Gewinnrücklage

einbehaltene Gewinne

Viele übersetzte Beispielsätze mit "Gewinnvortrag" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen ein Gewinnvortrag ist nur ein positiver Saldo aus Jahresüberschuss/-fehlbetrag und Veränderungen der unversteuerten Rücklagen vorhanden. Rechtsprechung zum Thema Gewinnrücklagen der Kanzlei Löffler - Fachanwälte für Gesellschaftsrecht und Handelsrecht. In der Bilanz einer Aktiengesellschaft wird das Eigenkapital unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Free Retained Earnings" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Die Gewinnrücklagen sind der Teil des Gewinns eines Unternehmens, der nicht an Aktionäre, Investoren und Eigentümer ausgeschüttet wird.

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Gewinnreserven: gesetzlich vorgeschriebene, statutarische und freie Gewinnreserven | Rechnungslegung

Die Gewinnreserven sind - neben dem gezeichneten Aktienkapital, den Kapitalreserven, den Gewinnreserven und dem Jahresüberschuss - Bestandteil des Kapitals einer Aktiengesellschaft. Die Gewinnreserven ergeben sich aus thesaurierten (d.h. nicht ausgeschütteten) Ergebnissen des Geschäftsjahrs oder vorangegangener Jahre ( 272 Abs. 3 HGB); sie ergeben sich zum Teil aus gesetzlichen Vorschriften (sog. Gesetzesrücklage, vgl. 150 Aktiengesetz oder 5a Abs. 3 GmbHG), aus Satzungsbestimmungen oder der Satzungsbestimmung oder "freiwillig".

Auf der Passivseite der Konzernbilanz werden die Gewinnreserven ausgewiesen: Bei Körperschaften sind dies die in § 266 Abs. 3 A genannten Rückstellungen. Gewinnthesaurierung wird auch als Retention genannt - sie ist eine der Eigenfinanzierungsformen des Unternehemens.

Abweichende Bedingungen: Bilanzgewinn. Gemäß 150 Abs. 1 Aktiengesetz müssen Kapitalgesellschaften (und auch Kommanditgesellschaften, 278 Abs. 3 AktG) eine rechtliche Reserve einrichten. 5 % des um einen Gewinnvortrag verminderten Bilanzgewinns sind jedes Jahr in diese Reserve einzubringen, bis die gesetzlichen Rücklagen und die Kapitalrücklage gemäß 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB zusammen 10 Prozentpunkte (!) des Stammkapitals (oder einen größeren Teil des in der Satzung festgelegten Grundkapitals) erreicht haben (§ 150 Abs. 2 AktG).

Der Betrag der Eigenkapitalrücklage beläuft sich auf 500.000 , die Gewinnrücklage auf 300.000 EUR. Das Ergebnis (nach Steuern) für das Jahr 2010 beläuft sich auf 1 Mio. ?. Daher sind im Jahr 2010 gemäß 266 Abs. 3 A der gesetzlichen Gewinnrücklage zumindest 5 von 1 Mio. ? zuzuführen.

III. dem Handelsgesetzbuch, da die Gesamtsumme von 800.000 aus früheren Kapitalrücklagen und thesaurierten Gewinnen weniger als eine Million beträgt (10 Prozent des Stammkapitals von 10 Millionen Euro). Hinsichtlich der Abbildung der Einstellung in die Gewinnrücklage in Fortsetzung der Gewinn- und Verlust-Rechnung wird auf das Beispiel der Gewinnrücklage hingewiesen.

Bei der unternehmerischen Gesellschaft als "mini GmbH" ist nach § 5a Abs. 3 Satz 1 Satz 1 GmbHG die Bildung einer gesetzlichen Reserve vorgesehen, der ein Quartal des Bilanzgewinns abzüglich eines Verlustvortrages aus dem vorangegangenen Jahr zuzurechnen ist. Ist auf diese Weise über die Jahre ausreichend Eigenkapital aufgebaut worden, kann die MiniGmbH eine Kapitalmaßnahme aus Gesellschaftsmitteln gemäß 57c GG vornehmen und zu einer "echten" Gesellschaft mit einem Mindestkapital von EUR 15.000,- werden.

Nach § 5a Abs. 3 Satz 1 Satz 1 GmbHG muss sie 25 Prozent davon, d.h. 5000 Euro, in die gesetzlich vorgeschriebene Einlage einbringen. Der verbleibende Betrag von EUR15. 000 kann an die Aktionäre ausgezahlt oder auf freiwilliger Basis in die Gewinnrücklage eingestellt werden. Zusätzlich zur Pflichtrücklage bestehen weitere "freiwillige" Rücklagen.

Bei Feststellung des Jahresabschlusses können sie bis zu 50 Prozent des Bilanzgewinns in andere Gewinnrücklagen einspeisen (§ 58 Abs. 2 AktG). Werden die Jahresabschlüsse nicht von den Organen des Vorstands und des Aufsichtsrats, sondern von der ordentlichen Generalversammlung festgestellt, kann die Statuten vorsehen, dass bis zu 50 Prozent des Bilanzgewinns in andere Gewinnreserven eingestellt werden (§ 58 Abs. 1 Satz 1 und 2 AktG).

Die in die gesetzlichen Rücklagen einzustellenden Beträge und ein Gewinnvortrag sind in diesem Falle im Voraus vom Jahresüberschuss abzusetzen ( 58 Abs. 1 S. 3 AktG).

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