Unternehmensanleihen Vergleich 2016

Anleihenvergleich 2016

Aktien und Anleihen geben einem Unternehmen Kapital. Im Jahr 2016. 2015. 2014. Kumulierte Leistung.

DL-Noten 2016(19) +0.00%. 31.12. 2016: 1,5 / 1,7 / 1,8 %. Im März 2016 stagniert der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bei 0,0 Prozent.

Obligationen - Differenzierung: Bundesanleihen, Unternehmensanleihen

Als festverzinsliche Wertpapiere werden auch Anleihen angesehen. Vielmehr sehen die Anleger eine Schuldverschreibung als Investition an. Im Gegensatz zu Anteilen wird der Erwerber nicht Anteilseigner am Kapital des Unternehmens, sondern erhält ein Darlehen oder stellt ihm fremdes Kapital zur Verfügung. Die Verzinsung erfolgt wie bei jedem Darlehen an den Debitor, der in diesem Falle das Institut ist.

Schließlich wird dem Obligationär der von ihm an die Gesellschaft ausgeliehene Kreditbetrag zurückerstattet und er wird mit den für diesen Kredit aufgelaufenen Zinserträgen belohnt. Im Anleihenmarkt, dem Anleihenmarkt, können diese fest verzinslichen Papiere erstanden werden. Daher müssen Obligationen an der Börse notiert werden. Das Risiko ist bei der Obligation nicht sehr hoch.

Schließlich ist die Verzinsung von Anfang an festgelegt. Je nach Struktur der Schuldverschreibung kann sie auch gesichert werden, um ein Engagement von vorneherein auszuschließen. In Obligationen können nicht nur Privatpersonen anlegen. Institutionelle Investoren - das können z.B. Versicherungen sein - sind verpflichtet, große Teile der von ihnen verwalteten Mittel in Wertpapiere mit hoher Kreditwürdigkeit zu legen.

Nicht jede Obligation birgt jedoch ein geringes Risikoniveau. Wenn Versprechungen höherer Zinssätze ins Spiel kommen, erhöht sich auch das Wagnis - hier weicht die Obligation nicht von anderen Anleiheformen ab. Allerdings kann der Debitor - das heißt das Untenehmen, dessen Obligationen Investoren kaufen - in der Zwischenzeit um Geld besorgt sein.

Verlangen Investoren ihr Kapital zurück, stossen sie im ungünstigsten Falle auf einen leeren Geldbeutel oder auf einen, der nur mit Verspätung zahlt. Deshalb muss ein bonitätsschwacher Dienstleister dann einen höheren Zinssatz bieten, damit er trotz des erhöhten Zahlungsausfallrisikos ein interessantes Produkt am Kapitalmarkt platziert. Obligationen können nicht nur von Firmen, sondern auch von Ländern ausgegeben werden.

Deren Risiken hängen von der Finanzlage eines Landes ab, das in der Regel von Rating-Agenturen bewertet wird. Es schadet daher nie, mit einem Berater zu sprechen, bevor man investiert.

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