Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass sich die Ratingagenturen in der Regel nur in einem oder maximal zwei Stufen hinsichtlich desselben Schuldners unterscheiden. Auch die verschiedenen Ratingverfahren der Ratingagenturen wirken sich im Zeitverlauf nicht wesentlich auf das Ratingergebnis aus. Die interne Revision bezieht präzise Aussagen über die Finanzplanung, die Zulieferer, die zehn grössten Abnehmer, die bedeutendsten Konkurrenten sowie über die genauen Kosten- und Erlösstrukturen und die Planung ein.

Die Ermittlungen können durch Befragungen der CFOs der Debitoren ergänzt werden. Zum Schluss geben die eingesetzten Experten eine Rating-Empfehlung ab, die anschließend in einem Rating-Komitee diskutiert wird. Der Ratingausschuss beschließt auch über jede Ratingaktualisierung, die zumindest einmal im Jahr eintritt. Es gibt jedoch keine Koordination mehr mit dem Unterhaltspflichtigen.

Die Einstufung selbst bezieht sich auf vertrauliche Angaben, nicht aber auf die mündlichen Gründe. Für die Behörde ist es ein eigenes Betriebsgeheimnis, welche Kriterien sie für die Beurteilung verwendet und wie diese bewertet werden. Regelmässige Aktualisierungen sorgen dafür, dass das Rating der jeweiligen Kreditwürdigkeit gerecht wird. Nichtmandatierte Behörden können nur öffentliche Unternehmensdaten bewerten.

Diese werden dabei zum Zwecke der Erarbeitung eines so genannten Sekundärratings analysiert, bei dem die unterschiedlichen Informationen einen niedrigeren Grad an Zuverlässigkeit haben können als die vorgeschriebenen Bewertungen.

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