Etf Dachfonds

Etf-Dachfonds

Bei ETF Dachfonds können Anleger gleichzeitig in verschiedene börsengehandelte Fonds investieren. Das Original ETF-DACHFONDS P. Die ETF Dachfonds sind kostengünstige Anlagelösungen für die beiden Anlageklassen Aktien und Anleihen. Auf jeden Fall offenbar nicht bei Fonds, die auf ETFs angewiesen sind. ETF-Dachfonds P: Alles über den ETF, Echtzeitkurse, Charts, Nachrichten, Marktberichte, Charts und vieles mehr.

Ist das ein großes Mißverständnis?

Die ETF' sind in aller Munde. Was? Diese sind kostengünstig und - vor allem aus diesem Grund - den aktiven gemanagten Investmentfonds oft überbieten. Daraus lässt sich schließen, dass ETF Dachfonds das Optimum aus beiden Bereichen vereinen - niedrige Preise und eine kompetente Verwaltung, die auch Otto Kleinanlegern mit kleinen Summen zugänglich ist. Ja, die ETF sind kostengünstig und übersichtlich und ermöglichen durch ihre hohe Produkttreue und -klarheit eine sehr gut gegliederte Asset Allocation.

Allerdings geht viel vom Reiz der BTFs in der Kleidung eines (ETF-)Dachfonds unter. Erstens sind Dachfonds nicht billig. Diese haben die gleiche Preisstruktur wie traditionelle aktive Dachfonds (die meist hinter den Indices zurückbleiben): Die Verwaltungsgebühr ist alles andere als billig, da sie nicht nur die Arbeiten des Dachfondsverwalters honoriert, sondern auch die im Dachfonds enthaltene Provision.

Wenn ein Dachfonds die ETF als Zielanlage verwendet, fallen die billigeren Preise für den ETF Dachfonds und damit für den ETF Dachfonds Anleger an. Jedenfalls im Gegensatz zu aktiven gemanagten Mitteln, die als Richtfonds eingesetzt werden. Verwendet ein Dachfonds-Manager aktive gemanagte Dachfonds als Publikumsfonds, sind in der Regel vorteilhafte Institutionentranchen verfügbar.

Zudem werden die in aktiven Fonds enthaltene Schmiergelder an das Dachfonds-Vermögen zurückgezahlt, so dass ein Teil der Ziel-Fondskosten "amortisiert" wird. Zudem wird das Argument der Anschaffungskosten ins rechte Licht gerückt, wenn man berücksichtigt, dass ETF Dachfonds so genannten strategischen Beta-ETFs häufiger als der Durchschnitt eingesetzt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass ihre Preise wesentlich höher sind als die von börsengehandelten Fonds, die traditionelle, an der Marktkapitalisierung orientierte Indices verwenden.

Dies wird am Beispiel von börsennotierten Fonds verdeutlicht, die den US-Aktienindex S&P 500 repräsentieren. Der billigste ETF, der diesen Indikator verfolgt, ist bereits für 5 Basis-Punkte pro Jahr erhältlich (das sind 0,05% der Betriebskosten!). Eine strategische Beta ETF, die den S&P 500 Rückkaufindex bildet, kann über 50 Basis-Punkte pro Jahr betragen.

Diese sollte nicht wesentlich geringer sein als die der traditionellen aktiven Verwaltung (weniger Kick-backs oder als institutioneller Teil). Es sei daher darauf hingewiesen, dass die Doppelkostenstruktur, die konventionelle Dachfonds belasten, auch für ETF Dachfonds zutrifft. ETF Dachfonds sind daher "ETF" im Name oder nicht, nicht vorteilhaft. Aber es kommt noch schlimmer: ETF Dachfonds sind nicht nur in der Preisstruktur den aktiven gemanagten Dachfonds ähnlich.

Die Immobilien werden von den meisten ETF-Investoren bewusst verwaltet: Mangels systematischer, marktweiter Bewertungen, ob der Gebrauch von BTFs in den ETF Dachfonds zu besseren Ergebnissen geführt hat als der Gebrauch von aktiven gemanagten Dachfonds, argumentieren wir, dass sich die Wertentwicklung eines Portefeuilles durch die Zunahme der BTFs verschlechtert haben könnte.

Es wird auf die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie über private Investmentportfolios in Deutschland verwiesen, die den aussagekräftigen Namen "Dark Side of ETFs" hat. Mit ihrer Börsennotierung ziehen sie Investoren an. Es sei daher auch darauf hingewiesen, dass die Langzeitvorteile von börsengehandelten Fonds aufgrund ihrer geringen Anschaffungskosten und - in der Regel eine breite Diversifizierung durch das Tätigwerden von aktiven Managern kompensiert werden können.

Insgesamt haben ETF Dachfonds aus Sicht des Anlegers sehr wenig mit börsengehandelten Fonds zu tun. Dies ist unsere Diplomarbeit, die wir mit einer kleinen Studie zu den Preisen und Leistungen dieser Geräte unterstützen wollen. Unter ETF Dachfonds verstehen wir solche Fonds, die mind. 45% ihrer Anlagen in Exchange Traded Index Funds investiert haben. Je nach Art der Anlage liegen die Anteile der passiven Anlagen zwischen 68,7% und rund 73%.

Mit 18,4% bis 25,5% machen die aktiven Mittel höchstens ein Quartal der betroffenen Portfolien aus. Die Performance von ETF Dachfonds ist nicht sehr ermutigend. Die Differenz ist dort am stärksten ausgeprägt, wo die Eigenkapitalquote hoch ist: Im Jahresdurchschnitt erwirtschafteten die aggressiven Mischfonds mit der größten Eigenkapitalquote ein negatives Ergebnis von 6,3%, mit ihrer Subgruppe der ETF-Dachfonds beträgt der Jahresverlust 9,1%.

Über einen Zeitraum von drei Jahren erzielten sie ein Wachstum von 4,5%, während der Kategoriendurchschnitt bei 5,1% lag. Aber auch bei den globalen Publikumsfonds ist das Resultat nicht überwältigend. Im Jahresdurchschnitt sank die durchschnittliche Anzahl der Fonds der Kategorie um 7,9%, während die börsengehandelten Dachfonds mit -10,1% deutlich im negativen Bereich sind.

Dabei ist zu beachten, dass nur die wenigsten aktiven Beteiligungsfonds den MSCI World-Index überflügeln. So haben im vergangenen Jahr nur 31% der aktiven gemanagten Funds diese verwaltet. Nachfolgend werden die aktuellen Honorare für ETF-Dachfonds näher betrachtet und ein wenig vertieft: Wir betrachten auch die Holdingkosten durch Gewichtungen in 84 in Deutschland zum Verkauf zugelassenen ETF Dachfonds.

Die Mittel dieser Klasse können jeweils zwischen 0 und 100% in Form von Wertpapieren oder Obligationen angelegt werden und sind daher besonders kostenlos in der Vermögensallokation. Durchschnittlich entfiel Ende April 2016 mit 70,7% deutlich der größte Teil der Bestände auf börsennotierte Indexfonds. In den 16 ETF-Dachfonds, die in der Regel eine Eigenkapitalquote von mind. 65 Prozent haben, wurden die passiven Anlagen mit 73 Prozent und die aktiven mit 20,7 Prozent gewogen, die übrigen Vermögenswerte entfallen auf Einzelaktien, Obligationen, Kassenbestände oder Finanzmarktfonds.

Die Honorare zeigen, dass ETF Dachfonds mehr im gehobenen Bereich liegen als andere gemischte Fonds oder viele Equity-Fonds. In der folgenden Übersicht ist ersichtlich, dass die laufenden Betriebskosten in Gestalt der KIID Ongoing Charges mit zunehmender Eigenkapitalquote steigen. Investoren müssen bei der Bilanzierung von Aktienprodukten zu den erfolgreichsten der Welt gehören.

Durchschnittlich belaufen sich die Aufwendungen hier auf 1,97%, am günstigsten sind Jahresgebühren von 1,35% (Commerzbank-Aktienportfolio Cov Plus A EUR, LU0372290675), mit dem Limit von NRW. MultiManagerEquity BP EUR (LU1138504185) mit Jahreskosten von 2,54% aufwärts gerichtet. Die Dachfonds der gemischten Fondskategorie, bei denen die Eigenkapitalquote zwischen Null und 100 Prozent liegen kann, kosteten durchschnittlich 2 Prozent.

Die billigste Variante unserer Studie stammt von der Credit Suisse (CS Macs Dynamic P mit 0,85% der Betriebskosten; Anteil Klasse B 1,85% jährlich). Diese außergewöhnlich hohe Belastung war jedenfalls in der Vergangenheit berechtigt: Beide Mittel sind drei und fünf Jahre lang besser als der Kategoriendurchschnitt auf Jahresbasis.

Der durchschnittliche Preis der elf ETF Dachfonds in unserer Studie beträgt 1,84% und ist damit wiederum weit unter dem eines ETF Portfolios von Blackrock: Mit 2,52% im Jahr 2016 lag die bisherige Performance über dem Mittelwert der vergleichbaren Kategorie, die bisher um 0,19% gestiegen ist. Die Erträge von Pionierinvestments (LU0047058820) sind mit 2,84% am größten.

an ((Kategorie: 2,87%). Zusätzlich zu den Gesamtfondskosten haben wir auch die durchschnittlich angefallenen Aufwendungen für die jeweilige Anlage der Dachfonds aufgeführt. Auf Dachfonds-Ebene haben wir die Betriebskosten jedes einzelnen Ziel-Fonds mit seiner Gewichtungen im Dachfonds vervielfacht. Insgesamt zeigt sich klar, dass die Gesamtausgaben für die entsprechenden Ziel-Fonds signifikant niedriger sind als die für den ETF-Fonds.

Würde der Investor die verschiedenen Investmentfonds und aktive Investmentfonds selbst mischen, würde er viel billiger auskommen als beim Dachfonds. Es ist jedoch auch fragwürdig, ob ein Portefeuille von etwa 4-5 und nicht 14-16 BTFs wie oben, nicht ausreichend ist. Betrachten wir daher den Bestand an Dachfonds der ETF.

Die populärsten sind natürlich die der S&P500 - ihre Durchschnittsgewichtung in den untersuchten Dachfonds liegt bei 7,1%. Bei einer Durchschnittsgewichtung von 6,4% wurden die entsprechenden börsengehandelten Fonds 29-mal in die ETF-Dachfonds einbezogen. Im Vergleich zu Ende Septembers 2015 verlor der DAX jedoch etwas an Popularität, da der Leitindex damals noch 33 Mal im selben Fund of Funds der ETF lag.

Dachfonds-Manager entscheiden bei der Wahl ihrer Anlagen natürlich sehr unterschiedlich, wie die Kostenspanne je nach ETF zeigt. Im Dachfonds von MSCI World wurden zum Beispiel solche mit Jahreskosten zwischen 0,19% und 0,5% gefunden. Kostengünstigstes Produkt der Fondsverwalter ist der synthetische Replikations-ETF von Imundi mit 0,2% der Unterhaltskosten.

Die ETF Dachfonds waren insgesamt zweimal enttäuscht: Sie konnten nicht nur die gemischten Aktienanleihenindizes nicht schlagen, sondern blieben auch hinter ihren Kategoriendurchschnittswerten zurück (die ihrerseits im Schnitt erheblich hinter ihren Indices zurückblieben). Wer jedoch die Vorteile von börsengehandelten Fonds nutzen will, sollte nicht den Mut verlieren: Es gibt zwei Möglichkeiten, mit dem Gebrauch von börsengehandelten Fonds ein gutes Anlageergebnis zu erzielen.

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