Commerzbank Hamburg

Die Commerzbank Hamburg

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Retailmarkt: Was die Commerzbank jetzt für Hamburg vorsieht

Die Commerzbank ist nach der Haspa der zweitgrösste private Kundenmarkt in Hamburg. Nun hat die Raiffeisenbank Ausbaupläne für die Hansestadt bekannt gegeben. Viele große Banken haben Schwierigkeiten mit privaten Kunden, mit dem breiten Markt. Dies beweist nicht nur der langjährige Rollover-Kurs der Deutschen Bank in diesem Bereich - allein in diesem Jahr will die Gesellschaft fast 200 ihrer Niederlassungen in Deutschland auflösen.

Bei der zweitgrößten deutschen Commerzbank mit Sitz in Frankfurt liegt der Schwerpunkt nun auf dem Privatkundengeschäft. Die strategische Neuausrichtung der BayernLB im vergangenen Jahr machte auch klar, dass dieses Geschäftsfeld in den nächsten Jahren weiter verstärkt werden soll. Die Commerzbank behauptet in Hamburg, wo das Geld-Haus 1870 entstand, nach der HSPA der zweitgrösste private Dienstleister zu sein.

An dieser Stelle will die Raiffeisenbank in der Hansestadt weiter zulegen. "Der Hamburger Immobilienmarkt ist hart umkämpft. Unsere Konkurrenten im Retailbanking tendieren jedoch dazu, sich zurückzuziehen statt zu expandieren. Für das Jahr 2016 rechnet der Geschäftsführer mit bis zu zehntausend Neukunden in Hamburg.

Während der Finanzkrise 2008 und 2009 wurde die Commerzbank durch eine Teilnahme des Staates massgeblich unterstützt, sonst wäre das Haus erloschen. Die öffentlichen Zusagen waren defizitär, und der Staat besitzt noch immer rund 15 Prozent an der Bank. Die Commerzbank befindet sich noch in der Restrukturierung, aber das Geschäft wächst wieder und ist ertragreich.

Infolge der Rückschläge der Finanzkrise und der Turbulenzen an den Weltmärkten haben einige Kreditinstitute das Retail Banking wieder entdeckt. "Die Commerzbank hat zwischen 2013 und 2016 bundesweit eine Mio. neue private Anleger gewonnen", sagte Haberzettel. "Wir haben derzeit zwölf Mio. Kundinnen und Kunden, davon neun Mio. in der Filiale und drei Mio. in der Comdirect.

Im Retail Banking ist die Commerzbank die am schnellsten expandierende Privatkundenbank in Deutschland. "Auffallend ist, dass die Commerzbank auch ihr Geschäftsstellennetz ausweitet. Seit dem Zusammenschluss mit der Dresdener Bankgesellschaft im Jahr 2009 hatte die Commerzbank rund 90 Geschäftsstellen in Hamburg, die sich aber an vielen Orten in unmittelbarer Nähe befanden. Aus diesem Grund und auch wegen des steigenden Online-Banking bei Comdirect wurde das Geschäftsstellennetz erheblich reduziert.

"Wir wollen in Hamburg unser Niederlassungsnetz in exponierter Lage wie der HafenCity weiter stärken", so Haberzettel. In diesem Jahr soll die Hauptniederlassung Hamburg am Jüngsten Tag erneuert werden. Die Commerzbank verfügt über 49 Geschäftsstellen in Hamburg und 39 in Schleswig-Holstein. Rund 200 Zweigstellen der Commerzbank gibt es in der nördlichen Hemisphäre, die sich von Flensburg bis Göttingen und von den Niederlanden bis an den Rande Mecklenburg-Vorpommerns erstreckt.

Auch für die Commerzbank sind Geschäftsstellen im Digitalzeitalter profitabel, weil sie nach eigener Einschätzung einen starken Wachstumsbeitrag leisten. "Rund 90 Prozent unserer Neukunden kommen aus der Nähe unserer Niederlassungen", sagt Haberzettel. "Daher werden wir das Niederlassungsnetz pflegen und dort, wo es sinnvoll ist, zielgerichtet ausbauen. Vorbildlich ist unsere so genannte City-Filiale, die 97% des Bedarfs unserer Kundschaft deckt.

"Die rund 1.000 CommerzbankFilialen in Deutschland haben laut Angaben von Herrn Dr. G. Haberzettel durchschnittlich rund 9.000 Kundinnen und Kunden und könnten besonders kostengünstig betrieben werden - im Schnitt rund 3.000 Kundinnen und Kunden pro Bankfiliale im ganzen Privatkundenmarkt. Bei vielen Banken sind die Geschäftsstellen dagegen sehr gefragt, weil der Beratungsbedarf im Hinblick auf die langjährige Niedrig- und Nullzins-Politik der EZB tendenziell zugenommen hat.

Die Commerzbank kümmert sich in Hamburg um besonders viele Selbständige und Existenzgründer. "Mit einer Zinsersparnis von null Prozentpunkten wird Geld vernichtet. Gegenwärtig müssen die Anleger ihr Kapital auch in Sachanlagen oder Wertpapiere investieren, wenn die Teuerung ihr Kapital nicht reduzieren soll", so Haberzettel. "Null -Prozent-Zinsen in der Euro-Zone bei steigender Teuerung setzen sowohl unsere Kundschaft als auch die Bank unter Zeitdruck.

Dennoch will die Commerzbank für ihr Grundprodukt, das Kontokorrentkonto, nach wie vor keine Entgelte einfordern. "Das kostenlose Bankkonto bei der Commerzbank ist unser absolutes Verkaufsschlager", so Haberzettel. "Mit dem Kontokorrent erwirtschaften wir trotz Nullzinsen bares Kapital, denn über das Kontokorrent können wir mit unseren Kundinnen und Kunden über viele weitere Commerzbank-Leistungen reden, sei es Anlageberatung oder Baukredit.

Vor kurzem hat die Hamburgische Volksbank angekündigt, bis zu einem bestimmten Grad negative Zinssätze für Tagesgeld-Konten vorzusehen. Die Commerzbank würde das nicht tun, sagte Haberzettel: "Wir haben nach wie vor keine Pläne, von unseren privaten Kunden negative Zinsen in der Höhe von Spargeldern zu verlangen.

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