Optionsscheine Erklärung

Erklärung der Optionsscheine

Grundvoraussetzungen für ein Grundverständnis an einem Beispiel für Sie erklärt. Das außerbörsliche Optionsgeschäft und der Handel mit Optionsscheinen an der Börse werden erläutert. Das Wichtigste davon wird hier erklärt. Wichtig ist jedoch eine Erläuterung dieser Hebelprodukte. Warrants eröffnen risikobewussten Anlegern neue Chancen.

Welche Schlüsselzahlen sind üblich?

Anhand verschiedener Kennziffern können sich Investoren einen Eindruck von der derzeitigen Optionsbewertung verschaffen und das zukünftige Preisverhalten nachvollziehen. Schwankungsanfälligkeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Optionsscheines. Nicht alle Haftbefehle sind gleich. Sie gibt die Kursentwicklung des Optionsscheines in Bezug auf die Fluktuation des Basiswertes an.

Sie gibt an, um wie viel sich der Optionspreis bei unveränderter Bewertung bei steigender Schwankungsbreite des Basiswerts um jeweils eine Stückzahl ändert. Bei einem Vega von 0,25 ergibt sich, dass sich der Warrant um 0,25 EUR nach oben oder nach unten bewegen kann, wenn die Schwankungsbreite um einen bestimmten Wert zunimmt.

Ein niedriges Verhältnis deutet jedoch darauf hin, dass der Optionsschein gegenüber Schwankungen der Marktvolatilität verhältnismäßig wenig empfindlich ist. Zum Beispiel ist der Vega am grössten für Optionsscheine, die auf Grund von Geldbeträgen (beim Money) ausgestellt werden. Mit Haftbefehlen, die weit über das Budget hinausgehen, ist die Vega winzig. Der Deltasatz ist die bedeutendste Kennziffer für den Optionsschein.

Wie alle anderen Schlüsselzahlen verändert sich der Betrag kontinuierlich. Er gibt die Wertveränderung des Optionsscheines in AbhÃ?ngigkeit von der KursverÃ?nderung des Basiswertes an. Auch die Sensitivität eines Warrants auf den Kurswert des Basiswerts wird im Dreieck angegeben. Das heißt, das Dreieck gibt den Eurobetrag an, um den sich der Optionsscheinpreis bei einem Kursanstieg oder -rückgang um einen EUR rechnerisch verändern sollte.

Beim Call-Optionsschein (Call) bewegen sich die Deltas zwischen Null und 1 und mehr und haben ein gutes Deltasignal. Bei Put-Optionsscheinen schwankt das Deltamodell zwischen - 1 und Null, da sie bei einem Kursanstieg des Basiswertes an Bedeutung einbüßen. Beispiel: Ein Call-Optionsschein auf eine SIEMENS-Aktie mit einem Dreieck von + 0,6 erhöht den Kurs rechnerisch um 0,6 je SiIEMENS-Aktie.

Fällt der Aktienkurs, sinkt der Warrant um den selben Betrag. Die Investoren müssen den zu erwartenden Kursanstieg mit dem Dreieck unter Beachtung des Bezugskurses vervielfachen. So kann er den neuen Preis der Option bestimmen. Der Haftbefehl steckt fest im Bargeld. Underlying und Warrant laufen nahezu zeitgleich.

Deltas zwischen 0,5 und weniger als 0,5 - Das Ticket ist auf dem Bargeld. Die Optionsscheine reagieren auf die Entwicklung des Basiswerts, indem sie den Nettoinventarwert je nach Bewegungsrichtung erhöhen oder verringern. Deltas nahe Null - Da der Basiswert gut aus dem Fonds ist, reagieren sie leicht auf die Kursschwankungen des Basiswerts.

Bekanntlich ist die Kenngröße Deltas von der Kursentwicklung des Basiswertes abhängt. Sie gibt an, wie sehr sich das Deltadelta ändert, wenn der Preis des Basiswertes um einen EUR zunimmt. Folgendes Beispiel verdeutlicht das Verhältnis: Hat ein Anruf bei Siemens ein Deltasignal von 0,4 und einen Gammawert von 0,05 Punkten, führt ein Kursanstieg von einem Cent in der Siemens-Aktie zu einer Änderung des Faktor-Deltas von 0,05 bis 0,45 Punkten.

Dieser Indikator ist weniger geeignet für Investoren, die auf fallende Preise setzen wollen, d.h. für Investoren, die eine Wertpapierposition im Portfolio sichern wollen. Für einen raschen Einstieg empfiehlt sich der Einsatz des klassischen Hebels (Leverage). Sie fungiert jedoch nur dann als zentrale Kennziffer, wenn der Haftbefehl weit im Spiel ist. Nachteilig ist, dass eine unbedingte Kursänderung des Optionsscheins und des Basiswertes in gleicher Höhe angenommen wird.

Unter normalen Umständen ist der Kursanstieg des Optionsscheins jedoch unterdurchschnittlich. Für einen Call-Optionsschein mit einem derzeitigen Leverage von zehn bis zehn Prozentpunkten muss ein Deltasatz von 100 Prozentpunkten vorbestehen. Der Omega-Indikator wird von Fachleuten zur präziseren Ermittlung verwendet. Anhand des Dreiecks kann die tatsächliche Hebelwirkung für einen Warrant errechnet werden.

Indem das Dreieck mit dem Stromhebel multipliziert wird, ergibt sich das Omega - eine weitere Leverage. Bei einem Optionsschein mit einem Leverage von derzeit sieben und 50 Prozentpunkten ergibt sich somit nur ein effektiver Leverage von 3,5 Prozentpunkten. Das bedeutet, dass ein Anruf um 3,5 Prozentpunkte zunimmt, wenn der Basiswert um ein Prozentpunkt zunimmt.

Ähnlich wie beim Deltas ist zu berücksichtigen, dass sich auch der Omega-Indikator ständig verändert. Das Gelingen einer Optionsspekulation hängt von der verbleibenden Laufzeit ab. Über die Kenngröße Theta kann der Verlust des Tickets berechnet werden. Sie gibt an, um wie viel sich der Optionsscheinwert vermindert, wenn die verbleibende Laufzeit um eine Stückzahl reduziert wird.

Auffallend ist, dass Theta mit einem Minuszeichen versehen ist, da der Optionswert mit sinkender Laufzeit abnimmt. Bei einem wöchentlichen Theta von 0,7 sinkt der Kurs des Warrants innerhalb einer Handelswoche bei sonst unveränderten Marktkonditionen um 0,07 EUR. Der beizulegende Zeitwert der Optionen wird bei einem unterstellten Betrag von 5,1 % pro Kalenderwoche um 5,1 % ermäßigt.

Mit Optionsscheinen aus dem Geldmarkt oder am Geldmarkt nimmt der Theta bei Fälligkeit zu. Die Optionsscheine werden nahezu ausschließlich durch ihren beizulegenden Wert ermittelt. Die Schlüsselfigur Rh. Er gibt die Änderung des Optionswertes an, wenn sich die Finanzaufwendungen, d.h. Zins- und Dividendenzahlungen, um ein Prozentpunkt änder.

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