Abwertung

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Eine Abwertung verringert den Wert einer Währung gegenüber einer anderen. Aber was genau ist mit einer Aufwertung oder Abwertung gemeint? Die Abwertung reduziert den Preis für eine Währungseinheit der Landeswährung, ausgedrückt in Währungseinheiten anderer Länder. Entwertung: Verminderung des Außenwertes einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Abwertung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

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Abwertung ist die Reduzierung des Nominalkurses der eigenen Landeswährung gegenüber der Fremdwährung bei Massennotierung. Das Gegenteil ist Wertschätzung. Neubewertungen und Entwertungen können nur zwischen unterschiedlichen Devisen erfolgen. Im Euroraum gibt es eine gemeinsame europäische Einheitswährung, den sogenannten Ebro.

So gibt es zum Beispiel Auf- und Abwertungen zwischen dem Euroraum und dem US-Dollar oder dem Englischen Pfund. 2. Abwertung ist definiert als die Tendenz, dass die inländische Währung aufgrund von Marktfluktuationen gegenüber ausländischen Währungen sinkt und die administrative Abwertung durch wirtschaftspolitische Überlegungen eines Bundesstaates oder einer Notenbank. Die Abwertung tendiert im Zuge des Wechselkursverfahrens dazu, die internationale Konkurrenzfähigkeit und die internationale Leistungsbilanz durch einen relativen Anstieg der Importpreise und einen relativen Rückgang der Exportpreise wiederherzustellen, indem die Devisenreserven in dem entwertenden Land erhöht werden.

Neubewertungen und Entwertungen sind erst seit dem Prinzip der festen Währungsparität bekannt, bei dem Wechselkurse nur innerhalb eines festen Kursbereichs fluktuieren durften. Wenn der niedrigste Eingriffspunkt von einer ausländischen Devise erzielt wurde, drohten eine Abwertung oder eine Wertsteigerung der einheimischen Devise. Der ständige Wertverlust des US-Dollars machte es im Oktober 1968 notwendig, dass die Bank nicht mehr in den Devisenmarkt eingreift.

Export-starke Staaten wie Deutschland standen eher im Verdacht der Aufwertung, während Staaten mit einer schlechten Außenhandelsbilanz, wie die USA, potentiell von einer Abwertung bedroht waren. Mit der im Jahre 1971 erfolgten internationalen Koordinierung der Wechselkursanpassung (Smithsonian Agreement) und der 10%igen Abwertung des Dollars im Jahre 1973 wurde versucht, das Paritätssystem zu schonen. 5] In einer Fernsehrede am 16. Juli 1971 verkündete US-Präsident Richard M. Nixon unilateral das Bretton-Woods-Übereinkommen des IWF.

Die Gold-Parität wurde am 17. und 18. Dez. 1971 im Smithsonian Agreement schließlich aufgehoben und eine Einigung über die Umordnung von Wechselkursen durch sogenannte Zentralkurse erzielt. Kernstück des EWS war ab MÃ??rz 1979 ein bilaterales WechselkursparitÃ?tssystem zwischen den Mitgliedstaaten, das sich an der stärksten WÃ?hrung, der D-Mark, orientierte.

Die Finanzminister haben diese Kurse am Stichtag des Jahres 1998 auf der Basis der ECU-Preise festgesetzt. Eine Abwertung der Landeswährung ist in der Regel nicht nur ein Seiteneffekt, sondern eines der Hauptziele der EZB. Die inländische Produktion wird im Export verhältnismäßig günstiger, während die elastische Auslandsnachfrage zu einem Exportanstieg führt.

Auslandserzeugnisse sind verhältnismäßig teuer, bei einer elastischen Inlandsnachfrage werden weniger Auslandserzeugnisse eingekauft, ggf. werden auch mehr Inlands- statt Auslandserzeugnisse eingekauft (Importsubstitution). Die gleiche Anzahl importierter Waren wird nach einer Abwertung verteuert. Die Abwertung durch den unbeeinflußten Wechselkursausgleichsmechanismus verringert die Zahlungsbilanzdefizite (Zahlungsbilanzanpassungsmechanismus).

Aber eine Abwertung kann auch ein wirtschaftspolitisches Mittel sein, dann wird von einer kompetitiven Abwertung gesprochen. Die Abwertung im Wettbewerb findet in der Regel durch geplante Devisenmarktinterventionen und/oder eine expansionistische Währungspolitik der Notenbank statt. Durch die Fakturierung in Fremdwährungen können Exportunternehmen und Importunternehmen ihre Wechselkursrisiken durch Sicherungsgeschäfte ganz oder zum Teil eliminieren. Wenn der Einführer eine Fremdwährungsverbindlichkeit hat, würde eine Abwertung der Landeswährung oder eine Wertsteigerung der Landeswährung für ihn eine Zunahme des Gegenwertes seiner Verpflichtungen zur Folge haben, da er mehr Fremdwährungen aufnehmen müsse.

Die Devise erwirbt er als Devisentermingeschäft, dessen Fälligkeitsdatum mit dem Fälligkeitsdatum der Importverpflichtung übereinstimmt. Dem Ausführer steht eine Fremdwährungsforderung zu, so dass eine Wertsteigerung der Landeswährung oder eine Abwertung der Landeswährung für ihn einen Forderungsausfall bedeutet. Sie veräußert die Devise als Devisentermingeschäft, dessen Fristigkeit mit der Fristigkeit der Ausfuhrforderung übereinstimmt.

Liegt die zu erwartende Abwertung innerhalb der Laufzeit der Sicherungsgeschäfte, schreiben beide Banken den vor der Abwertung festgelegten Marktwert gut und weisen keine Wertminderungsverluste auf. Beide erzielen eine ursprüngliche Sicherung gegen Wertverluste, wenn sie ihre Export- und Importtransaktionen in lokaler Währung absichern.

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