Welche Staatsanleihen Kaufen

Was die Regierung Anleihen zu kaufen

Dies erhöhte aber auch die Risiken für die anderen Euro-Staaten. für ausländische Investoren, die US-Staatsanleihen kaufen. Erstellen 2018 Das Interesse lockt immer noch in die Ferne. Fachleute schätzen die Möglichkeiten für Schwellenländeranleihen, insbesondere in Lokalwährungen, ein. Dies ist der Kern der Anlegerträume von Emerging Markets-Anleihen.

Für die meisten Beobachter wird davon ausgegangen, dass sich Staatsanleihen und Unternehmensanleihen in den Schwellenländern weiterhin gut behaupten werden.

Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die Anleiherenditen in Europa, Japan und den USA so gering sind. Dies sollte es den Anlegern ermöglichen, die Vorteile von Schuldtiteln aufstrebender Volkswirtschaften zu nutzen, wo mehr erreicht werden kann. Schließlich haben sich die Obligationen der Entwicklungsländer bereits in dem nun zu Ende gegangenen Jahr mit steigender Kursentwicklung und entsprechenden Renditerückgängen für Anfänger ordentlich erholt.

In Venezuela hat die Verschuldungskrise die Kapitalanleger nicht verunsichert. Auf dem Spiel stehen Obligationen und Zinssätze von 170 Mrd. USD, mehr als der spektakuläre argentinische Bankrott im Jahr 2001 doch besonders die venezolanischen Anlegern. Die europäischen, amerikanischen oder asiatischen Investitionen bleiben Venezuela seit Jahren fern - nicht zuletzt, weil sie lange damit gerechnet haben, dass das Land seine Schulden nicht mehr bedienen kann.

Für die aufstrebenden Volkswirtschaften gibt es in diesem Jahr jedoch einen großen Nachteil: Der gegenüber dem USD und zu vielen aufstrebenden Währungen aufgewertete EUR hat die Gewinne der lokalen Kapitalanleger vollständig geschmälert, wenn sie die Wechselkursschwankungen nicht abgesichert haben. Beispielsweise haben die überwiegend auf USD lauten Devisenanleihen der Emerging Markets den Anlegern Gesamteinnahmen aus Zinserträgen und Preissteigerungen von rund zehn Prozentpunkten gegenüber einem Vergleichsindex von JP Morgan in diesem Jahr gebracht.

Die Entwicklung der Obligationen war damit die beste seit mehreren Jahren. Seit Jahresbeginn gab der Dollarkurs gegenüber dem EUR jedoch mehr als elf Prozentpunkte nach. Eurooptimierte Investmentfonds für Staatsanleihen aus Emerging Markets erzielten nach Berechnung des Fondsanalystenhauses Morningstar eine durchschnittliche Rendite von über sieben Prozentpunkten. Eurooptimierte Mittel für Industrieanleihen aus den Emerging Markets lagen mit einer Durchschnittsrendite von gut sechs Prozentpunkten nur leicht zurück.

Die Dollar-Staatsanleihen der Schwellenländer weisen trotz der positiven Entwicklungen immer noch durchschnittlich rund drei Renditepunkte mehr auf als US-Staatsanleihen, die zwischen 1,9 und 2,5 Prozentpunkten mit einer Laufzeit von zwei bis zehn Jahren ausweisen. Bei Dollar-Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets sind die Risikoaufschläge geringer.

Größte Emittenten von Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets sind die staatlich geführte Ölgesellschaft Pemex, der Telekommunikationskonzern América Móvil, der Erdgasproduzent Gazprom und der Hutchison. Obligationen werden in lokalen Währungen noch höher verzinst, hauptsächlich von den Bundesstaaten, aber weniger von Gesellschaften aus den Emerging Markets.

Beispielsweise bieten 5-jährige Realanleihen aus Brasilien eine Verzinsung von 9,9 Prozentpunkten, während 5-jährige mexikanische Staatsanleihen in Pesos eine Verzinsung von 7,5 Prozentpunkten bieten. Die vergleichbaren türkischen Staatsanleihen in der türkischen Lire weisen eine Verzinsung von 12,5 % auf. Im asiatischen Raum erzielen die indischen Rupienanleihen mit fünfjähriger Laufzeit sieben und die chinesischen Yuan-Anleihen 3,8 % der Anleihe. In den Emerging Markets geht er davon aus, dass die Lokalwährungen im nächsten Jahr steigen werden.

Heger sieht auch Hauswährungsanleihen aus einigen Emerging Markets als interessante Produkte an. "Selbstverständlich sind die vorhersehbare Verschärfung der Geldpolitik durch die US-Notenbank und die Unvorhersehbarkeit von US-Präsident Donald Trump weiterhin Risikofaktoren", sagt beispielsweise die Dekabank: "Befürchtungen, dass steigende Zinssätze zu einem Kapitalabfluss aus den Emerging Markets beitragen könnten, könnten die Märkte weiterhin belasten.

"Früher hätten jedoch viele Anleger solche Rückschritte für Neueinsteiger ausgenutzt. "In dieser Hinsicht sind permanente Mittelabflüsse aus den Emerging Markets auch in absehbarer Zeit unwahrscheinlich", unterstreichen die Deka-Strategen. HSBC-Stratege Heger beispielsweise entdeckt brasilianische Staatsanleihen in Lokalwährungen. Nächstes Jahr finden die Neuwahlen nicht nur in Lateinamerika, sondern auch in Russland und Ungarn statt.

Die DZ Bank ist davon Ã?berzeugt, dass Wladimir Putin im Wettbewerb stehen und wieder erfolgreich sein wird. Die Situation in vielen aufstrebenden Ländern hat sich grundlegend gebessert. Obwohl Brasilien, Russland und Südafrika nur moderat zulegen, entwickelt sich die Wirtschaft in Asien gut. Der konjunkturelle Aufschwung ist nach Ansicht der Dekabank-Volkswirte in vielen aufstrebenden Ländern weiter in Schwung gekommen und steht auf einer breiten Grundlage.

Für die Emerging Markets insgesamt rechnen sie im naechsten Jahr mit einem Zuwachs von rund fuenf Prozentpunkten - mit Zuwachsraten von 1,7 Prozentpunkten in Russland am untersten Ende und 7,4 Prozentpunkten in Indien am obersten Ende. Andererseits ist die Schuldenlast der Schwellenländer jedoch stark angestiegen. Das Wirtschaftswachstum in der Türkei soll im naechsten Jahr zwischen vier und fuenf Prozentpunkten liegen.

Investitionen in Emerging Markets erfordern mehr Mut als die Konzentration auf die Industrieländer, nur weil die politische Gefahr in vielen Emerging Markets höher ist. Derjenige, der dies übernimmt, geht höhere Gefahren ein - hat aber angesichts des niedrigen Zinsumfelds außerhalb des Emerging Markets wenigstens die Möglichkeit, etwas zu erwirtschaften.

Mehr zum Thema