Was sind Anlagefonds

Wofür sind Investmentfonds

Dabei beschreibe ich den Investmentfonds und unterscheide zwischen den Fondsarten. Die am Fondsgeschäft beteiligten Parteien und ihre Aufgaben beschreibe ich. Investmentfonds sind Anlageinstrumente mit professionellem Management. Tausende von Klein- und Großanlegern kommen in einem Investmentfonds zusammen. Bei Investmentfonds haben Sie bereits einen größeren Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung von Unternehmen mit kleineren Beträgen.

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Ein Anlagefonds ist ein Vermögen, das von einer großen Anzahl unabhängiger Investoren für kollektive Kapitalanlagen auf der Basis öffentlicher Bekanntmachung aufgelegt und von einer Fondsgesellschaft nach dem Prinzip der Risikoverteilung (Diversifikation) für deren Rechnung bewirtschaftet wird. Plastisch ausgedrückt kann ein Anlagefonds auch mit einem großen Pot verglichen werden, in den viele - zum Teil tausend Investoren - einen Teil ihres Vermögens stecken.

Der gebündelte Bestand wird dann von professionellem Fondsmanagement in verschiedenen Vermögenswerten angelegt. Das gesammelte Geld wird im Auftrag der Investmentgesellschaft, aber für gemeinsame Konten der Anleger angelegt. Grundsätzlich müssen sie sich dabei selbstverständlich an den rechtlichen Vorgaben sowie an den Anlagevorschriften des betreffenden Anlagefonds ausrichten. Dieser Leitfaden ist im entsprechenden Verkaufsprospekt und in den Reglementen eines Anlagefonds enthalten.

In ihr sind vor allem die Leitlinien für die Anlagenpolitik, für die Nutzung der Erträge und für die anfallenden Gebühren festgehalten, die dem Sondervermögen und/oder dem Investor in Rechnung gestellt werden können. Genaue fondsspezifische Anlagerichtlinien bzw. -ziele werden bei Auflegung des Anlagefonds definiert und sind den Vertriebsprospekten zu entnehmen. 2. Häufig kann der Investitionsschwerpunkt aber schon vom Name her genommen werden.

Als Gegenleistung für das eingebrachte Stammkapital erhält der Investor je nach Höhe seiner Beteiligung eine gewisse Zahl von Anteilscheinen, die genau den selben Anteil am Fondsvermögen wiedergeben und den Investor als Miteigentümer identifizieren. Zugleich berechtigen sie zur Gewinnbeteiligung an der Wertentwicklung des betreffenden Sondervermögens und zum Rückgaberecht zum Einlösungspreis.

Die Wertermittlung eines Anteilscheins erfolgt durch Division der Gesamtsumme des Fondsvermögens (einschließlich Kassenbestand), auch (Netto-)Net Asset Value genannt, durch die Zahl der emittierten Anteilen. Mittelzuflüsse oder -abflüsse in das Fondsvermögen haben daher keinen Einfluß auf den Anteilwert.

Und was sind Gelder? Dieser Fondsauszug in 5 Rubriken ist sehr verständlich.

Alle reden von Geldern, viele haben sie, aber was sind eigentlich sie? Gibt es auch einen ETF? Wann ist ein Fond abgeschlossen und wann ist er offen? Und was sind das für Mittel? Investmentfonds sind zweckgebundene Spezialfonds. Spezialvermögen heißt, dass die Mittel separat vom sonstigen Fondsvermögen des Fondsmanagers verwaltet werden.

Damit ist das Kapital auch im Falle eines Konkurses der nahezu eigenständig geführten Investmentgesellschaft abgesichert. In der Tat sind einige Investmentfonds gesetzlich als separate Gesellschaften mit beschränkter Haftung ausgestaltet, aber insbesondere die offenen Investmentfonds werden in der Regel als getrennt verwaltete Vermögenswerte innerhalb eines Konzerns verwaltet. Durch diese Abtrennung vom Emittentenvermögen werden z. B. Mittel von Urkunden unterschieden, in denen der Emittent das gesammelte Kapital ungehindert ausnutzen kann.

Die Urkunde ist daher im Insolvenzfall in der Regel nicht oder nur eingeschränkt rückzahlbar. Hingegen bleibt der Investmentfonds von einem Konkurs des Fondsmanagers weitgehend verschont. Das Fondsvermögen eines Investmentfonds wird separat von den anderen Tätigkeiten des Fondsmanagers verwaltet und bleibt somit auch im Konkursfall erhalten. Was für eine Art von Geld gibt es?

Gelder haben immer einen bestimmten Verwendungszweck. Die Gelder der Kapitalanleger werden dann gemeinschaftlich bewirtschaftet und die Kapitalanleger bekommen im Gegenzug Fondsanteile. Obligationenfonds hingegen erwerben zinstragende Papiere wie Staats- oder Industrieanleihen. Im Prinzip sind die meisten Mittel selbst erklärend, z. B. Kauf von Schiffen und Investmentfonds. Gemischte Investmentfonds hingegen unterstehen nicht diesen Restriktionen; sie können z. B. Obligationen und Titel nach Belieben abmischen.

Ein besonderes Merkmal sind Fund of Funds, die ihrerseits in mehrere andere Funds anlegen, um Möglichkeiten und Gefahren noch weiter zu verbreiten. Auch Hedgefonds sind bekannt, die in der Regel die Verwendung von Fremdkapital nutzen und hoch spekulative Transaktionen durchführen, z.B. Short-Sales, d.h. Aktienverkäufe, die sie nicht halten, in der Erwartung, dass der Preis sinkt und sie die Anteile später günstiger kaufen können.

Investmentfonds können in unterschiedliche Vermögenswerte anlegen. Sie spezialisieren sich in der Regel auf einen bestimmten Themenbereich, wie zum Beispiel die Bereiche Equity oder Real Estate. Aktienfonds und Obligationenfonds werden in der Regel als offener Fond verwaltet, so dass Investoren ihr Kapital zu jeder Zeit ein- und ausschütten können. Immobilienspezialfonds hingegen werden sowohl als geschlossener als auch als offener Investmentfonds verwaltet.

Sobald der Geldbetrag aufgebraucht ist, wird der Fond aufgelassen. Dann kann kein weiteres Guthaben hinterlegt oder abgehoben werden. Die Auflösung des Sondervermögens erfolgt in der Regel nach einem festen Zeitraum, z.B. nach 20 Jahren. Weil sich Wertpapiere ohne Probleme kaufen und verkaufen lassen, gibt es hier kaum ein geschlossenes Fondsmodell.

Schiff, Film oder Windkraftanlage werden dagegen vorwiegend als geschlossene Investmentfonds verwaltet. Im Falle von geöffneten Investmentfonds können regelmässig Aktien erworben oder zurückgenommen werden; bei abgeschlossenen Investmentfonds sind keine weiteren Zahlungen mehr möglich, sobald der erforderliche Betrag erreicht ist. Für Publikumsfonds existiert das geschlossene Fondsmodell jedoch kaum. Oft erhebt sich nicht nur die Fragestellung "Was sind Kapital?

"Bei Aktien- und Obligationenfonds ergibt sich auch die Fragestellung, ob der Fond aktiver oder passiver gemanagt werden soll. In einem aktiven verwalteten Anlagefonds selektieren Fachleute Titel nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. Zudem ist die Tatsache, dass sich ein Anlagefonds in der Geschichte gut entwickelt hat, keine Garantie für zukünftige Erlöse.

Manche Investmentfonds haben deshalb auf nur einen einzigen Indizes umgestellt, d.h. ihr Kapital im selben Umfang anzulegen, wie die im DAX vertretenen Firmen. Auf diese Weise erreicht der Fond die selbe Verzinsung wie der Indizes, er entwickelt sich nicht besser, aber nicht schlecht und erspart dem Fondsmanager viel Zeit.

In aktiven Investmentfonds sucht der Trader speziell nach vielversprechenden Titeln oder Bonds. Sie sind aber oft nicht mehr erfolgreich als der Gesamtmarkt und die hohe Kostenbelastung belastet auch den Gewinn. Passivfonds folgen daher oft einem Indiz und sind viel günstiger. In einigen Fällen ist ein 5,0-prozentiger Frontend-Aufschlag zu zahlen, d.h. der Fond muss zunächst um rund 5,3 Prozentpunkte zulegen, bevor nur die Vertriebsprovision wieder einbehalten wird.

Weitere Aufwendungen sind hier noch nicht enthalten. Es können aber auch über die Börse gekauft und verkauft werden. Der Börsenplatz Hamburg ist auf den so genannten Sekundärmarkt, den Fondshandel, ausgerichtet. Neben offenen Investmentfonds können hier auch Aktien von offenen Investmentfonds gekauft und verkauft werden. Das Handeln in Börsengehandelten Investmentfonds, besser bekannt als ETFs, ist noch leichter und in der Regel günstiger.

Da die Transaktionskosten von Brokern in der Regel wesentlich niedriger sind als die Kosten der Fondsgesellschaft, setzen immer mehr Investoren auf diesen Ansatz. Diese Methode ist in der Regel auch kostengünstiger als der Lebensversicherungsmarkt. Häufig sind sie auch passiv und damit auch sehr kostengünstig in Form von Verwaltungsgebühren. Eine Einführung in das Fondsthema bieten auch die fondsweb-Plattformen.

Der An- und Verkauf von Investmentfonds kann regelmäßig über die Wertpapierbörse erfolgen; für die anderen Investmentfonds besteht der Sekundärmarkt. Das Angebot reicht von offen, börsennotiert, über passive gemanagte bis hin zu geschlossen, nicht börsennotierten und operativ betreuten Publikumsfonds. Besonders Index-ETFS sind in letzter Zeit sehr populär geworden, weil die Preise niedrig sind und man sie leicht über den Makler kaufen kann.

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