Fonds Verluste

Verluste des Fonds

Gleichzeitig sollen die Verluste in fallenden Märkten begrenzt werden. Eine Schadensbegrenzung kann nicht garantiert werden. Dem Fonds können auch Verluste aufgrund des Kontrahentenrisikos entstehen. Die Anleger des MPC Rendite Fonds Britische Leben Plus müssen um ihren Kapitalerhalt fürchten.

Begriffsbestimmung: Maximalverlust des Fonds-Lexikons

Dazu markieren Sie den ersten Buchstaben des gewünschten Begriffes. Der größte Wertverlust eines Fonds oder Indizes über einen Sechsmonatszeitraum in den letzten drei Jahren. Zu diesem Zweck werden Umzugsperioden ermittelt, d.h. der Maximalverlust wird für den Bereich Jänner bis Jänner, danach für den Bereich Feber bis Jänner, für den Bereich Marsch bis Jänner, für den Bereich Marsch bis Jänner usw. errechnet.

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Währungsverluste und Verrechnungssteuer

Bei so genannten Altverlusten, z.B. vor dem 1. Januar 2009 realisierten Schäden aus Privatverkäufen, besteht eine Übergangsfrist bis 2013, bis zu der diese vortragsfähig sind und mit künftigen Einkünften ( "Zins- und Dividendenerträgen") saldiert werden können. Zur Inanspruchnahme dieser Regel muss die Realisierung von Schäden bis zum 31. Dezember 2008 von der Finanzverwaltung nachvollzogen werden.

Die neuen Verlustvorschriften sollen in der Regel auf Bankebene so implementiert werden, dass für jeden Debitor ein eigener Verlustausgleichstopf pro Wertpapierdepot aufrechterhalten wird. Nur wenn die hier angefallenen Verluste sowie ein eventuell bestehender Befreiungsbetrag vom Gewinn abgebaut werden, überweist die Überweisung den darüber hinausgehenden Steuerbetrag (Quellensteuer, Solidaritätszuschlag u. Kirchensteuer) an das Finanzamt.

Ein Verlustausgleich zwischen mehreren Kreditinstituten ist nicht geplant; stattdessen kann bis zum 15. Dezember des betreffenden Geschäftsjahres ein Verlustausgleichsantrag bei anderen Kreditinstituten eingereicht werden, der vom Steueramt im Veranlagungsverfahren miteinbezogen wird. Ein Verlustschein muss jedoch bei der zuständigen Hausbank angefordert und der zuständigen Stelle vorgelegt werden.

Erfolgt dieser nicht, und bleibt am Ende des Jahres ein Verlustvortrag bestehen, wird dieser auf das folgende Jahr vorgetragen.

Abgeltungssteuer: Abgeltungssteuer:

Verlustausgleich

Also, wer am Montagabend einen Fonds mit einem Fehlbetrag von 1.000 EUR veräußert und bis zum Ende des Jahres noch 1.000 EUR Zins einzieht, muss keine Abgeltungssteuer auf die Zinserträge abführen. Wenn er dagegen Anteile mit einem Fehlbetrag von 1.000 EUR unmittelbar veräußert hätte, wären die Zinserträge der üblichen Quellensteuer von 26,375 % unterworfen gewesen - die Kursverluste konnten ja nicht mit den Zinseinnahmen saldiert werden.

Nichtsdestotrotz geht der steuerliche Vorteil in diesem Falle nicht unter. Reicht der Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen in einem Jahr nicht aus, um die Verluste in diesem Jahr zu kompensieren, werden die verbleibenden Verluste von der Gesellschaft in den Folgejahren erfasst. Dies kann auch dann geschehen, wenn die Kursgewinne etwas höher sind als die Verluste.

Denn 801 EUR Kapitalerträge pro Anleger und Jahr sind weiterhin unversteuert (Sparerfreibetrag). Überweist die Hausbank die verbleibenden Verluste, können 1000 EUR kumulierte Aktienverluste aus diesem Jahr mit rund 1000 EUR steuerpflichtigen Kursgewinnen aus im kommenden Jahr veräußerten Anteilen kompensiert werden. Das geht so lange weiter, bis die Verluste vollständig auszugleichen sind.

Investoren können den Vortrag auf das kommende Jahr nur verhindern, wenn sie bis zum Ablauf des Jahres eine Verlustrechnung einreichen. Das Kreditinstitut bestätigt in diesem Falle, dass der Schaden noch nicht für steuerliche Zwecke ausgeglichen wurde und setzt das Steuerguthaben auf Null zurück. Dies ist z.B. dann Sinn, wenn Investoren bei einer anderen Hausbank entsprechende Kursgewinne erwirtschaften.

Wenn sie dann alle Zertifikate zusammen mit ihrer Erklärung und Anhang KAP einreichen, erhalten sie mindestens eine anteilige Rückerstattung der an die andere Hausbank gezahlten Quellensteuer. Für vor 2009 - und damit vor Inkrafttreten der Abgeltungssteuer - erworbene Anteile gilt eine andere Regelung. Tröstlich ist, dass so treue Anteilseigner ohnehin kaum Verluste erlitten haben.

Nur fünf der Dax-Werte liegen heute noch unter ihrem Stand zum Jahresende 2008: RWE (-79 Prozent), Commerzbank (-75) und E. On (-66) allein sind stark untergegangen. Die Dax-Aktie hat seit Ende 2008 durchschnittlich rund 150% zulegt. Wenn Sie vor 2009 erworbene Wertschriften in Ihrem Wertschriftendepot haben und nicht von dem angelegten Kapital abhängig sind, sollten Sie diese nicht ohne weiteres veräussern.

Wäre ein Investor Ende 2008 mit 5.000 EUR auf alle Dax-Aktien gleich aufgeteilt gewesen, hätte er gegenüber einem Erwerb seit Jahresbeginn 2009 EUR 1978 an Steuern eingespart. Unter der Annahme, dass dieses Paket in den kommenden 20 Jahren im Durchschnitt einen jährlichen Kurszuwachs von fünf Prozentpunkten erzielt, würde sich ein weiterer steuerlicher Vorteil von 5450 EUR ergeben.

Stop-Loss-Aufträge sollten daher nur in Ausnahmen für vor 2009 erworbene Anteile verwendet werden. Weil mit dem Verkauf der Anteile der steuerliche Vorteil für immer erlischt.

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