Risiko Aktienfonds

Aktienfondsrisiko

Das Marktrisiko ist bei Aktienfonds besonders hoch. Herkömmliche Rentenfonds sind dagegen weniger riskant. Beim Investieren in einen Fonds werden die Risiken verteilt - eine gängige Aussage zum Beispiel beim Kauf von Aktienfonds. Anlagefonds unterliegen dem Risiko des Absturzes. Das Risiko für diese Aktienfonds steigt.

Welche Gefahren sind bei der Anlage in den Fonds zu erwarten?

Bei der Anlage in einen Anlagefonds muss der Kunde die Möglichkeiten und Gefahren des Finanzproduktes abschätzen. Bei einer Fondsinvestition ist der Hauptunterschied die Fondsart, in die das Vermögen angelegt wird. Auf der einen Seite gilt der Einsatz von Finanzmarktfonds als extrem risikolos, auf der anderen sind die Renditechancen für den Kapitalanleger gering.

Nicht jedoch, wenn der Fond einen Teil seines Fondsvermögens in spekulativen Anleihen wie Devisenanleihen oder Fremdwährungsanleihen anlegt. Als gravierendes Zusatzrisiko ist die jüngste Staatsschuldenkrise in den USA und verschiedenen europäischen Ländern zu berücksichtigen. Kapitalmarktexperten gehen davon aus, dass der Anleger bei der Investition in Aktienfonds eine höhere Renditechance hat.

Verschiedene Studien zeigen, dass die durchschnittliche Verzinsung gut verwalteter Aktienfonds in den vergangenen 30 Jahren zwischen 8% und 10% pro Jahr liegt. Gerade bei Aktienfonds muss der Anleger jedoch stets das Risiko im Blick haben, dass sich die Kurse auch über einen langen Zeithorizont hinweg verschlechtern und damit natürlich auch der Fondswert nachlässt.

Allerdings kann der Investor auch erwarten, dass er bei einer längerfristigen Geldanlage - zum Beispiel über einen Zeitraum von 10 Jahren - ein vergleichsweise niedriges Risiko eingehen muss und kaum einen Verlust durch die Investition zu verzeichnen hat. Dies trifft jedoch nur auf die offenen Anlagefonds zu. Bei geschlossenen Teilfonds wie Schiffsfonds oder geschlossenen Real Estate Funds sind die Verlustrisiken für den Investor deutlich höher, aber auch die Renditechancen höher.

Darüber hinaus bestehen für die geschlossenen Investmentfonds eine ganze Palette anderer Gefahren wie Totalverlustrisiken, Liquiditätsengpässe, Interessenkonflikte seitens der Initianten, Wegfall von Steuervorteilen, Haftungs- und Schadensfälle und fehlende personelle Qualifizierung des Fondsmanagements. Die Ausfallsrisiken müssen von allen akzeptiert werden, die ein weiteres Eigenkapital zur späteren Rückzahlung bereitstellen.

Jeder, der in einen Fond anlegt, erwirbt gleichzeitig eine gute Prise Wertpapiers. Das bedeutet, dass im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Kapitalanlagegesellschaft das Anlegerkapital nicht beeinträchtigt wird, sondern weiterhin zur Verfügung steht. Als Spezialfonds werden alle in Deutschland registrierten Anlagefonds angesehen, so dass auch im Falle der Zahlungsunfähigkeit der emittierenden Fondsgesellschaft kein Vermögen in die Insolvenzmasse einfließt.

Ebenso wenig besteht bei den voll duplizierten BTFs, die den zugrundeliegenden 1:1-Index über die korrespondierenden Werte oder Obligationen ausweisen. Weil es sich bei geschlossenem Fonds um eine Kapitalanlage in einem Unternehmen handelt, wird eine solche Anlage auch in Deutschland nicht durch das Finanzdienstleistungsaufsichtsamt gesteuert. Jeder Investor sollte sich dessen bewußt sein, wenn er über den Erwerb von Fondsanteilen eines abgeschlossenen Fonds nachdenkt.

Er muss in jedem Falle ein Ausfallrisiko eingehen. Bei der Gestaltung ihres Portfolios müssen Investoren das Inflationsrisiko und die Teuerungsrate stets beachten und gegebenenfalls gegensteuern. Mit der Finanzmarktkrise und ihren Folgen stehen langfristige Investoren vor einer besonderen Herausforderug. Anlagen in Sachanlagen wie Rohstoffen, Edelmetallen, Liegenschaften oder auch ausgewählten Titeln sind eine gute Möglichkeit bei steigenden Inflationsraten.

Ein Weg, der Teuerung bis zu einem gewissen Grad zu entkommen, besteht darin, in Investmentfonds zu investieren, die ausschliesslich in inflationssichere Obligationen anlegten. Die Offenen Immobilienfonds weisen bei vergleichsweise geringem Verlustrisiko einen recht hohen Schutz vor Inflationsgefahren auf. Die Offenen Fonds setzen das Vermögen ihrer Investoren in Bürogebäuden, Shoppingcentern und Hotelanlagen ein. Auch in einem Klima der steigenden Teuerung kann die Auswahl des passenden Anlagefonds und eine kluge Investitionsstrategie zum Gelingen beitragen.

Welches Risiko bei einer Fondsanlage zuerst erwähnt werden muss, wird von der Konjunktur bestimmt. Die entsprechende Branche oder die Anlage des Sondervermögens in bestimmten Vermögenswerten ist immer mit einem spezifischen Risikopotential verbunden. Legt ein Finanzinstrument gemäss Anlagekonditionen und Prospekt primär in US-Aktien an, ist der Anleger dem korrespondierenden Marktpreisrisiko unterworfen.

Bei fallenden Kursen für die amerikanischen Anteile wird in der Regel auch der Anteilswert der Anteile ermäßigt. Dieser Kursverlust kann dadurch verursacht werden, dass der Anlegern zu einem wirtschaftlich schwierigen Termin einen Anlagefonds erworben hat oder der richtige Termin für den Verkauf der Anteile in einer entsprechenden wirtschaftlichen Situation fehlt. Hier hat der Kapitalanleger bei seiner Investitionsentscheidung die wirtschaftliche Entwicklung nicht hinreichend berücksichtigt.

Die konjunkturellen Risiken bestehen in allen regional oder branchenspezifisch definierten Teilmärkten. Weil die Konjunkturzyklen nicht in allen Ländern oder Sektoren gleichzeitig stattfinden, haben Investoren natürlich auch die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Phasen des Aufschwungs zu schalten. Das Länder- oder Transferrisiko wird von Finanzfachleuten als das Risiko eines Verlusts in jedem Staat aufgrund von politischen und sozialen Ausschreitungen, Verstaatlichung und Enteignung, staatlichem Nichtanerkennen von Auslandsverschuldung, Devisenkontrolle oder Entwertung der nationalen Währung verstanden.

Allen Begriffsbestimmungen ist jedoch gemein, dass das Landesrisiko nur solche Länderrisiken abdecken soll, die nicht mit dem Ausfallrisiko eines Auslandsschuldners verbunden sind. Auch wenn die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers aus dem Ausland als hoch einzustufen ist und der Kreditnehmer die Beteiligung am Fälligkeitstag einer Beteiligung an den Investor zurückzahlen möchte, ist es möglich, dass eine Auszahlung aus politischen Gründen in dem Land, in dem der Kreditnehmer seinen Wohnsitz hat, nicht möglich ist.

Im Finanzbereich bedeutet Liquidität (teilweise auch Refinanzierungsrisiko) in der Regel das Risiko, die benötigten Finanzmittel nicht oder nur zu höheren Preisen beziehen zu können. Eine Fondsanlage ist besonders liquid, wenn der Investor sie zu einem Marktpreis verkaufen kann. Verfügt ein Teilmarkt, in den ein Anlagefonds nicht über genügend Beteiligte oder Umsatz, können schon kleine Anschaffungen oder Veräußerungen zu starken Preisschwankungen in der Anlage kommen.

Gibt es dagegen viele freie Verkaufsorders, deren Kurs unmittelbar über dem derzeitigen Marktkurs liegt, und auch viele freie Kauforders, deren Kurs sehr nahe am derzeitigen Marktkurs liegt, wird ein solcher so genannt. Die publikumsrelevantesten Beispiele dieser Form sind in der jüngeren Zeit vor allem im Umfeld der Offenen Immobilienfonds zu finden.

So mussten einige Fondsunternehmen, nachdem die deutsche Regierung im Frühling 2010 einen Gesetzesentwurf zur Regelung offener Investmentfonds bekannt gegeben hatte, weitere Zahlungen ihrer jeweiligen Finanzierungsprodukte aussetzen. So hat das Bundesministerium der Finanzen einen Vorschlag vorgelegt, der unter anderem die Abschaffung der Tagesverfügbarkeit von Anteilen an unbefristeten Investmentfonds vorsehe. Einen klaren Wettbewerbsvorteil hatten hier Investoren, die ihre Investition in einen Immobilienspezialfonds mit einem Investitionshorizont von 5 bis 15 Jahren, wie unbedingt zu empfehlen ist.

Für den offen gestalteten Anlagefonds spricht auch, dass das Anlegerkapital nicht in das Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft gelangt, sondern als Spezialfonds angesehen wird, der auch im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Anlagegesellschaft nicht betroffen sein darf. Damit ist jedes Investmentvermögen sowohl vor Wertveränderungen der anderen Investmentvermögen der Gesellschaft als auch vor dem Zugang der Gesellschaft selbst oder ihrer Kreditgeber (auch im Falle einer Insolvenz) abgesichert.

Je nach Fondsausrichtung setzt sich der Teilfonds aus Bargeld, Anteilen, Zeichnungsrechten, Anleihen, Forderungen aus Ausschüttungen, Grundstücken, Edelmetallen etc. zusammen. Diese entsteht, wenn der Investmentfonds selbst Inhaber der Investmentgesellschaft ist, die ihn seinerseits managt. Für diesen Zweck haften wir im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Investmentgesellschaft mit dem darin angelegten Vermögen.

Meistens kann der Investor davon ausgehen, dass das Anlegerkapital von den eigenen Mitteln der Kapitalanlagegesellschaft abgetrennt ist und somit bei einem Ungleichgewicht der Kapitalanlagegesellschaft intakt ist. Eine wichtige Gefahr ist das Wechselkursrisiko des Sondervermögens durch die Währungen der Anteile, in die das Geldprodukt anlegt.

Sofern ein Teil der Anteile auf eine Fremdwährung lautet, ergibt sich ein Fremdwährungsrisiko. Ist ein Anlagefonds schwer in amerikanische oder asiatische Werte angelegt, ergibt sich ein bestimmtes Wechselkursrisiko - auch für die Eurozone. Unabhängig von der jeweiligen Landeswährung, in der ein ausländischer Anlagefonds gelistet ist, geht der Investor immer ein Wechselkursrisiko ein.

Ein Wechselkursrisiko gibt es nur dann nicht, wenn ein Anlagefonds in Euroland liegt. Aber auch dann gibt es ein mittelbares Wechselkursrisiko. Enthält der Anlagefonds Anteile von in den Dollar-Raum exportierenden Firmen, werden die Wechselkurse dieser Ausfuhrwerte ebenfalls sinken, wenn sich der US-Dollar ermäßigt. Es ist nicht die Währung des Anlagefonds, sondern die Investmentmärkte, die das Wechselkursrisiko bestimmen.

Das Wechselkursrisiko ist daher nicht an die Währung des Fonds gebunden, sondern allein dadurch, dass die Kurse der im Finanzinstrument befindlichen Wertpapiere einem Wechselkursrisiko unterworfen sind. Demnach sind alle Renten- und Aktienfonds, die auf Fremdwährungen oder Beteiligungen fremder Unternehmen lautende Obligationen beinhalten, einem Risiko unterworfen. Will der Investor das Wechselkursrisiko vermeiden, darf er tatsächlich nur solche Euro-Anleihenfonds oder Aktienfonds erwerben, die nur in deutsche Werte anlegen, die zu 100% vom Heimatmarkt abhängig sind.

Insofern gibt es im wahrsten Sinn des Wortes keinen Unterschiedsbetrag zwischen dem in US-Dollar notierten und dem auf Euro-Basis notierten Teilfonds. Was sind die Gefahren bei offenen Anlagefonds? Die offenen Anlagefonds zählen in Deutschland zu den sicherste Produkten auf dem Investmentmarkt. Wer sein Vermögen in einen Fond investiert, kauft auch viel Sicherheiten.

Im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Fondsgesellschaft bleibt also das Anlegerkapital erhalten. Da es sich bei geschlossenem Fonds um eine rechtliche Anlage in eine Aktiengesellschaft handelt, wird eine solche Anlage in Deutschland nicht durch das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen kontrolliert. Dies sollte jeder Kapitalanleger beim Erwerb von Aktien eines abgeschlossenen Anlagefonds beachten.

Er muss in jedem Falle ein Ausfallrisiko eingehen. Finanzfachleute begreifen das Länder- oder Transferrisiko als das Risiko eines Verlustes in jedem Staat aufgrund von politischen und sozialen Ausschreitungen, Verstaatlichung und Enteignung, staatliche Nichterkennung ausländischer Schulden, Devisenkontrolle oder Entwertung der lokalen Währung. Besonders ausgeprägt ist dieses Risiko bei offenen Anlagefonds, da diese ihre Anlagen in der Regel weniger stark diversifizieren als bei offenen Anlagefonds.

Beispielsweise birgt ein Forstfonds, der sein Geld in eine Teakpflanzung in Pakistan investiert, das Risiko der pakistanischen Politik. Risikodiversifikation als das beliebteste Mittel zur Limitierung des Anlagerisikos bei Open End Funds ist bei Closed End Funds sehr begrenzt. Dabei werden die positiven Effekte für die Investoren eliminiert.

Daher sind die geschlossenen Immobilienfonds von Natur aus risikoreicher. Was sind die Gefahren bei unbefristeten Anlagefonds? Bei der Anlage in Anlagefonds muss natürlich jeder Anleger die bestehenden Möglichkeiten und Gefahren des Anlagefonds bewerten. Wenn Sie in Anlagefonds investieren, unterscheidet sich diese insbesondere in der Fondsart, in die das Vermögen angelegt wird.

Bei einem Aktienfonds kann die Fehlbesetzung des Marktsegments (Branche oder Investitionsregion) eines der grössten Gefahren für eine Fondsanlage sein. Zusätzlich zu Konjunkturschwankungen können auch Politikkrisen oder Katastrophen den Fondserfolg eines regionalen Aktienfonds mindern. Das Risiko von Preisverlusten ist bei der Anlage in Aktienfonds immer inbegriffen. Der Kursverlust kann dadurch verursacht werden, dass der Investor einen Teilfonds zu einem wirtschaftlich schwierigen Termin erwirbt oder den geeigneten Termin nicht einhält.

Hier hat der Kapitalanleger bei seiner Investitionsentscheidung die wirtschaftliche Entwicklung nicht hinreichend berücksichtigt. Die konjunkturellen Risiken bestehen für alle regional oder branchenspezifisch definierten Teilmärkte. Weil die konjunkturellen Auf- und Abwärtsbewegungen in allen Gebieten oder Sektoren in der Regel nicht gleichzeitig stattfinden, haben Investoren natürlich auch die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Aufschwungphasen zu schalten.

An den Aktienbörsen können die Fondsunternehmen verhältnismäßig rasch Liquidität schaffen, weshalb es für die in sie investierenden Investmentfonds kaum Liquiditätsengpässe gibt. Für Immobilienspezialfonds stellt sich die Situation jedoch anders dar. So mussten einige Fondsunternehmen, als die deutsche Regierung im Frühling 2010 einen Gesetzesentwurf zur Regelung offener Investmentfonds ankündigte, weitere Zahlungen ihrer jeweiligen Finanzierungsprodukte aussetzen.

Im Rückzahlungsbereich wurden viele unbefristete Fonds aufgelöst. So hatte das Bundesfinanzministerium einen Gesetzentwurf vorgelegt, der unter anderem die Abschaffung der Tagesverfügbarkeit von Anteilen an offen stehenden Fonds vorsehe. Infolgedessen hatten viele Kapitalgeber ihr Geld zurückverlangt. Ein großer Pluspunkt ist, dass das Fondsvermögen der Fondsgesellschaften nicht in das Privateigentum der Fondsgesellschaften gelangt, sondern als Spezialvermögen angesehen wird, das auch im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Fondsgesellschaften nicht betroffen sein darf.

Er ist sowohl vor Wertveränderungen der anderen Teilfonds der Kapitalanlagegesellschaft als auch vor dem Zugang der Kapitalanlagegesellschaft selbst oder ihrer Kreditgeber (auch im Falle einer Insolvenz) gesichert.

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