Schweizer Staatsanleihen Kaufen

Kaufen Sie Schweizer Staatsanleihen

Es ist daher keine gute Idee, norwegische Staatsanleihen zu kaufen. Wählen Sie einfach "Anleihen Schweiz" unter "Profilauswahl". Sie können theoretisch ohne Einschränkung Staatsanleihen kaufen. Staatsanleihen werden auf utopischen Höchstständen gehandelt. Die Schweizer-Franken-Anleihe des Dax-Index hat eine Rendite von fünf Prozent.

Bonds - Betrügerische Zeit für Rentenanleger| News

Angenommen, Sie wollen der Schweizerischen Eidgenossenschaft Gelder leihen - eine gesicherte Investition in turbulenten Börsenzeiten. Die Schweiz ist ein bonitätsstarkes und stets rückzahlungsfähiges Staatswesen. Auch der Jahreskupon von 4 Prozentpunkten einer Bundesanleihe, der bis 2023 laufen wird, erscheint interessant. Bei der Investition in Anleihen macht sich die eigentliche Anziehungskraft jedoch erst auf den zweiten Blick bemerkbar.

Wer eine Schuldverschreibung während der Laufzeit und nicht bei Emission erwirbt, muss auf jeden Fall die Verzinsung bei Fälligkeit berücksichtigen. Er gibt die Verzinsung an, wenn die Schuldverschreibung zum Tageskurs erworben, alle Kuponzahlungen eingezogen und das Wertpapier bei Fälligkeit zu 100 Prozent zurückbezahlt wird (siehe auch Box unten). In obigem Beispiel liegt die Verfallsrendite bei -0,403 Prozentpunkten.

Dies verdeutlicht, wie ungünstig das Investitionsumfeld für Staatsanleihen trotz steigender Langfristzinsen nach wie vor ist. Die zehnjährigen Staatsanleihen aus den USA sind seit Jahresanfang von 2,43 auf 2,92% angestiegen. Die zehnjährigen Staatsanleihen in der Schweiz stiegen von -0,095 auf 0,157% an. Aus Schweizer Perspektive sind die relativ renditestarken US-Staatsanleihen jedoch nur zur Diversifizierung zu raten, da Wechselkursschwankungen die Erträge schnell reduzieren können.

Damit Schweizer Staatsanleihen wieder zu einer tragfähigen Alternative für Investoren werden, benötigt die Schweizerische Bundesbank zumindest eine Zinsanhebung, die erst ab 2019 erwartet wird. Abgesehen von Wandelschuldverschreibungen und qualitativ hochstehenden Industrieanleihen sehen er in diesem Bereich keine Investitionsmöglichkeiten. Wandelschuldverschreibungen sind zwar gewöhnliche Anleihen, aber mit dem zusätzlichen Vorteil, dass das Wertpapier in eine andere Anlagekategorie wie z. B. eine Aktie umgewandelt werden kann.

Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken beeinflusst nach wie vor die Rentenmärkte in dem Maße, in dem die negativen Zinsen weitläufig sind. Im Euroraum haben 36% der Staatsanleihen einen negativen Ertrag, wie Reuters soeben mitteilte. Aktuell erwirbt die EZB Staats- und Industrieanleihen im Volumen von rund 30 Mrd. EUR pro Monat und belastet damit ihre Erlöse.

"Wir kaufen keine europäischen Firmenanleihen, weil wir grundsätzlich nichts kaufen, was von der EZB verfälscht wird", sagt der Head of Bond Research der Julius Bär Banken. "Bei Anleihen sind wir generell zurückhaltend geworden und haben unser Risiko in risikoreichen Bereichen wie Coco oder High Yield Bonds signifikant reduziert", so Allenspach weiter. Früher war zu viel Kapital in diese Bereiche eingeflossen, weil die "sicheren" Erträge zu niedrig geworden waren.

Die Anlegerinnen und Anleger sehen, dass sie sich zunehmend von Anleihen mit langer Laufzeit lösen und zunehmend nach Wertpapieren mit kurzen Restlaufzeiten suchen. Auch Unternehmensanleihen und Anleihen aus Schwellenländern sehen wir als weniger anfällig für steigende Zinssätze. Die Schwellenländer würden von stabilen Rohstoffpreisen und einem besseren wirtschaftlichen Umfeld profitieren. Der Ertrag einer Anleihe besteht aus zwei Komponenten: dem Jahreszins und den Bewertungsveränderungen.

Wenn die Marktzinsen ansteigen, wird eine bestehende Schuldverschreibung an Bedeutung verlieren, da neue Anleihen einen erhöhten Kupon aufweisen und daher günstiger sind. Außerdem sind die Renditen einer Schuldverschreibung und ihr Preis umgekehrt, d.h. wenn der Anleihepreis fällt, erhöht sich die Verzinsung.

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