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Aktiendepot im Ausland
Depot im AuslandAuslandsdepot - Makler-, Banken- und Handelsverwaltung
Ich habe mich nach dem Schuldenabbau in Griechenland entschlossen, alle europäische Staatspapiere aus dem Portfolio zu streichen. Nach der zyprischen Pflichtabgabe erwäge ich nun zum ersten Mal die Verlegung meines Depots ins Ausland. Die Schweiz, Schweden, Norwegen wären eine Option. Die Schweiz ist auch in deutscher Sprache und Skandinavien hat gute Haushalte.
Der Zugriff auf die europäische Börse sollte auch zu vergleichsweise niedrigen Preisen möglich sein. Ich interessiere mich für folgende Themen: Kontoeröffnungen (auch in EUR), Konto- und Depotverwaltung im Internet, freie Handelsplätze (Produkte), Preise, Steuersituation, Kontaktpersonen in Deutschland....
Wechselnde Depots im Ausland: Was Investoren berücksichtigen müssen
Eine Depotüberweisung von einer Auslandsbank an eine deutsche Hausbank oder von einem inländischen Makler an ein ausländisches Kreditinstitut kann aus unterschiedlichen Motiven zustandekommen. Allerdings müssen die Investoren die rechtlichen Randbedingungen einhalten und mit einem etwas komplizierteren Prozess rechnen. 2. Depotüberweisungen aus dem Ausland nach Deutschland sind wesentlich komplizierter als Depotüberweisungen innerhalb Deutschlands.
In der Schweiz erheben viele Makler für jede einzelne zu übertragende Stelle eine Vermittlungsgebühr von ca. CHF 50, zudem sind Auslandsbanken nicht dazu gezwungen, der Empfängerbank die Kaufpreise bekannt zu geben. Versäumt es die Auslandsbank, die Anfangspreise zu kommunizieren, stehen die Investoren vor einem hohen bürokratischen Arbeitsaufwand. Im ungünstigsten Falle geht die Empfängerbank von einem steuerlichen Kaufpreis von 0,01 pro Titel aus und erfasst den höheren Marktwert in voller Höhe ergebniswirksam.
In einem solchen Falle muss der Investor anhand seiner Kontoauszüge belegen, zu welchem Preis der Erwerb erfolgt ist. Investoren müssen damit rechnen, dass Wertschriften und Depots aus gewissen Staaten nicht einfach auf jeden Makler in Deutschland übertragbar sind. Die ING-DiBa schliesst zum Beispiel die Übertragung von tuerkischen Wertschriften und Einlagen aus den USA, Kanada, Grossbritannien und Irland aus.
Grundsätzlich unterliegt die Übertragung von Depots von einem inländischen Makler ins Ausland den gleichen Hindernissen. Wie kompliziert der Prozess ist und ob es lange dauert, eine Depotbank aus Deutschland zu finden, ist abhängig vom Bestimmungsland. Wer seinen inländischen Wertpapierbestand ins Ausland verlagern und damit Anlageerträge durch die Finanzverwaltung weitergeben will, ist gut beraten, von diesem Plan abzusehen.
Dies wird jedoch nicht zwangsläufig an den Makler im Ausland ausgezahlt. Daher muss der Investor die angefallene Abgabe selbst bestimmen und an sein Steueramt melden.