Euromarkt

Euro-Markt

Der Euromarkt: Der Euromarkt bezieht sich auf den gesamten Anleihenhandel zwischen Banken und Emissionshäusern in Europa. Sie finden hier lokale Nachrichten und ausführliche Berichte über den Euromarkt Kapfenberg aus Bruck an der Mur. Traduction anglaise de "Euromarkt" | Das offizielle Collins Wörterbuch Deutsch-Englisch online. Nach der Laufzeit der Geschäfte kann der Euro-Markt in den Euro-Geldmarkt und den Euro-Kapitalmarkt unterteilt werden. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte, Interviews, Videos und Kommentare zum EUROMARKT.

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internationalen Märkten für Finanztransaktionen, die in einer anderen als der lokalen Sprache abgewickelt werden. Der Euromarkt wird auch als Euro-Dollar-Markt bekannt und bezieht sich auf die bedeutendste "Euro-Währung". Hauptfinanzzentren: London (Euro-Dollar) und trotz des Namens Euromarkets auch New York, Karibik (insbesondere Kaimaninseln und Bahamas, die auch Offshore-Zentren genannt werden); Bahrain, Tokio, Singapur und Hongkong werden auch als Asien-Dollarmärkte betrachtet.

Euro-Geldmarkt: Einlagenmarkt für Bankeinlagen in den weltweit größten freikonvertierbaren Devisen mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu einem Jahr. Da es keine Sicherheit gibt, können nur erstklassige Schuldner teilnehmen, d.h. große Handelsbanken, große, weltweit agierende Firmen und Versicherungsgesellschaften, Zentralbanken, Staaten und ausländische Institute (Ratings).

Er ist weitestgehend unabhängig von Anforderungen (z.B. Mindestreservepflicht) und der Kontrolle durch einzelstaatliche Rechtsvorschriften oder einzelstaatliche und ausländische Geldbehörden. Aufgrund der fehlenden Steuer- und Einlagenbedingungen liegen die Zinssätze in der Regel über denen der Inlandsmärkte und sind bei Darlehen in der Regel niedriger. Die Verzinsung erfolgt nach Marktangebot und Marktnachfrage, d.h. sie wird in der Regel für jede einzelne Tranche auf LIBOR-Basis festgelegt.

Euro-Kapitalmarkt (Eurobond-Markt, Eurobond-Markt): Märkte für Auslandsanleihen (Eurobonds oder Eurobonds), die auf andere Währungen als das Ausgabeland lautend sind. Der Emittent ist nur ein erstklassiger Kontrahent, d.h. ein privates und öffentliches Institut, ein supranationales Institut und ein Staat. Der Euro-Kapitalmarkt ist auch nur geringfügigen Prüfungen und Anforderungen durch einzelstaatliche Rechtsvorschriften oder einzelstaatliche oder internationale Geldbehörden unterworfen.

Dieser unterliegt den Vorschriften des offenen Wettbewerbes, d.h. sowohl in Bezug auf die Angebots- als auch die Nachfragesituation; der Zins hängt von der Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers ab. Über die Wichtigkeit der Euro-Märkte wird aufgrund ihrer Vor- und Nachteile kontrovers gesprochen. Der Euromarkt sorgt für eine effiziente Eigenkapitalallokation auf den heimischen Finanzmärkten; er ist eine bedeutende Finanzierungsquelle für den grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr und aufgrund seiner Funktion der Fristentransformation wichtig für langfristig angelegte Investitionstätigkeit.

Konkurrenzkampf und geringe staatliche Interventionen sorgen für einen leistungsfähigen Arbeitsmarkt und eine Verfeinerung der Finanztechniken, die die Kapitalmobilität begünstigen und einen raschen Liquiditätsabgleich erlauben. Zudem begünstigen die EUMärkte die Integration der jeweiligen Landesmärkte. Risiken ergaben sich - insbesondere in den vergangenen Jahren - aus der Fehlinterpretation von Ländern, die die Risikoscheu des Euro-Marktes verstärkte.

Die große Beweglichkeit und fehlende Kontrolle über das Kapital kann die einzelstaatliche Währungspolitik umgehen; im Falle von Wechselkurskrisen können diese Fonds destabilisierende Spekulationen auslösen. Erwägungen zur Regulierung der Euro-Märkte waren die Konsequenz, können aber nur erfolgreich sein, wenn sie gleichzeitig global eingeführt werden. Auf dem Euromarkt sind in den 80er und 90er Jahren zahlreiche neue Finanztechniken (Finanzinnovationen) entstanden, insbesondere Revolving Underwriting Facilities (RUF), Note Issuance Facility (NIF), Multiple Component Facilities (MCF), Euro Commercial Papers (ECP) und (Zins-, Währungs- und Kreditrisiko) SWAP.

Auch bei der Internationalisierung der Finanzmärkte leisten die europäischen Finanzmärkte wertvolle Unterstützung: die Fähigkeit, alle wesentlichen Bankaktivitäten rund um die Uhr an den großen Finanzplätzen der Erde durchzuführen und die damit verbundenen engen Verbindungen und ähnlichen Marktbewegungen. Dieser Trend wird durch weitere Liberalisierungen der einzelstaatlichen Absatzmärkte und den Fortschritt in der Telekommunikationstechnologie vorantreiben.

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