Die besten Etf Indexfonds

Der beste Etf-Indexfonds

Die Indexfonds mit Hebelwirkung versprechen Turborenditen. Für Anleger bedeutet dies, dass sich ihre ETF-Aktie immer in der gleichen Weise entwickelt wie der Index, den sie repräsentiert. Woher kommt das Geld am besten? Es ist nicht so einfach, den besten ETF für einen Index zu finden. Die Auswahl kann mit den richtigen Parametern sinnvoll eingeschränkt werden.

Indexfondsvergleich - Die besten ETFs suchen

Für Investoren gibt es keinen sicheren Weg, die ETFs zu identifizieren, die ihrem jeweiligen Referenzindex in nächster Zeit am ehesten entsprechen werden. Leaderboards und Vergleichen zeigt nur die Geschichte, sagt aber nichts über die Gegenwart aus. Jeder, der sich für eine passiv orientierte Investitionsstrategie mit Indices entscheidet, steht vor der Herausforderung, die besten Exchange Traded Indices (ETFs) zu ermitteln.

Welcher ETF auf einen speziellen Indizes der für den Anleger am besten geeignete ist, richtet sich letztendlich auch nach dem Verwendungszweck des Teilfonds. Die ETFs, die für die Anleger des Research-Hauses Morningstar die konsistentesten und genauesten Renditen auf den von ihnen verfolgten Indizes erzielen, sind die besten.

Dies ist ja das erklärtes Anliegen dieser Mittel. Kein Ertrag mehr, weil es zum Beispiel auch Anleger gibt, die ETFs leer verkaufen und damit auf sinkende Preise wetten. Erwirbt der Fond jedoch eine größere Verzinsung als sein Referenzindex, generiert ein Short-Seller einen geringeren Ertrag oder einen größeren Schaden. Während der Ansatz der Morningstar Analysten richtig ist - für einen Anleger, der ausschliesslich auf steigenden Kursen basiert und eine langfristig orientierte Buy-and-Hold-Strategie betreibt, dürfte der börsengehandelte Indexfonds mit den jeweiligen Höchstrenditen der attraktivste sein.

Zum Beispiel, wenn es zehn unterschiedliche Investmentfonds gibt, die den Welt-Aktienindex MSCI World widerspiegeln, werden diese Investoren den ETF vorziehen, der im Hinblick auf die Wertentwicklung am besten abschneidet. Problematisch ist, dass wie bei aktiven verwalteten Investmentfonds nicht mit Gewissheit vorhergesagt werden kann, welcher ETF in 5, 10, 20 oder 30 Jahren die Oberhand behalten wird.

Es gibt einige wenige Auswahlkriterien, mit denen die Selektion vernünftig eingeschränkt werden kann. Aber auch die besten Kennziffern geben nur geringe Hinweise auf die zukünftige Performance eines Exchange Traded-Indexfonds. Der Finanzsektor mißt, in welchem Maße sich die Erträge von denen des jeweiligen Indexes durch die sogenannte Tracking-Differenz unterscheiden. Er wird durch Subtraktion der Performance des Indizes von der des ETF für einen gegebenen Zeitpunkt errechnet.

Investmentfonds entwickeln sich in der Regel besser als ihr Referenzindex, da ein solcher die reine Verzinsung ohne Berücksichtigung von Verwaltungs- und Handelsgebühren wiedergibt. Bei ETF-Anteilen müssen hingegen die Anleger für die Verwaltung der Indexfonds und für Geschäfte bezahlen. Bei ETFs auf den gleichen Referenzindex können sich die Unterschiede in der Wertentwicklung bemerkbar machen. Für gängige Indices wie den S&P 500 und den MSCI World lagen sie laut einer Morningstar-Studie im Durchschnitt bei etwas weniger als 0,5 Prozentpunkten pro Jahr zwischen den besten und ungünstigsten Werten.

In Deutschland sind viele Investmentfonds erst seit kurzem auf dem Fondsmarkt. Wer als Analyst längerfristige Reihen recherchieren will, hat nur wenige Mittel zur Verfügung. Zukünftig könnte sich jedoch herausstellen, dass die Renditeunterschiede zwischen unterschiedlichen ETFs auf denselben Indizes über einen längeren Zeithorizont nicht so groß sind. In den vier reinvestierenden ETFs auf den MSCI World, die vor 2010 aufgelegt wurden, war die Performance über einen Fünfjahreszeitraum (2010 bis 2014) sehr eng zusammen.

Die Renditedifferenz zwischen den besten und ungünstigsten Werten lag bei nur 0,29 Prozentpunkten. Der Unterschied zwischen dem erst- und dem zuletzt platzierten Geld beträgt durchschnittlich 0,9%-Punkte. Börsennotierte Indexfonds, die nur auf dem Siegertreppchen lagen, kamen in den folgenden Jahren manchmal an letzter Stelle - und vice versa. Aufgrund dieser Unvorhersehbarkeit können Investoren mit dem so genannten Trackingunterschied keine Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung ziehen.

Wenn es nur diese Ausgaben geben würde, wäre die TER immer gleich der Nachlaufdifferenz. Die Investoren mussten nur den ETF mit der geringsten TER auswählen und somit immer in den besten Fund für den entsprechenden Indizes investieren. Studien zeigen, dass die TER nur die zukünftige Wertentwicklung eines börsennotierten Indexfonds mit 40 bis 50 Prozent erklären kann.

ETFs mit der größten TER können die größte Performance erzielen (siehe Tabelle) und ETFs, deren Managementkosten nicht im mittleren Bereich liegen. Dies ist auf die anderen Faktoren zurückzuführen, die sich auf die Leistung und die Verfolgung von Unterschieden auswirken. Zur Verbesserung der Rentabilität leihen die Fondsverwalter einen Teil der Titel, die dem Anlagefonds oder seinen Investoren angehören.

In den Jahren 2008 und 2009 sind die Erträge stark gestiegen, da die Zahl der Leerverkäufer während der Finanzmarktkrise gestiegen ist, während zugleich die Prämie für die Kreditvergabe explodierte, so eine Untersuchung der Vanguard Fund Company, die 1975 den ersten Indexfonds in den USA auflegte. Allerdings hängen die Erträge vor allem davon ab, wie viel von den Wertpapieren eines Sondervermögens verliehen wird und wie viel die Gesellschaft von den Erträgen selbst einbehält und nicht an den ETF und seine Investoren weitergibt.

Der Erlös aus der Ausleihe von Wertschriften kann die TER eines börsennotierten Indexfonds überschreiten. In der Regel leiht der Swap-Partner aus seinen Beständen Wertschriften aus, die der Sicherung der eingesetzten Instrumente dienten, und gibt einen Teil des Erlöses an den ETF weiter. Eine weitere Einflussgröße auf die Tracking-Differenz sind die so genannten Abzugssteuern.

Ein Teil dieser Steuern kann jedoch durch eine Doppelbesteuerung zurückgefordert werden. Um so steueroptimierter ein ETF ist, umso günstiger ist der Effekt auf die Nachlaufdifferenz. Im Falle von Synthese-Indexfonds spiegeln sich steuerliche Optimierungen in einem günstigen Swappreis wider. Börsegehandelte Indexfonds stellen in der Regel die so genannten Netto-Indizes dar.

Die Indexanbieter übernehmen die Bezahlung des maximalen Satzes, den die Fondsunternehmen in der Regel jedoch mindern. Der so genannte Cash-Drag kann auch den Return nach oben oder nach unten schieben. Zum Beispiel, wenn die einzelnen Indexbestandteile getauscht werden, halten börsengehandelte Indexfonds vorübergehend Bargeld. Liegen die Geldmarktsätze in diesem Zeitraum unter der Indexrendite, sinkt die Performance.

Da bei dieser Methodik ein physikalischer ETF nicht alle Titel in der Index-Gewichtung, sondern nur eine Selektion enthält, kann dies - je nach Entwicklung des Marktes - sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Rendite des Fonds haben. Die Swap-Kosten haben bei künstlichen ETFs einen signifikanten Einfluß auf die Nachlaufdifferenz. Die Tracking-Differenz und die TER zeigen nicht, wie sich ein börsennotierter Indexfonds in Zukunft entwickelt .

Das entsprechende Produktionsverfahren der Anlagefonds (physisch oder synthetisch) gibt keinen Hinweis auf eine verbesserte oder verschlechterte Performance, wie viele Studien belegen. Dies trifft auch auf den so genannten Schleppfehler zu, der die Bandbreite der Schwankung der Schleppdifferenz um ihren Durchschnittswert ausmacht. Der Umfang eines Anlagefonds wird durch die Höhe der Assets under Management bestimmt.

Es ist für einen Investor lästig, wenn ein börsennotierter Indexfonds geschlossen wird. Daher ist es empfehlenswert, nur solche Mittel auszuwählen, deren AuM mehr als 100 Mio. EUR beträgt und nur in Ausnahmen von dieser Regelung zu abweichen. Der Spread von ETFs auf denselben Indizes kann weit auseinander liegen. Die Handelsspanne wird auch dadurch festgelegt, wie oft ein Indexfonds handelt.

Entscheiden Sie sich daher immer dann für Exchange Traded Index Funds mit geringen Margen, wenn es keine weiteren wichtigen Ursachen gegen diese gibt. Die XLM für jeden börsennotierten Indexfonds ist auf der Internetseite der Frankfurter Wertpapierbörse zu sehen. Für die besser bekannten Indices wie MSCI World, auf denen es oft eine große Anzahl von ETFs gibt, sollten die Funds seit mindestens fünf Jahren am Aktienmarkt sein.

Wir haben jedoch in der Geschichte festgestellt, dass die jungen Mittel oft eine höhere Geschwindigkeit hatten. Anleger, die Wert auf Wertschöpfung legen, sollten nach physikalischen ETFs suchen, die so wenig oder gar keine Sicherheiten ausleihen. Andernfalls besteht das Verlustrisiko, dass einer der Kreditpartner oder der Swap-Partner sowohl bei Sach- als auch bei Synthetikfonds ausfallen wird.

Die Aufnahme eines börsennotierten Indexfonds mit der geringstmöglichen Laufzeit kann nicht schädlich sein. Dies sollte wenigstens die Eintrittswahrscheinlichkeit des zuletzt eingegangenen Geldes verringern.

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