Mit Etfs Reich werden

Reich werden mit Etfs

Haben Sie Fragen: Welche Fonds/ETFs soll ich einsparen? Bei ETFs können Sie auf einem Index speichern. Erfahren Sie mehr über Aktien, ETFs und Ihr Geld. ETFs, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien. Wenn es um Investitionen geht, sind ETFs auf einen Index eine einfache Form der Vermögensbildung.

Titel am Sonntag: Reich an ETFs - wie man richtig investiert! Meldung

Zahlreiche Konkurrenzprodukte konkurrieren um die Unterstützung von Investoren und beanspruchen, der SchlÃ?ssel zum Unternehmenserfolg zu sein. Es gibt zwei Gruppen: aktive verwaltete Funds, bei denen ein Fondsmanager die Anlageentscheidung fällt, und passive Index Funds, kurz: ETFs. Das sind ETFs? Die ETFs sind börsengehandelte Anlagefonds, die kein aktives Fondsmanagement erfordern.

Vielmehr folgt sie einem Leitindex und entwickelt sich fast genau wie das zugrunde liegende Preisbarometer. In Deutschland sind fast 1.200 ETFs zu haben. Das Spektrum erstreckt sich von üblichen Preisbarometern wie dem Welt-Aktienindex MSCI World über Spezialindizes für bestimmte Gebiete, Sektoren, Anlagethemen oder Fälligkeiten bis hin zu komplizierten regelgebundenen Preisbarometern. ETFs sind also sowohl für Anfänger als auch für professionelle Anleger geeignet.

Die ETFs sind aus mehreren Gruenden ein hervorragendes Anlagevehikel. Sie verteilen das Geld wie aktive verwaltete Anlagefonds, indem sie ihr Kapital auf viele Wertpapiere verteilen. ETFs bieten noch eine ganze Menge an Vorteilen. Sie ist jederzeit bekannt und ändert sich nur im Einzelfall, wenn Aktien aus dem Handel ausscheiden oder in den Aktienindex einfließen.

Darüber hinaus sind ETFs leicht zu handeln, da sie per Definition an der Wertpapierbörse notiert sind. Die ETFs auf gängigen Preisbarometern fordern weniger als 0,2 Prozentpunkte pro Jahr und noch mehr spezialisierte Index-Fonds kostet kaum mehr als 0,7 Prozentpunkte. Ein bis zwei Prozentpunkte der Honorare werden Jahr für Jahr gespart, was sich direkt in höheren Renditen für die Investoren niederschlägt.

Welche Vorteile hat das? ETFs haben keine wirklichen Benachteiligungen. Allerdings müssen sich die Investoren über eines im Klaren sein: Bei ETFs kann nicht mehr verdient werden als bei dem weiten Feld, das sie in Indexform darstellen. Auch können Fondsverwalter ihre Benchmarks erheblich unterschreiten, was bei ETFs nicht möglich ist. Investoren, die ETFs erwerben, tendieren dazu, öfter zu gehandelt zu werden.

Ständige Veränderungen öffnen nicht nur die Türen zu falschen Entscheidungen im Markt-Timing, sondern minimieren auch schrittweise die Investitionssumme, weil Transaktionskosten aufkommen. Wo kann ich geeignete ETFs finden? Welche ETFs für einen Investor in Frage kommen, hängt zunächst von der aktuellen Verteilung der Vermögenswerte ab. Wenn Sie beispielsweise wenige oder keine Anteile besitzen und einen längeren Investitionshorizont haben, sollten Sie Ihr Portfolio mit Equity-ETFs auffrischen.

Wenn Sie nur über ein europäisches Wertpapier verfügen, sollten Sie Ihr Portfolio auf andere Gebiete ausdehnen. Wenn Sie keine eigene Einschätzung zu bestimmten Märkten oder Sektoren haben, die Sie in Ihrem Portfolio implementieren wollen, ist dies am besten mit hoch differenzierten Angeboten möglich. So verfolgen die ETFs von MSCI World die Kursentwicklung von mehr als 1.600 Titeln aus den Industriestaaten der Welt.

ETFs in den MSCI Emerging Markets werden für Investitionen in Emerging Markets empfohlen. Etwa 800 Schwellenländeraktien sind in diesem Vergleichsindex enthalten. Die PDF-Tabelle (siehe unten) enthält empfohlene breit diversifizierte Basis-ETFs und einige regelgebundene Indexfonds. Wenn Sie sich für ein Investmentsegment entscheiden, muss ein ETF ausgewählt werden.

In aktuellen Preisbarometern konkurrieren rund ein gutes dutzend Anbieter um die Beliebtheit der Investoren. Manche ETFs erwerben alle Titel eines Indizes in genau der selben Zusammenstellung - dies wird als physikalische oder unmittelbare Vervielfältigung beschrieben. Bei anderen ETFs werden Zinsswaps verwendet, um die Index-Performance zu verfolgen. Der ETF wird dann vergleichbare Titel enthalten, jedoch nicht die des ETFs.

Hedging-Geschäfte gewährleisten, dass diese Verträge das Anlagevermögen des ETF nicht beeinträchtigen. Beides hat Vor- und Nachteile. In der Praxis ist dies nicht der Fall. Swapbasierte ETFs sind etwas einfacher zu verfolgen, da nicht jedes kleine Wertpapier gekauft oder veräußert werden muss, wenn sich das Börsenbarometer ändert. Physikalisch replizierbare ETFs hingegen haben das "reinere" Portefeuille. Kleinere Index-Fonds sollten vermieden werden, da sie zwei wesentliche Vorteile haben.

Für die betreffenden Investoren ist das kein Fußbruch, aber immer ärgerlich. Weil ein neuer Anlagegegenstand zu einem nicht geplanten Termin erwünscht ist. Andererseits sind die kleinvolumigen ETFs oft nicht besonders flüssig. Obwohl der scharfe Konkurrenzkampf in der ETF-Branche für viele Anbieter zu ähnlichen niedrigen Preisen führte, gibt es teilweise noch Unterschiede bei den Gebühren, die von den Anlegern genutzt werden sollten.

Für die Eingabe von ETFs ist nur ein Wertschriftendepot notwendig. Die Index-Fonds werden über die Wertpapierbörse erworben. Investoren geben über ihre Filiale oder direkte Bank eine Bestellung auf, wie viele Einheiten eines ETFs zu welchem Kurs erworben werden sollen. Ist der Auftrag ausgeführt, werden die Einheiten des ETF auf das Wertschriftendepot des Investors übertragen.

ETF-Anfänger sind gut beraten, zunächst die etablierten, weit gestreuten Aktienmarktbarometer mit Indexfonds zu nutzen. Allerdings gibt es neben den traditionellen Indexfonds zunehmend so genannte Smart Beta-Produkte. Die " intelligenten " Repräsentanten der Art verfolgen wie konventionelle ETFs einen Aktien-, Renten- oder Warenindex. Der entsprechende Stichwortverzeichnis ist jedoch anders aufgebaut als sonst.

So werden die in einem Börsenindex befindlichen Werte üblicherweise nach ihrem Marktwert gewichtet: Die volkswirtschaftliche Relevanz der Großunternehmen sollte daher auch im Leitindex angemessen berücksichtigt werden. Mit anderen Worten, kostspielige Werte werden in marktwertgewichteten Indices vorzuziehen. Zum Beispiel ist es eine der Strategien, alle Werte in einem Indiz gleich zu bewerten.

Weitere smarte Beta-Ansätze filtert das Wertpapier-Universum der breiten Indices nach bestimmten Merkmalen der Wertpapiere und setzt es auf dieser Basis um. Die Aktien mit der höchsten Gewichtung im Aktienindex sind letztendlich diejenigen, deren Firmen nachhaltig und hoch dividendenberechtigt sind oder deren Firmen in der Geschichte am geringsten volatil waren. Es liegt letztendlich an jedem Investor, ob intelligente Beta-ETFs in das Portfolio einfließen.

Einerseits sind die Managementgebühren für sie im Vergleich zu konventionellen ETFs hoch (allerdings immer noch signifikant geringer als bei aktiven Fonds), andererseits gibt es immer wieder Situationen, in denen eine intelligente Beta-Strategie hinter dem Markt zurückbleibt. Abonnieren Sie den wöchentlichen Express Newsletter mit vielen Informationen über ETFs und drei Musterdepots (Anmeldung unter: www.eurams-express.de).

Lange und verwirrende - so sieht der Name der ETF oft aus. Aber Investoren sollten sich nicht aufhalten. Weitere Informationen können hinzugefügt werden, z.B. "Core", wenn das Angebot in einem besonders populären Indizes wie dem DAX oder S & P 500 günstig ist, oder "EUR hedged", wenn ein ETF devisengesichert ist.

Bei den Anbietern von Indexfonds handelt es sich oft um Tochterunternehmen von Großbanken oder Asset Managern. Der US-Fondsriese BlackRock ist mit seinem Tochterunternehmen iShare weltweit die Nr. 1 der ETFs. In Zukunft werden auch die Bezeichnungen der ETFs entsprechend umgestellt. Zu den Indexfonds-Riesen kommen kleine Provider wie Ossiam oder Wisdom Tree, die sich vor allem auf ETFs mit Alternativindizes (smart beta) spezialisieren.

Die meisten ETFs haben den Namen des Indizes, in den sie nach dem Provider investieren. Diese Kennzahl ist nicht zu vergleichen mit dem bekannten Stoxx 50, der sich nur auf die 50 grössten Firmen der Euroregion konzentriert. Beide Preisbarometer werden vom Indexanbieter Stoxx, der zur Deutsche Börse zählt, errechnet.

Andere bedeutende Indexproduktfamilien für ETFs werden von MSCI und Standard & Poor's (S & P) errechnet. DR steht für "direct replication" und besagt, dass der ETF die Anteile des entsprechenden Indexes im Bestand hat. Lange Zeit gab es bei Xtrackern nur synthetische ETFs. Auf Grund der großen Resonanz wurden vermehrt Direktreplikationsprodukte angeboten - was auch im Namen der ETF deutlich wurde.

Die ETFs dürfen maximal 20 vom Hundert ihres Vermögens in Wertpapieren eines einzigen Anbieters anlegen. Darüber hinaus lernt der Investor, dass der ETF seine Einnahmen reinvestiert. Verteilende ETFs tragen oft die Zusätze D, Dis oder Dist für "Verteilen".

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