Penny Stocks

Pfennigaktien

Pfennigaktien sind riskant, aber vielversprechend. Warum Sie den Begriff "Penny Stocks" nicht verwenden sollten. Bei den meisten Wertpapieren handelt es sich jedoch um sogenannte Penny-Aktien, d.h. Aktien, die weniger als einen Dollar kosten.

Pfennigaktien / Pfennigaktien. Die unter fünf US-Dollar notierten Aktien gelten in den USA als Penny-Aktien.

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Der Begriff des Pennystocks ist definiert als Anteile, deren Kurs kleiner als 1 in der Hauswährung ist. In der Eurozone sind dies Anteile mit einem Nennwert von weniger als 1 EUR. Die Sprache in den USA ist jedoch eine andere, da die unter 5 USD notierten Anteile als Penny Stocks angesehen werden. Wegen des oft sehr niedrigen Börsenumsatzes sind diese Titel oft Eigentum von Börsenspekulanten und zeigen eine große Schwankungsbreite.

Auch der weltweit renommierteste Investmentbetrüger, Bernard L. Madoff, startete seine "Karriere" mit Pennystock. Mit dem Platzen der spekulativen Blase am Neuen Markt in den Jahren 2000 und 2001 nahm die Anzahl der Penny Stocks massiv zu. Von den 343 am Neuen Markt gehandelt werden, waren im Juni 2001 rund 40 Stück etwas über oder unter einem EUR notiert.

Dagegen gibt es im unregulierten freien Markt eine sehr große Anzahl solcher Anleihen. Eine Prospektveröffentlichung ist nicht erforderlich; auch die Publikation von Jahresberichten und Jahresabschlüssen ist nicht obligatorisch. Für im Handel notierte Penny-Aktien gelten die Anlegerschutzbestimmungen des Wertpapierhandelsgesetzes nur eingeschränkt. Besonders schwierig ist der Nachweis von Verstößen gegen die Marktmissbrauchsordnung bei Penny Stocks von ausländischen Anlegern.

Wegen ihres sehr niedrigen Börsenumsatzes, der niedrigen Zahl der gehandelt gehaltenen Titel und der fehlenden Markttransparenz werden Penny Stocks seit 2006 vermehrt für Aktien-Spam mißbraucht.

Handel zwischen Vermögen und Totalschaden

Die Tatsache, dass Sie für einige Titel nur wenige Cent bezahlen müssen, sollte die meisten Investoren jedoch erstaunen. Es gibt aber eigentlich Anteile, die einen sehr geringen Marktwert haben und daher zu günstigen Preisen erzielbar sind. Das nennt man Penny Stocks. Die Investoren können sicher sein, dass sich auch diese Anteile regenerieren werden.

Wozu sind Penny Stocks da? Die Bezeichnung Penny Stocks stammt aus dem US-Börsenhandel. Dabei handelt es sich um Anteile (Aktien) mit einem Marktwert von weniger als 1 US-Dollar, also im Pfennigbereich. Dementsprechend werden im Eurogebiet Anteile im Werte von weniger als 1 EUR als Penny-Aktien eingestuft. In den vergangenen Jahren haben viele Börsen immer striktere Vorschriften zur Sicherung der Aktienqualität herausgegeben.

An vielen Aktienbörsen wurde Penny Stocks nach und nach aus dem geregelten Marktsegment der Aktienmärkte, dem sogenannten Primestandard, herausgenommen. Diese sind dann nicht mehr börsenfähig. Einer der Gründe für diese Wahl einiger Wertpapierbörsen ist, dass Penny Stocks mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko impliziert ist. Durch den niedrigen Kurs der Stammaktie haben schon kleine Kursänderungen von wenigen Cent einen großen Einfluß auf das eingesetzte Vermögen.

Das Ergebnis des niedrigen Marktwertes ist, dass die Flüchtigkeit, d.h. die Bandbreite der Fluktuation, einer aktie sehr hoch ist. Dies wird durch das niedrige Börsenvolumen der Penny Stocks untermauert. Manche Penny-Aktien sind auch nach einer langen Periode mit geringem Marktwert noch tradingfähig und entwickelten sich weiterhin erfreulich. Aufgeführt sind Penny Stocks mit dem Datum, an dem sie die magischen Grenzen von 1 EUR unterschreiten:

Ähnlich wie Nebenwerte haben Penny-Aktien eine tiefe Börsenkapitalisierung, was bedeutet, dass der Wert der im Umlauf befindliche Anteile insgesamt vergleichsweise klein ist. Anders als bei traditionellen Small Caps kann der Wert von Penny-Aktien allein schon deshalb tief sein, weil der Kurs pro Stück unbedeutend ist. Daraus resultiert der trotz der hohen Anzahl der im Umlauf befindlicher Anteile tiefe Gegenwert.

Für Small Caps ist die geringe Börsenkapitalisierung jedoch allein darauf zurück zu führen, dass vergleichsweise wenige Titel ausgeben wurden. Die Marktwerte der Anteile können verhältnismäßig hoch sein. Im Jahr 2017 sprach man in Deutschland von einer berühmten Penny-Aktie: der Aktie der mittlerweile zahlungsunfähigen Air Berlin. Die Penny Stock wird im kommenden Jahr, kurz vor dem beabsichtigten Kauf an die Lufthansa, bei fast 17 Cents notieren (Stand: 16.10.2017).

Aus den oben genannten GrÃ?nden sollten Investoren beim Handel mit Penny Stocks umsichtig sein. Dies bedeutet in erster Linie: Es ist besser, nicht zu viel Geld in Penny Stocks zu investieren. Pfennigaktien sind als langfristiges Investment nicht geeignet, da die Eintrittswahrscheinlichkeit deutlich größer ist als bei normalen Titeln oder gar Anlagefonds.

Daher sind Investoren beim Handel mit klassischen, gut laufenden Titeln in der Regel besser aufgehoben. Ist der Grundsatz der Zuversicht für Penny Stocks sinnvoll? Nichtsdestotrotz können Penny-Aktien als kleine Erweiterung des vorhandenen Bestands eingesetzt werden. Investoren können Penny Stocks mit wenig Kapital erwerben, gerade weil jede einzelne Stückaktie nur wenige Cent kosten würde.

So können die langfristigen Anlagen durch kurzfristiges Spekulieren auf individuelle Penny-Aktien erweitert werden. In der Tat gab es in der Geschichte des Aktienmarktes mehrere Beispiele, in denen sich Penny Stocks erholte und wieder in das geregelte Aktienmarktsegment und in die Ertragszone zurückfand. Meistens entwickelt sich der Pfennigbestand nachteilig.

Auch der niedrige Preis von Penny Stocks zieht Schwindler an. Sie können bereits große Stückzahlen einer Beteiligung mit geringem Kapitaleinsatz erwerben. Anschließend bewerben sie die Penny Stock in Börsen-Newslettern oder Foren und hoffen, dass so viele Menschen wie möglich auf den Wagen springen und den Aktienkurs in kürzester Zeit in die Höhe schnellen.

Investoren sollten daher die Tipps von Penny Stocks mit äußerster Sorgfalt befolgen und darauf achten, dass sie seriös sind. Mit einem ausgeklügelten Betrugskonzept hat sie den Kurs der nahezu nutzlosen und weitgehend beherrschten Penny Stocks in realen Werten in die Höhe getrieben. Zum Beispiel wurden die Penny Stocks in größerem Umfang über diverse Makler und Konten gehandelt.

Die Märkte für Penny Stocks sind risikoreich. Aufgrund der äußerst tiefen Kurse der Aktie können Investoren jedoch verhältnismäßig große Beträge an Penny-Aktien gehandelt werden, ohne zu viel aufzubringen. Schließlich gibt es für 100 EUR 200 Stück, wenn jede Aktie einen Marktwert von nur 50 Cents hat.

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