Fondssparplan Vergleich 2015

Vergleich der Fondssparpläne 2015

Die Aktienfonds-Sparer hingegen erzielten eine angemessene Rendite. Aktienfonds im TestEs gibt mehr Rendite. Wohin entwickelten sie sich besser als ihre Vergleichsindizes, wo blieben sie zurück? Der Fonds sollte eine positive Sharpe-Ration (> 0) aufweisen. im Einjahresvergleich.

Anleihenfonds: Sicher anlegen - temporär uninteressant - Rentenfondsvergleich, bester Anleihenindexfonds, ETF, Risiken

Obligationenfonds legen in festverzinslichen Wertpapieren wie Staats- und Industrieanleihen an. Investmentfonds, die sich auf Obligationen aus soliden Ländern fokussieren, sind eine langfristige und gesicherte Investition. Die Wertschwankung ist bei Obligationenfonds im Vergleich zu Eigenkapitalfonds signifikant niedriger. Obligationenfonds sind in der Regel als Basisbaustein für gemischtes Anlageportfolio geeignet. Aufgrund des äußerst tiefen Zinsniveaus scheint ein Eintrag jedoch zur Zeit nicht interessant.

Zudem müssen Investoren mit Kursverlusten bei wieder steigenden Zinssätzen gerechnet werden. Die Renditechancen von Obligationenfonds sind derzeit geringer als die von Festgeldern. Sinkende Zinssätze haben in den letzten Jahren zu höheren Renditen für Anleihenfonds geführt. Wenn Sie bereits Pensionskassen haben, können Sie diese in den kommenden paar Wochen veräußern, um Ihre Erträge zu erwirtschaften.

Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Viele Produkte haben sich mit dem Label "Rentenfonds" ausgezeichnet. Es gibt aber nicht nur dort, wo Pensionskassen drauf stehen, sondern auch dort, wo Sicherheiten vorhanden sind. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Kassen ist zum Teil enorm. Allen gemein ist, dass sie vorwiegend oder ausschliesslich in Obligationen anlegten.

Schuldverschreibungen sind fest verzinsliche Papiere von Regierungen, staatlichen Einrichtungen wie der KfW, Kreditinstituten und Großunternehmen. Die Länder refinanzieren ihre Budgetdefizite über Bonds. Tatsächlich sollten in keinem Investmentportfolio fehlende Anleihenfonds. Über Jahrzehnte verließen sich die Investoren auf ihre stabile Performance, die für eine stabile Entwicklung des Portfolios sorgten. Das Zinsniveau für Staatspapiere der Eurozone, in die Sicherheitsfonds anlegen, ist niedriger als je zuvor.

Diejenigen, die dem Bund seit zehn Jahren Gelder leihen, erhalten eine Verzinsung von weniger als 0,5 % im Jahr. Die Zinssätze sanken auch hier auf Tiefststände, die Experten kaum für möglich erachteten. Davon profitieren die Anleihenfonds bis Ende 2014. Weil, wenn die Zinssätze sinken, die Preise der Obligationen ansteigen. In unserem Leitfaden über Obligationen erläutern wir, warum.

Durch die Kurszuwächse bewegten sich die Erträge vieler Obligationenfonds im Zweistellerbereich. So sind in den letzten drei Jahren Indexfonds, die den Euro-Staatsanleihenmarkt abdecken, durchschnittlich um mehr als 10 % pro Jahr gesunken. Anleihenfondsanleger profitieren seit den 1980er Jahren von fallenden Zinssätzen. Im Euroraum mit sehr guter Bonität dürften die kurz- und mittelfristigen Renten noch weiter in den Negativbereich fallen und längerfristige Renten unter die Nullprozentmarke fallen.

Zugleich müßten die Anleger immer mehr Obligationen aus hoch verschuldeten Ländern der Eurozone, vor allem aus Spanien und Italien, erwerben, so daß auch dort die Rendite weiter sinkt und die Obligationenpreise weiter anstiegen. Bereits jetzt liegt die Rendite zehnjähriger Wertpapiere unter 1,5 Prozent. Damit sind die Aussichten für Pensionsfonds mäßig. Die beiden Einnahmequellen, der fixe Zinssatz der Obligationen und eventuelle Kurssteigerungen, sind nicht mehr viel wert.

Auf kurze Sicht sind noch weitere Kurszuwächse möglich, die die Renditen von Anleihenfonds auf ein tragbares Maß steigern werden. Auf mittlere Sicht drohen jedoch Widrigkeiten: Die Zinssätze sind entweder auf sehr niedrigem Stand und teilweise im Minusbereich stagnierend. Ihre Fondsanteile bringen im ersten Falle praktisch keine Erlöse.

Wenn die Zinssätze steigen, fallen die Anleihekurse. Näheres dazu erfahren Sie im Kapitel "Risiken von Rentenfonds". Der Rückblick auf die Geschichte macht klar, dass seit Jahrzehnten gesicherte Obligationenfonds die beste Lösung sind als Festgeldanlagen. Der Anleihenindex Rex war in der Regel signifikant höher als die Verzinsung von Festgeldern, wie die folgende Abbildung aufzeigt.

In der Vergangenheit hatten allein Obligationen einen höheren Zinssatz als Festgelder mit ähnlichen Laufzeiten (Kursgewinne sind in diesem Vergleich nicht enthalten). Investoren mißtrauten den Kreditinstituten und beeilten sich, Regierungsanleihen aus Staaten mit der besten Bonität zu sichern. Infolgedessen sind auch die Renditeerwartungen für Obligationenfonds zurückgegangen. Bei Rentenindexfonds, die den Gesamtmarkt für europäische Bundesanleihen abdecken, sind sie in vielen Fällen unter 1 % gefallen.

Rechnet man die administrativen Kosten von rund 0,15 Prozentpunkten ab, ist die Situation noch schlimmer. Dagegen erwirtschaften gute Festgelder mit einer Restlaufzeit von drei Jahren immer noch eine Verzinsung von mehr als 1,5 Prozentpunkten pro Jahr. Nur wenn die Zinssätze weiter fallen und die Preise der im Fond befindlichen Obligationen ansteigen, können die sicheren Euro-Anleihenfonds darüber hinausgehen.

Da es sich hierbei um eine ungewisse Variante handelt und das Kurspotential aufgrund des äußerst tiefen Zinssatzes sehr gering ist, raten wir Ihnen zurzeit zu Festgeldern anstelle von Anleihenfonds. Im Gegensatz zu Anleihenfonds, die zu jeder Zeit veräußert werden können, haben Investoren während ihrer gesamten Laufzeiten keinen Zugriff auf ihr Gelde. Wenn Sie schon vor einiger Zeit in Obligationenfonds angelegt haben, können Sie darüber nachgedacht haben, diese in den kommenden paar Wochen zu verkaufen und Erträge zu erzielen.

Selbst wenn Pensionsfonds aufgrund der historischen Niedrigzinsen nicht die erste Adresse sind, bedeutet dies nicht, dass sie im Grunde genommen schlecht sind. Anleihenfonds, die in sicheren Obligationen anlegen, haben sich in der Vergangenheit langfristig durchgesetzt. In Zeiträumen von 10 bis 30 Jahren erwirtschafteten sie durchschnittlich rund 5,5 Prozentpunkte pro Jahr.

Der Aktienkurs fiel zwischen 4 und 8% und erholte sich zügig. Im Vergleich: Wer im Jahr 2000 auf den globalen Aktienmarkt gewettet hatte, musste 13 Jahre lang abwarten, bis der Rückgang wieder aufgeholt wurde.

Anleihenfonds mit deutschen Bundesanleihen erwiesen sich als fast wie Eichen. Seit 1968 hat der Anleihenindex Rex das Jahr mit einem Kursverlust in nur 3 von 46 Jahren abgeschlossen: 1994 mit -2,5 Prozentpunkten, 1999 mit -2 Prozentpunkten und 2013 mit -0,5 Prozenten. Der größte Schaden im Jahr 2002 betrug -44 vH.

Natürlich hat die Hochsicherheit auch ihren Preis: Im Vergleich zu Deutschland war die Verzinsung des Index signifikant niedriger, wie der Vergleich in der folgenden Tabelle aufzeigt. Aufgrund ihrer relativ konstanten Performance waren Obligationenfonds, die sich auf die sicheren Obligationen konzentrierten, ein bedeutender Baustein für langfristige Wertpapierportfolios von Privatanlegern.

Die Renditen sollen durch den Eigenkapitalfonds und die Kursschwankungen durch den Obligationenfonds ausgeglichen werden. Obligationenfonds haben sich oft gut entwickelt, während die Kurse gefallen sind. In der Zwischenzeit haben diejenigen Anlegern, die nur auf die Aktie gesetzt haben, einen höheren Verlust gemacht als diejenigen, die ihr Kapital an Beteiligungs- und Obligationenfonds ausgeschüttet haben. In der Summe war die Verzinsung aber auch geringer.

Im Jahr 2008, als sich der Zusammenbruch der nordamerikanischen Investitionsbank Lehman Brothers an den Aktienmärkten beschleunigt hat, sanken die Rentenindexfonds auf europäischen Staatsobligationen um rund 9 Prozentpunkte. Demgegenüber war 2013 ein schlechtes Jahr für die europäischen Pensionsfonds. Aktuell wird empfohlen, Tages- und Festgelder als sichere Bausteine anstelle von Obligationenfonds in Anlageportfolios vorzusehen.

Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Der Investment-Bereich teilt Obligationen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten auf, auf denen Obligationenfonds basieren. Emittentin - Es gibt Investmentfonds, die ausschliesslich in Staats- oder Industrieanleihen anlegen. In Deutschland werden solche Schuldverschreibungen als Pfandbrief bezeichnet. Diese werden am Markt als nahezu so gut wie Obligationen von Ländern mit einer hohen Bonität klassifiziert.

Dies zeigt sich an den nur leicht gestiegenen Zinssätzen im Vergleich zu solchen Staaten. Kreditfähigkeit - Viele Obligationenfonds erwerben nur Obligationen von Schuldnern mit guter Kreditqualität. Obligationen ohne dieses Attribut werden als Junk bezeichnet. Eine große Anzahl von Anleihenfonds investiert nur in bestimmte Länder oder Gebiete wie Deutschland, die Eurozone oder ausschliesslich in Schwellenländer.

Restlaufzeit - Obligationen haben viele verschiedene Restlaufzeiten ab einem Jahr. Längerfristig ist die Rentabilität größer. Denn wer das Wertpapier bis zur Endfälligkeit hält, verzichtet langfristig auf sein Bargeld. Bei vielen Investmentfonds stehen spezifische Fälligkeiten im Vordergrund. Zum Beispiel beinhalten sie nur Schuldverschreibungen mit einer Restlaufzeit von drei bis fünf Jahren.

Effektivrendite (Endfälligkeitsrendite) - Diese entspricht der durchschnittlichen Verzinsung der im Sondervermögen befindlichen Obligationen, sofern sie bis zur Endfälligkeit zu halten sind. Bei Anlegern ist es jedoch nur eine Orientierungshilfe, da die Obligationen in der Regel erst am Ende der Laufzeit verwahrt werden. Der Effektivzins entspricht dem aktuellen Marktzinsniveau, in das der Anlagefonds einsteigt.

Aktuelle Verzinsung - Diese wird aus dem Quotienten des Kupons zum Preis einer Obligation ermittelt. Investoren bezeichnen die fixe Verzinsung, die sie in der Regel einmal im Jahr für eine Schuldverschreibung bekommen, als Kupon. Für einen Teilfonds wird die aktuelle Verzinsung aus den gewogenen Mittelwerten der Coupons und den Kursen ermittelt. Für Mittel, die ihre Zinserträge verteilen, ist dies ein Hinweis auf den erwarteten Zahlungsbetrag in der entsprechenden Auszahlungsperiode.

Im Gegensatz zum Effektivzinssatz beziehen sich die aktuellen Renditen immer nur auf ein Jahr. Modified Duration - Dieser Indikator zeigt den prozentualen Anstieg oder Rückgang des Wertes eines Investmentfonds an, wenn sich das Marktzinssatzniveau um 1 % ändert. Angenommen, die Zinsen in der Euro-Zone steigen um 1 % an.

Damit sinkt der Depotwert eines Anlagefonds mit einer "modifizierten Dauer von sieben" um 7Prozentpunkte. Bei einem Zinsrückgang um 1 Prozentpunkt würde der Vermögenswert des Sondervermögens dagegen um 7 Prozentpunkte zulegen. Die kürzere Durchschnittslaufzeit der Obligationen in einem Anlagefonds verringert die Modified Duration umso mehr. Durch diese Zusammenhänge wird klar, dass Rentenfondsanleger von sinkenden Zinssätzen zwar profitierten, aber mit sinkenden Zinssätzen mit Kursverlusten gerechnet werden müssen.

Steigen die Zinssätze, gleiten die Kurse der Obligationen nach unten. 3. Sie können in unserem Anleiheführer nachlesen, warum. Dies führt zu steigenden Zinssätzen und einer steigenden Teuerung. Sollten die Verbraucherpreise steigen, fordern die Kapitalanleger in der Regel einen höheren Zinssatz als Gegenleistung. Nachdem während der Schuldenkrise in Europa das Anlegervertrauen in solche wie Griechenland, Portugal und Irland eingebüßt hatte, stiegen die Zinssätze in diesen beiden Laendern abrupt an, weil immer weniger Kapitalgeber dazu bereitwillig waren.

Andererseits fließt ein Großteil des aus den Verschuldungsländern abgezogenen Kapitals in das sicherungsfähige Deutschland. Durch die noch ungelöste Euro-Krise wird auf die Bonität der Schuldner hingewiesen, deren Änderung auch bei Obligationenfonds zu Gewinn und Verlust führt. Wer die höchste wirtschaftliche Stärke und die niedrigste Verschuldung hat, muss die niedrigste Verzinsung zahlen, da kaum jemand an der Tilgung der Kredite Zweifeln hat.

In den Rentenfondsportfolios haben die globale Finanzmarktkrise und die daraus folgende Staatsverschuldungskrise in Europa ihre Wirkung gezeigt. So haben sich die Bonitäten von in Euro-Staatsanleihen investierenden Investmentfonds im Schnitt erheblich verringert. Noch nie war die Staatsverschuldung in den Euro-Ländern so hoch und nimmt weiter zu, doch sind die Zinssätze in vielen Staaten entgegen den Marktgesetzen auf ein historisches Tief gefallen.

Die Kurse der Obligationen sind aufgrund der starken Marktnachfrage gestiegen und die Zinssätze sind gesunken. Im Jänner 2015 intervenierte die EZB wieder am Kapitalmarkt und gab ihre Absicht bekannt, in großem Umfang Bundesanleihen der Eurozone zu erstehen. Bei niedrigen Zinssätzen ziehen Investoren in der Regel Anleihenfonds vor, die in kurzfristige Schuldverschreibungen anlegen, da das Risiko von Verlusten bei ansteigenden Zinssätzen niedriger ist.

Wie die Wirtschaft durchlaufen auch die Zinssätze Konjunkturzyklen, in denen sie sinken und dann wieder steigen. Im derzeitigen Zinssatzzyklus rentieren allerdings kaum noch Obligationen mit kurzer Laufzeit. Die Renditen deutscher Staatsanleihen mit einer Laufzeit von bis zu fast sechs Jahren sind gar nachteilig.

Die Investoren zahlen dem Verband Gelder, damit er ihnen Gelder ausleihen kann. Damit ist die Anlage in Anleihenfonds mit kurzfristigen Obligationen in dieser Phase nicht mehr interessant. Aber auch für Anlagefonds mit langfristigen Obligationen ist der Effektivzins alles andere als erwünscht. Rentenindexfonds, die nur Obligationen mit einer Laufzeit zwischen 10 und 15 Jahren beinhalten, weisen aktuell einen Effektivzins von gut 1,2 Prozentpunkten (modifizierte Duration: 9,8) auf.

Das Kapitalanlageergebnis kann natürlich auf kurze Sicht besser sein, wenn die Zinssätze weiter sinken, zum Beispiel aufgrund der Markteingriffe der EZB. Im Gegensatz zu Obligationenfonds ist die Verzinsung beim Abschluss fixiert. Wenn Sie jedoch Obligationenfonds erwerben wollen, sollten Sie sich für ein Produkt entscheiden, das nicht nur kurz- oder langfristige Obligationen enthält, sondern auch das ganze Fälligkeitsspektrum abdeckt.

Der Erfolg solcher Anlagefonds ist immer im mittleren Bereich, egal wie sich die Zinssätze entwickelt haben. Anleihenfonds, die ausschliesslich oder überwiegend in sicheren Staatsobligationen anlegen, sind in der Regel als Portfoliokomponente für private Investoren geeignet. Aber Unternehmensanleihen kommen oft unter Zugzwang, wenn der Kurs sinkt. Investoren sollten auch solche Investmentfonds auswählen, die nur in EUR emittierte Schuldverschreibungen erwerben.

Dies liegt daran, dass die Kurse in der Regel erheblich mehr als die Kurse der Obligationen variieren. Das ist nicht die Absicht einer Pensionskasse, die für ein stabiles Konto sorgen soll. Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Ähnlich wie bei Eigenkapitalfonds kann der Investor zwischen Exchange Traded Index Funds ohne Management und Funds, bei denen ein Fondsmanager die Obligationen wählt, wählen.

Andererseits haben Investoren mit einem aktiven verwalteten Fund die Möglichkeit, eine über dem Durchschnitt des Marktes liegende Verzinsung zu erreichen. So konnten weniger als 10 Prozentpunkte der Führungskräfte, die ausschliesslich in Euro-Anleihen anlegen, nachhaltig über dem Durchschnitt des Marktes liegen. Bei den internationalen Obligationenfonds erreichten fast 25 Prozentpunkte eine Laufzeit von zehn Jahren.

Damit ist die Chance, einen gut angelegten Fond zu fangen, recht niedrig. Der IVA erläutert, dass die internationalen Investmentfonds im Vergleich zum Durchschnitt des Marktes besser abschnitten als diejenigen, die auf Euro-Anleihen mit der grösseren Auswahl an Wertpapieren begrenzt sind, die globale Managers haben. In der Tat ist der Umfang der aktiven verwalteten Mittel, die nur Euro-Staatsanleihen erwerben, begrenzter.

Eine Abgrenzung zum Benchmark-Index gibt es nur wenige Ausprägungen. Durch die geringe Anzahl von verwalteten Obligationenfonds mit Euro-Staatsanleihen, die sich in den letzten Jahren besser als der Gesamtmarkt entwickelt haben, kamen risikoreichere Titel wie Unternehmens- und Hochzinsanleihen oder Titel und andere Titel mit hoher Gewinnund Verlustchance hinzu. Investoren wissen nie ganz, welche Gefahren sie mit diesen Mitteln einnehmen.

Beim Rentenindexfonds hingegen ist immer ersichtlich, welche Wertpapiere der jeweilige Titel aktuell ist. Sie wechseln regelmässig Obligationen, die die Investitionskriterien nicht mehr einhalten. Zudem sind sie wesentlich kostengünstiger als aktive verwaltete Investmentfonds, weshalb sie oft einen höheren Ertrag erwirtschaften. Bei Rentenindexfonds liegt der Verwaltungsaufwand oft unter 0,2 % im Jahr.

Für Investmentfonds mit Managern werden dagegen pro Jahr 0,5 bis 1 Prozentpunkte benötigt. Ihre Einstandskosten sind auch deshalb so hoch, weil die Investoren nicht von Preisnachlässen profitieren: In der Regel berechnen die Investmentgesellschaften ein Emissionsagio von 2,5 bis 3 Prozentpunkten. Dies macht sich besonders in einer Zeit sehr tiefer Zinssätze bemerkbar: Den Unterschiedsbetrag zwischen Kauf- und Verkaufskurs (Spread) des Sondervermögens zahlen die Investoren je nach ETF zwischen 0,05 und rund 0,3 %.

Bei Privatanlegern sind in der Regel Investmentfonds auf Indexe, die viele Obligationen beinhalten und den Gesamtmarkt für Euro-Staatsanleihen darstellen, am besten geeignet. Fondsunternehmen und Rating-Agenturen bewerten den Markterfolg von aktiven verwalteten Investmentfonds, die mit Hilfe ihrer marktweiten Indices, die in der folgenden Übersicht dargestellt sind, eine überdurchschnittliche Performance erzielen wollen.

Profi-Investoren begleiten ihre Entwicklungen über spezialisierte Datenprovider, die für ihre Leistungen reichlich belohnt werden. Manche Indices basieren die Gewichtungen der Staaten auf dem Umfang ihrer ausgegebenen Bonds. Wer neben Euro-Staatsanleihen auch auf gut bewertete Unternehmens- und Pfandbriefanleihen setzt, kann sich für den Euro-Aggregate Bond von Barklays Capital entschieden.

Industrieanleihen und Hypothekenpfandbriefe weisen in der Regel eine etwas höhere Verzinsung bei einem etwas höheren Anlagerisiko auf. Da vor allem Obligationen von namhaften Kreditnehmern wie Deutschland nachgefragt wurden, lag die Entwicklung des Indices in den letzten drei Jahren hinter den Indices, die ausschliesslich Bundesanleihen ausweisen. Dies schmälert den Return on Investment. Antwort: Mehrere Fondsunternehmen stellen Indexfonds für die gewählten Indices zur Verfügung.

Für diese Fälle empfiehlt sich der kapitalstärkste Teilfonds. Niedrigvolumige Anlagefonds werden in der Regel nicht so oft an der Wertpapierbörse notiert. Sind zwei ETFs für einen Indizes vorhanden, die sich im Aufbau voneinander abheben, haben wir beide Funds gelistet. Investmentfonds, die die im Aktienindex enthaltenen Obligationen erwerben, werden von der Finanzbranche als "physisch" eingestuft.

Die Mittel sind nur in ihrem Aufbau und in ihren Bewirtschaftungskosten unterschiedlich. Wer vom Zinseszins-Effekt partizipieren will, entscheidet sich für Rentenindexfonds, die Zinseinnahmen automatisiert reinvestieren. Wenn Sie dagegen aktuelle Zahlungen benötigen, haben Sie Recht mit einem Fond, der die Zinszahlungen verteilt. Ähnlich haben sich die ausgesuchten Investmentfonds in den letzten fünf Jahren weiterentwickelt, in denen der OGAW der iShares Euro Staatsanleihen ETF für ein und fünf Jahre die Spitzenposition einnahm.

Allerdings sollten sich die Investoren nicht von den hohen Gesamtrenditen der letzten drei Jahre verblenden lassen. 3. Langfristig waren in der vergangenen Zeit rund 5 % pro Jahr durchaus denkbar. Darüber hinaus müssen Investoren bei wieder steigenden Zinssätzen mit Kursverlusten gerechnet werden. Sie können nicht gleich an der nächste Kurve einen Fond mitnehmen.

Investmentfondsanteile werden in von Kreditinstituten angebotenen Depots gehalten. Sie können ohne ein solches Wertpapierdepot keine Aktien erwerben.

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