Optionen Erklärt

Erklärte Optionen

Die Option beinhaltet das Recht, eine Aktie an eine andere Person zu kaufen oder zu verkaufen. Wie die Strategie auch für Einsteiger funktioniert, erläutern wir. Binäre Optionen erklären lediglich das Rating. Classic-Optionen am Beispiel: Wie unterscheiden sich binäre Optionen von klassischen Optionen? Die klassischen Optionen auf einen Blick.

Die binären Optionen sind ein leicht verständliches Finanzprodukt, das auch kurz und verständlich erklärt werden kann:

Welche Möglichkeiten gibt es? - Optionen erklärt

In diesem Blog-Artikel wird der Versuch unternommen, Ihnen die Themenoptionen etwas genauer zu erläutern, da wir verstärkt nachfragen. Seit einigen Jahren erfreut sich die Option in der Privatwirtschaft wachsender Popularität. Wer unseren Blog-Artikel über Derivative gesehen hat, weiß bereits, dass Optionen zur Kategorie der Derivative zählen und ihr Nutzen aus einem Grundprodukt abgeleitet wird.

Beim Erwerb einer Kaufoption erwerben oder veräußern Sie das Recht, einen gewissen Underlying zu einem festgelegten Termin und zu einem festgelegten Kurs zu erwerben oder zu veräußern. Das Ausübungsdatum liegt also in der Vergangenheit. Aus diesem Grund werden Optionsgeschäfte oft als Termingeschäfte bezeichnet. Wichtigstes Merkmal von Optionen ist, dass mit dem Erwerb der Optionen nur das Recht zum Erwerb oder zur Veräußerung erlangt wird, nicht aber die Verpflichtung zur Ausübung dieser Optionen.

Die Optionen sind ein kompliziertes Produkt. Zum besseren Verständnis des Konzepts der Optionen werden wir uns daher deren grundlegende Arbeitsweise ansehen. Beim Kauf einer Kaufoption schließen Sie einen Vertrag mit einem Verkäufer oder Schreiber ab, der Ihnen die Ausübung Ihrer Optionen sicherstellt. Im Gegenzug erhält der Verkäufer der Option einen Aufschlag.

Unabhängig davon, ob Sie die Optionen ausüben oder nicht, ist die Prämie immer fälligkeit. Wenn Sie z.B. eine Kaufoption auf eine Aktien mit einem Ausübungspreis von 100 EUR erwerben, werden Sie die Optionen ausüben, wenn der Ausübungspreis zum Zeitpunkt der Ausübung über 100 EUR liegt. Wenn das Underlying sinkt, werden Sie die Aktien am Markt erwerben und die Optionen einlösen.

In beiden Fällen müssen Sie jedoch die Prämie an den Verkäufer der Option zahlen. Wie werden die Optionen umgesetzt? Die Optionen werden an Futures-Börsen wie der EUREX in Europa oder der Chicago Board Options Exchange in den USA gehandel. Die Vereinheitlichung steigert die Liquiditätssituation der Optionen. Die Optionen sind in Call-Optionen und Put-Optionen unterteilt.

Wenn ich davon ausgehe, dass eine Stückaktie in absehbarer Zeit steigt, erwerbe ich eine Call-Option, um die Chance zu haben, diese Stückaktie in absehbarer Zeit zu einem niedrigeren Preis zu kaufen. Umgekehrt, wenn die Preise fallen, erstelle ich eine Put-Option, um die Aktien zu einem höheren Preis in der Folgezeit zu veräußern. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Optionen, die sich in ihrer Art der Ausübung unterscheiden.

Dies hat nichts mit Geographie zu tun, da es in Amerika die europäischen und in Europa die amerikanischen Optionen gibt. Einziger Punkt ist, wann die Möglichkeit besteht, die Optionen auszuüben. Die europäischen Optionen können nur am Fälligkeitstag, d.h. am Ende ihrer Laufzeit, ausübbar sein. Demgegenüber können die amerikanischen Optionen an jedem beliebigen Börsentag vor ihrer Endfälligkeit ausgeübt werden.

Zusätzlich gibt es Bermuda Optionen, bei denen die Optionen zu einem von mehreren vorher bestimmten Terminen ausgenutzt werden. Ein wesentliches Element einer solchen Möglichkeit ist ihr Underlying, das sich aus Wertpapieren, Waren, Devisenpaaren und vergleichbaren Produkten ableiten lässt. Darüber hinaus erfordern Optionen einen Ausübungspreis, zu dem der Underlying am Ende der Laufzeit erworben oder veräußert werden kann.

Eine weitere wesentliche Bedeutung hat die Optionslaufzeit, da sie den Wert der Optionen mitbestimmt. Die Ausübungspreise sind daher vom Basispreis, der Optionslaufzeit, dem aktuellen Aktienkurs des Basisproduktes und dem Zinssatz innerhalb der Frist abhängt. Hinzu kommt die so genannte Optionspreisprämie, die der Käufer der Optionen an den Schreiber (Emittenten der Option) zahlen muss, um sich das Recht zum Kauf oder Verkauf zu verschaffen.

Beim Kauf einer Aktie müssen Sie eine Prämie zahlen. Der Substanzwert ist die Abweichung zwischen dem Preis des Basiswerts und dem des Basiswerts. Wenn das Underlying z. B. 80 EUR und der derzeitige Marktpreis 100 EUR ist, ergibt sich ein innerer Optionswert von 20 EUR.

Zur Ermittlung der Prämie wird der beizulegende zeitliche Zeitwert auf diesen Betrag addiert. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sich die Eintrittswahrscheinlichkeit zu Gunsten des Optionsabnehmers mit zunehmender Fälligkeit zunimmt. Für den Optionskäufer ist dieser Value somit eine Form von "hoffnungsvollem Wert" und für den Optionsverkäufer eine "Risikoprämie".

Wenn der aktuelle Kurs der Aktie z. B. 100 EUR und die Call-Option 110 EUR ist, ist der Substanzwert 0, so dass man davon ausgehen könnte, dass niemand diese Möglichkeit einkauft. Allerdings ist diese Vermutung nicht richtig, da spekulative Investoren darauf setzen können, dass der Kurs der Aktie auf 110 EUR oder darüber hinaus anwachsen wird.

Deshalb gibt es eine kleine Chance, und diese Chance hat ihren Tribut gefordert. Eine solche Möglichkeit wäre also vorteilhaft, aber nicht kostenfrei. Wer unseren Blog-Artikel über Ableitungen liest, wird sich vielleicht an das Beispiel der Gebäckfabrik errinern.

Bei diesem Beispiel will eine Gebäckfabrik von einem Landwirt Getreide zu einem gewissen Grad einkaufen. Nehmen wir an, der aktuelle Getreidepreis liegt bei 200 EUR/t. In der Gebäckfabrik wird davon ausgegangen, dass der Kurs in den nächsten Jahren anwachsen wird. Mit dem Erwerb einer Aktie mit einem Ausübungspreis oder Strike von 200 EUR kann sie sich nun gegen einen Kursanstieg sichern.

Mit dem Erwerb der Kaufoption hat die Biskuitfabrik das Recht, künftig eine t Getreide zu einem Kaufpreis von 200 EUR zu erstehen. Die Biskuitfabrik muss dafür jedoch eine Prämie zahlen. Gegenwärtig ist der Substanzwert 0 (da der Ausübungskurs unter dem Tageskurs liegt) und der beizulegende zeitwert ist z.B. 5 EUR.

Der andere Teil der Biskuitfabrik ist der Weizenzüchter. Das Gebäckwerk bezahlt nun dem Optionsgeber, also dem Weizenzüchter, eine Prämie von 5 EUR. Der Weizenproduzent erzielte damit einen Profit von 5 EUR. Erhöht sich der Wert in absehbarer Zeit auf 230 EUR, hat die Gebäckfabrik die Wahl, die Tonnen Getreide vom Landwirt für 200 EUR zu erstehen.

Allerdings beläuft sich der Schaden der Weizenzüchter nur auf 25 und nicht auf 30 EUR, da der Landwirt bisher die Prämie von 5 EUR von der Gebäckfabrik erhalten hatte. Angenommen, der Weizenpreis sinkt auf 140 EUR. Dann verliert die Gebäckfabrik ihre Kaufoption und kauft den Getreide für 140? ein.

In diesem Fall muss der Landwirt auch seinen Getreide für 140 EUR auf dem Weltmarkt einkaufen. Allerdings hat er den Vorzug, dass er vorher von der Gebäckfabrik eine Prämie von 5 EUR erhalten hat, was seinen Schaden reduziert. Porsche's erfolgloser Übernahme-Versuch durch VW Abschließend ein Blick auf ein geschichtliches Beispiel, bei dem Optionen eine wichtige Rolle spielten.

Darüber hinaus hat Porsche begonnen, Optionen auf VW-Aktien zu erstehen. In der Folge stiegen die VW-Aktien auf über 1000 EUR und mussten zeitweilig aus dem DAX aussteigen. In einigen Fällen hatte die Stammaktie ein so großes Volumen, dass alle anderen Werte im DAX unterschätzt wurden. Im Jahr der Finanzmarktkrise 2008/2009 hatte Porsche jedoch selbst Finanzierungsprobleme, so dass es seine Optionen nicht mehr ausüben konnte.

Hoffentlich hat dieser Beitrag Sie dem komplexen Themenkomplex Optionen ein wenig angenähert.

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