Welcher Sparplan ist der Beste

Was ist der beste Sparplan?

Die vorgestellten Wertpapiersparpläne weisen alle Stärken und Schwächen auf. Hinzu kommen Bonus- oder Prämienzahlungen am Ende der Laufzeit des Sparplans. Wann das sinnvoll ist, erklären wir Ihnen! Hier finden Sie die besten Angebote von Sparplänen mit oder ohne Bonus. Reiseführer: Die besten ETF-Sparpläne, so erhalten Sie einen kostenlosen ETF-Sparplan, die besten Tipps und Tricks zum Sparen.

Welches Sparprogramm ist das beste?

Sämtliche vorgestellte Wertpapier-Sparpläne haben Vor- und Nachteile. Vor der Entscheidung für einen Sparplan sollten die Investoren ihre eigenen Schwerpunkte (z.B. Sicherheiten, Renditen) klären. Der ETF Sparplan ist eine gute Entscheidung für diejenigen, die in den Sparplan mit den niedrigsten Kosten einsteigen möchten. Wer die Aktienmärkte bereits kennt und zu einem kalkulierbaren Preisrisiko neigt, sollte sich für einen Sparplan mit Aktien aussuchen.

Natürlich heißt das nicht, dass ein Sparplan mit Zertifikat per se verunsichert oder uninteressant ist. Ein Wertpapier-Sparplan stellt eine gute und unkomplizierte Gelegenheit dar, langfristiges Kapital (z.B. für die Altersvorsorge) zu errichten.

ETF Sparplan: Was ist der beste Rhythmus des Sparens?

Zahlreiche Investoren verwenden ETF Sparpläne. Lyxor untersucht, wie schnell die Sparpläne der ETFs am besten sind und warum die Ausführungsfrequenz und die anfallenden Gebühren den Return on Investment mitbestimmen. Zu welchem Kurs ist es ratsam, die auf dem Konto der Tagesgeldanlage anfallenden Ersparnisse beispielsweise in Ihrem Wertpapierportfolio mit langfristiger Ausrichtung anzulegen?

Im Prinzip haben Investoren ein Wertpapierdepot, weil sie auf eine Verzinsung hoffen, die höher ist als die risikofreie Verzinsung, die sie auf einem Callgeldkonto haben. Umgekehrt verpassen Sie die Möglichkeit einer höheren Verzinsung, wenn Sie mehr als notwendig haben.

Das spricht zunächst für den Weg, Überschusskapital so rasch wie möglich zu veranlagen. Wenn Sie also über den passenden Wechselzeitpunkt von Tagesgeldkonten zu Wertpapierdepots nachdenken, müssen Sie zwei Auswirkungen abwägen: zum einen die höheren Erträge des Wertpapierdepots und zum anderen die bei der Umstellung anfallenden Umtauschkosten. Angenommen, Investor A kann jeden Tag 1000? einsparen.

Da seine Liquiditätsreserven bereits groß genug sind, kann er das Kapital sogar gleich in seinem Depot anlegen. Investor A ist stark an einem simplen Musterportfolio aus drei börsengehandelten Fonds orientier. Für eine Grundvergütung von 5,00 EUR gibt es eine mengenabhängige Vergütung von 0,25 % des Transaktionsbetrages, mind. jedoch 5 EUR.

Darüber hinaus muss der Investor eine Xetra-Pauschale von 0,95 EUR auszahlen. Ab sofort erzielen die 1000 EUR jedoch eine Jahresrendite von sechs Prozentpunkten. Bei den Tagesgeldkonten wären es nur 2 vH. Das bedeutet, dass die Investoren vor der Frage stehen, ob sie monatlich EUR 1000, vierteljährlich EUR 3.000 und halbjährlich EUR 6 investieren wollen.

oder 12.000 im Jahr. Mit den letzten drei Optionen konnte er auch die zwischenzeitlich aufgelaufenen Zinserträge auf dem Overnight-Depot anlegen. Wenn der Investor sein Kapital nur ein ganzes Jahr auf dem Callgeldkonto anhäufen würde, dann hätte er am Ende des Geschäftsjahres 12,120 EUR.

Legt er dagegen seine rund zwölftausend EUR in zwölf Teilbeträgen an, so kann er in jedem Kalendermonat 989,05 EUR abzüglich anfallender Kosten in das Depot umbuchen. Zum Jahresende hat er 12.224,66 EUR - etwas mehr, als wenn er das Guthaben nur auf dem Callgeldkonto gelassen hätte.

In den zwei Monaten, in denen das Guthaben auf dem Tagesgeld-Konto ist, bekommt der Investor 5,00 EUR Zins. Am Anfang des dritten Monates kann er 3.005,00 EUR anlegen - abzüglich der Nebenkosten von 10,95 EUR. Daraus resultiert eine Gesamtinvestition von 2.994,05 EUR pro Vierteljahr. Nach einem Jahr sind es 12.290,45 EUR - wesentlich mehr als bei einem Monatssparrhythmus.

Im Falle der sechsmonatigen Anlage wird das Konto für fünf aufeinanderfolgende Kalendermonate mit Zinsen belastet. Am Anfang des sechsten Monates werden EUR 6.025,00 abzüglich Anschaffungskosten von EUR 21,01, d.h. EUR 6.003,99, angelegt. Das Grundkapital beläuft sich zum Ende des Jahres auf EUR 12.411,50. Legt der Investor sein Vermögen monatlich unmittelbar in einen ETF an, ist sein gesamtes Portfolio (auf das auch das Overnight-Depot angerechnet werden muss) risikoreicher, als wenn das Vermögen auf dem Overnight-Depot verbleibt.

Durch den monatlichen Spar-Rhythmus geht der Investor also ein größeres Wagnis ein und erreicht trotzdem eine geringere Verzinsung. Andererseits kann eine lange Anhäufung von Geld auf dem Overnight-Depot dazu beitragen, dass aggressive Investoren zu weit von ihrer Sollallokation abrücken.

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