Was ist ein Immobilienfond

Das ist ein Immobilienfonds

Eine leicht verständliche Erklärung liegt bereit. Weshalb Offene Immobilienfonds nicht fehlen sollten. Eines ist sicher: Immobilien galten schon immer als sicher. Einige Aspekte haben wir für Sie vorbereitet. Suchen Sie einen Sachwert im Bereich Immobilienfonds?

Immobilienspezialfonds: Das sind die Offenen Immobilienspezialfonds.

Immobilienspezialfonds sind Anlagefonds, bei denen das Kapital in Grundstücke und Gebäude investiert wird. Sie werden von Investmentgesellschaften durchgeführt, die das Kapital der Investoren sammeln und in einen oder mehrere Investmentbereiche anlegen. Jedem Investor werden ein oder mehrere Eigentumsurkunden über seinen Teil des Fondsvermögens ausgehändigt. Die Investition macht den Aktionär auch zum Miteigentümer der Immobilie.

Die Anzahl der Fondsanteile in offen stehenden Investmentfonds ist nicht limitiert. Mit dem englischen Begriff in der Begriffsbestimmung von Real Estate Funds wird dieser Aspekt noch deutlicher: Open-End-Fonds. Die Gewinne können auch in neue Immobilien angelegt werden und erhöhen den Gegenwert. Zur Risikoreduzierung agiert jeder offener Immobilienspezialfonds nach dem Diversifikationsprinzip, d.h. er legt immer in mehrere Immobilien an.

Für exakt festgelegte Immobilien werden abgeschlossene Investmentfonds aufgesetzt. Nach Erreichen des Zertifikatskapitals werden keine weiteren Investoren aufgenommen. Im Gegensatz zu offenen Investmentfonds haben die geschlossenen Investmentfonds eine fixe und im Voraus geschätzte Laufzeit. 2. Die Veräußerung von Fondsanteilen ist problematisch und schwerfällig, da sie nicht ohne weiteres zum Tageskurs an die Kapitalanlagegesellschaft zurückgezahlt werden können; die Investoren behalten die Anteilscheine in der Regel bis zur Fälligkeit.

Die Geschlossenen Investmentfonds sind in der Regel auch nicht auf eine einzelne Immobilie konzentriert. Allerdings werden die geschlossenen Investmentfonds auch vorzugsweise als Einzelobjekte mit besonders hoher Verzinsung auflegt. Um so mehr ist es für den Investor wichtig, die Zukunftsaussichten (Vermietung, Weiterverkauf) der Immobilie(n) sorgfältig abzuwägen; sie hängt stark von der Kompetenz der Fondsinitiatoren ab.

Für eine Teilnahme sind in der Regel bestimmte Mindestmengen notwendig - oft ab 5000 Euro oder mehr. Dabei kann es sich beispielsweise um Gewerbe-, Büro-, Einzelhandels- oder Hotelobjekte handelt. Der Ertrag für den Investor ergibt sich nicht nur aus einer guten Miete und Aufwertung der Immobilie (n), sondern auch aus erheblichen Steuervorteilen, weshalb sich dies in der Praxis meist nur für Investoren mit hoher Steuerquote auswirkt.

Zur Inanspruchnahme der Steuervergünstigungen ist die Errichtung eines abgeschlossenen Immobiliensondervermögens einschließlich seiner rechtlichen Ausgestaltung zu berücksichtigen. Zusätzlich zu den Steueraspekten müssen die Investoren auch die teilweise höheren (Neben-)Kosten und Honorare des Anlagefonds berücksichtigen - diese sind oft nicht völlig durchschaubar ("weiche" Kosten). Eine Immobilie ist nicht nur in Zeiten der Krise eine gesicherte Investition.

Allerdings sollten Investoren im Rahmen ihrer Kapitalpolitik immer nur Immobilienspezialfonds in Betracht ziehen.

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