Aktien Investmentfonds

Anteile Investmentfonds

Welche Vor- und Nachteile haben Investmentfonds? Besser in Einzeltitel investieren als in Fonds? Statt einzelne Aktien zu kaufen, können Sie auch auf Investmentfonds setzen. Die Höhe des Wertes des Aktienfonds hängt von den Kursen der zugrunde liegenden Aktien ab.

Aktienfonds

Investmentfonds sind Investmentfonds, die überwiegend in Aktien anlegen. Eine Anlage in Eigenkapitalfonds ist aufgrund der jeweiligen Risikodiversifikation der Anlagefonds in der Regel risikoärmer als der Erwerb einer Einzeltitel. Bei diesen Investmentfonds kommen verschiedene Investmentstrategien zum Einsatz. Zum Beispiel gibt es Aktienkapitalfonds, die einfach nur einen Börsenindex optimal abbilden wollen.

Eine weitere Anlageform sind die Sektorfonds, die nur in Aktien aus gewissen Wirtschaftszweigen anlegen. Ebenso legen Regionalfonds in Aktien aus gewissen Staaten oder Gebieten an. Zusätzlich zu diesen klassischen Anlagestrategien gibt es auch Beteiligungsfonds, die bei der Bildung des Fondsportefeuilles nach ethischen Standards vorgehen. Gemeinsames Beispiel für solche Mittel sind die so genannten Islamfonds, die nur in Aktien anlegen, die Sharia-konform sind.

In diesem Subtyp von Beteiligungsfonds versucht der Fondsverwalter nicht, Wertpapiere in die von besonders umweltbelastenden Gesellschaften unterlegten Anlagefonds miteinzubeziehen. Die Größe des Unternehmens kann auch ein Anhaltspunkt für Anlagestrategien sein. Manche sind auf " Small Cap " Aktien und andere auf " Blue Chips " fokussiert.

Im Aktienfondsbereich gibt es zwar eine Vielzahl von Sonderkategorien, doch ist zu beachten, dass mit einer stärkeren Fokussierung des Beteiligungsfonds die Diversifizierung des Portefeuilles und die Investitionsalternativen für die Fondsverwalter zurückgehen. Dies hat zur Folge, dass solche Mittel mit einem erhöhten Anlegerrisiko einhergehen. Neben der Diversifizierung des Fondsportefeuilles ist auch die jeweilige Anlagewährung für die Risikobewertung von Bedeutung.

So ist ein Investmentfonds, der zum Beispiel in europäischen Wertpapieren anlegt, für die amerikanischen Investoren einem Wechselkursrisiko ausgesetzt und es können Verluste durch Änderungen am Währungsmarkt entstehen. Aktienfondsmanager können das Portfolio auch durch den Einsatz von derivativen Instrumenten zur Absicherung ihrer Position mindern.

Zwölf Vor- und Nachteile? Anteile oder Gelder?

Welche Vor- und Nachteile bieten Investmentfonds? Besser in Einzeltitel statt in Investmentfonds anlegen? 1. Vorteil: Weniger Risiken bei Investmentfonds durch die Diversifikation der Vermögenswerte gegenüber z.B. dem Erwerb weniger Einzeltitel (da Sie in viele Wertpapiere mit einem Investmentfonds angelegt sind, was das Ausfallrisiko reduziert).

Wenn der finanzielle Wert eines Investmentfonds (z.B. einer Aktie) drastisch sinkt, ist das nicht so schlecht. Denn nur ein kleiner Teil eines Anlagefonds wird angelegt und der Schaden wird dann in der Regel durch einige besser lauffähige Fondswerte ausgleichen. Dies ist einer der grössten Vorteil von Geld.

Pluspunkt 2: Weniger Aufwand: Sie müssen weniger Zeit mit einem Fond aufwenden. So ist es unter anderem nicht zwingend notwendig, die Entwicklung der Finanztitel und -märkte regelmässig zu überwachen. Selbstverständlich entscheidet er auch innerhalb des Anlagefonds. Pluspunkt 3: Sie benötigen weniger Finanzkenntnisse und Erfahrungen mit Investmentfonds (weil Sie dem Fondsverwalter vertrauen, der die Anlageentscheidung mit einem Anlagefonds trifft).

Wer sich für Beteiligungsfonds entscheidet, sollte über Grundkenntnisse des Aktienmarktes verfügen, wie ich sie z.B. in meinem Schritt-für-Schritt-Preis für Aktienneulinge zusammengefasst habe. 4. Vorteil: Sie können mit wenig Kapital starten und sind dennoch in viele Finanztitel innerhalb eines Anlagefonds angelegt (mit einem überschaubaren Diversifikationsrisiko, s. Pkt. 1).

Privatanleger können so ohne großen Kraftaufwand von einer breit angelegten Marktentwicklung partizipieren. Mit einem Fonds-Sparplan können Sie zum Beispiel regelmässig einen kleinen Betrag in Investmentfonds investieren. Benachteiligung 1: Die Preis. Für Investmentfonds muss ein Emissionszuschlag und/oder mindestens eine Verwaltungsvergütung entrichtet werden (gilt z.B. nicht für Aktien).

Benachteiligung 2: Niedrigere Ertragschancen durch Risikodiversifikation (siehe Vorzug 1). Weil es bis zu 100 Finanzaktien in einem Fond gibt, verringern sich die Chancen auf einen Gewinn. Benachteiligung 3: Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen und verschiedener Anlagevorschriften des betreffenden Anlagefonds müssen in der Regel mindestens in den Märkten investiert werden (dies wird durch den Auftrag des Auftraggebers geregelt).

Selbst wenn es aufgrund einer ungewissen Marktsituation besser wäre, überhaupt nicht zu investieren (Ausnahmen sind z.B. Hedgefonds, die mehr Anlagefreiheit haben). Benachteiligung 4: Sie haben wenig oder keine Freiheit bei Kapitalanlagen, z.B. bei Aktienanlagen. Dabei ist man auf die Fähigkeiten des Fondsverwalters angewiesen und kann nicht selbst in die Anlageentscheidungen einmischen ( "Man kann die Anteile nur bei Bedarf wieder veräußern, d.h. ganz aus dem Anlagefonds aussteigen").

Benachteiligung 5: Viele Investmentfonds schneiden im Vergleich zum Markt ab. Deshalb ist auch die Wahl des richtigen Fondes sehr bedeutsam (man sollte nicht jeden Fond einschalten lassen). Benachteiligung 6: Die meisten Mittel sind wegen der hohen Kosten nicht für Kurzzeitanlagen zu haben.

Vorteil 7: Aufgrund langwieriger Bewilligungsverfahren zur Auflage eines neuen Investmentfonds kann die Fondsindustrie oft nicht rasch auf neue Entwicklungen eingehen. Anteile oder Gelder? Generell würde ich meinen, dass es besser ist, in Einzelaktien zu kaufen als in aktiven Eigenkapitalfonds (wie viele Finanzfachleute sagen). Und das vor allem, weil Sie in der Regel mit Aktien bessere Chancen auf Gewinn haben, niedrigere Honorare zahlen und mehr Freiheit haben.

Zudem sind die meisten Aktienfonds ohnehin nicht besser als der Markt und schneiden besser ab als zum Beispiel DAX und Dow Jones. Tipp: Ich habe eine eigene Aktienauswahlstrategie erarbeitet, um gewinnbringende Qualitätswerte mit geringstmöglichem Aufwand auszuloten. Für einige Investoren können Investmentfonds jedoch immer noch die beste Lösung sein. Investmentfonds können aber auch für diejenigen besser passen, die wenig Zeit haben.

Abschließend noch ein Hinweis: Da viele der aktiven Investmentfonds den Markt als Ganzes ohnehin nicht übertreffen, sind so genannte BTFs bei den Investoren sehr populär (was sind BTFs?). Ein ETF ist ein börsennotierter Investmentfonds, der in der Regel einen großen Aktienindex (z.B. DAX, TecDAX oder Do Jones) 1 zu 1 abbildet und damit fast die selbe Performance erzielt.

Die Index-ETFs haben zudem den weiteren Vorzug, dass Sie nicht nach individuellen, viel versprechenden Aktien suchen müssen. Die Begründung ist einfach: Im Gegensatz zu den normalen Investmentfonds können diese hier keine gute Kommission erhalten ;-).

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