Exchange Traded Funds

börsengehandelte Fonds

Der ETF ("Exchange Traded Funds") ist ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Index abbildet. Der Anteil der Anleger, die auf börsengehandelte Indexfonds setzen, wächst stark. ETFs sind Anlagefonds, die wie Aktien permanent an der Börse notiert und gehandelt werden. Börsengehandelte Fonds sind eine Möglichkeit, in börsengehandelte Wertpapiere zu investieren. Börsengehandelte Fonds (ETFs) sind börsennotierte Fonds, die permanent gehandelt werden können.

Was sind börsennotierte Fonds?

Börsegehandelte ETFs simulieren einen Finanzmarkt-Index. Idealerweise machen sie es leicht, kostengünstig, vielseitig und beweglich, in ein bestimmtes Segment zu investieren. 2. Einfacher Weg, Ihre Investition zu diversifizieren. Liquidität: Die Aktie ist wie eine Aktie handelt. Transparenz: Die Bewertung der Aktie erfolgt an den Börse. ETFs - die Kurzform für Exchange Traded Funds - sind eine Fondsart, deren Performance die Kursentwicklung eines Marktindex so exakt wie möglich widerspiegelt.

Damit sind sie ein Mittel, um Investitionen auf einfachstem Wege zu diversifizieren. Es handelt sich um juristisch unabhängige Fonds, in denen Investoren Anteilscheine erwerben. Die klassischen ETFs spiegeln einen gemeinsamen Börsenindex wie den S&P-500 in den USA, den SPI in der Schweiz oder den DAX in Deutschland oder einen Rentenindex wider.

Die klassischen ETFs legen ihr gesamtes Vermögen immer in den Wertpapieren an, die dem jeweiligen Indizes unterworfen sind. Daneben gibt es ETFs, die lediglich den Wert des Indizes mit den erworbenen Wertpapieren approximieren und die den Unterschied mit derivativen Instrumenten ausgleichen ("synthetische Replikation").

Investoren können ihre Aktie über die Wertpapierbörse erwerben und wiederverkaufen. Bei vielen Anteilen muss der ETF schnell in die zugrunde liegenden Wertpapiere anlegen, bei vielen Anteilen muss der Fondsverwalter Wertpapiere ausgeben. In der Regel verursacht ETF-Aktien nicht mehr Geld als solche, wenn sie ge- und veräußert werden und sich im Depot befinden.

Bei ETFs, die in den Aktienmärkten der westindustrialisierten Länder anlegen, bewegt sie sich derzeit im zweistelligen Prozentbereich und ist damit sehr niedrig (im Vergleich: Private Anleger kommen kaum mit weniger als einem halben Prozentpunkt TER für die aktive Anlage von Eigenkapitalfonds in vergleichbaren Ländern aus). ETFs, die in weniger liquide oder für alle Anleger nicht leicht zugängliche Börsen, z.B. in Schwellenländern, anlegen, sind ebenfalls viel zu teuer.

Auch in solchen Fällen sollte man sich Gedanken darüber machen, ob es wirklich Sinn macht, den Gesamtmarkt über einen ETF zu kartieren. Man investiert in die Ableitungen, aus denen ein Rohstoffindex errechnet wird. Nicht-klassische ETFs umfassen auch solche, die nicht in einen gemeinsamen Börsenindex anlegen. ETF-Anbieter verfügen oft über Spezialindizes mit spezifischen Immobilien, auf die sie Investmentfonds anlegen (z.B. "Smart Beta ETF").

Eine sorgfältige Abwägung von Aufwand und Ertrag ist vor dem Einkauf lohnenswert. Wieviel Mehrwert bringt der Spezialindex im Vergleich zu einem marktüblichen Standardindex und ist das die Mehrkosten auch wirklich wert? Es ist zu berücksichtigen, dass ETF-Emittenten die Sonderindizes oft auf unsaubere Weise in die Zukunft zurückrechnen: Sie stellen fest, dass der Sonderindex "in der Vergangenheit den aktuellen Börsenindex übertroffen hat", ohne beispielsweise deutlich zu machen, dass der Aktienindex in der Vergangenheit auch solche Kurse enthielt, deren Entwicklung so schlecht war, dass sie nun aus dem Blickfeld des Radars verschwanden ("Surviver").

Die klassischen ETFs können der billigste und unkomplizierteste Weg sein, um Ihre Anlagen zu diversifizieren. Es ist jedoch empfehlenswert, vor dem Erwerb einen Einblick in das Factsheet oder das Investor Information Dokument KIID zu nehmen. Diese gibt nicht nur Aufschluss über die TER, den angezeigten Wert und den Tracking Error, sondern auch über die größten Bestände, in die der ETF anlegt.

In der Regel ist es vor dem Erwerb überlegenswert, ob diese Wertpapiere tatsächlich mittelbar in der vorgegebenen Anzahl im Bestand sein sollen. Die Anleger wissen nicht immer genau, welche Wertpapiere in einem speziellen Indiz stark bewertet sind.

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