Günstige Bausparkredite

Begünstigte Bauspardarlehen

Die Bauspardarlehen werden günstig verzinst, so dass eine höhere Rückzahlung möglich ist. Wenn Sie später einen Bauspardarlehen aufnehmen möchten, dann eignen sich günstige Darlehenszinsen. nicht angepasste teure Finanzierungen, die sie als günstig empfinden. Die Bauspardarlehen sind besonders zinsgünstig und eine klassische Form der Eigenheimfinanzierung. Hier gilt: Eine Gemeinschaft von Kreditnehmern und Sparern ermöglicht günstige Kreditzinsen.

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Bauprojekte können zurzeit etwas billiger über Bankdarlehen finanziert werden als über Bausparkredite, die ihre Baunachfrage etwas gedämpft haben. Dies kann sich jedoch bei einem starken Zinsanstieg verändern. Die Aufnahme eines Kredits bei einer Hausbank ist so billig wie seit langem nicht mehr. Die vier inländischen Wohnungsbaugesellschaften (S-Bausparkasse, Wüstenrot, Raiffeisen und ABV ) gewährten im vergangenen Jahr Kredite in der Größenordnung von rund 3,1 Milliarden EUR - etwas weniger als noch im Jahr zuvor - und Bausparkredite sind zur Zeit kaum billiger - sicherlich nicht für bonitätsstarke Investoren, die eine gute Verhandlungssituation mit Kreditinstituten haben.

Die Zinshöchstgrenze von sechs Prozentpunkten ist ein Pluspunkt der Bausparkassen. Mit Bankdarlehen muss man für eine solche Höchstgrenze viel zahlen, man bekommt nicht einmal eine Zinsschranke für zwanzig Jahre. Wenn Sie sich entscheiden, ob Sie Ihr Eigenheim oder Ihre Ferienwohnung mit einem Bausparkredit oder einem Darlehen finanzieren wollen, sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:

Kreditinstitute wie z. B. die Bausparkasse addieren ein bis zwei %-Punkte zu einem Zins, den sich die Kreditinstitute gegenseitig berechnen, wie z. B. den Zwölfmonats-Euribor. Mit 1,77 Prozentpunkten ist der Zwölfmonats-Euribor im langfristigen Durchschnitt niedrig: Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Zinssätze und damit der Kreditzinsen während der Laufzeit ist hoch. Auf Anfrage berechnen die Wohnungsbaugesellschaften, wie hoch die Zinslast im besten Falle (mit drei Prozentpunkten ) und im schlechtesten Falle (sechs Prozent) sein kann.

Die Zinssätze können bei Kreditinstituten ansteigen: Die Zinssätze lagen in den 80er Jahren im zweistelligen Bereich. Der Effektivzins (Nominalzins inkl. Gebühren) für Baudarlehen übersteigt aktuell drei Prozentpunkte, für Bankdarlehen überwiegend darunter. Laut Finanzierungsexperte Johann Massenbauer sind dies diejenigen, die über ein Drittel ihrer Eigenmittel verfügten und deren Jahresüberschuss im schlimmsten Falle (d.h. bei einem Zinsanstieg auf sechs Prozent) das Dreifache des Kreditzinssatzes ausmachte.

Ist die Kreditwürdigkeit weniger gut, erzielen die Kreditinstitute bessere Renditen, die Sparkassen nicht. Allerdings müssen zehn bis 15 Prozentpunkte der Gesuche mangels Kreditwürdigkeit abgelehnt werden: In den meisten Fällen wäre die Kreditquote im Vergleich zum Einkommen der Haushalte zu hoch (über 35 bis 40 Prozent). Eine Bausparsumme ist nur unter gewissen Voraussetzungen möglich: Die Mittel betragen pro Bewerber höchstens 180.000 EUR, der Darlehensbetrag darf 80 v. H. des Wertes des Wohnhauses oder der Wohnung nicht überschreiten.

Eine Bank kann prinzipiell alles mitfinanzieren. Bei steigenden Zinssätzen könnte die Bausparsumme stärker nachgefragt werden, sagt Massenbauer, weil der Zinscap auf einmal an Attraktivität gewinnen wird. Dies hätte zur Konsequenz, dass die Institutionen, die sich über Bauspareinlagen refinanzieren, entweder weniger Kredite gewähren oder die Bedingungen für neue Aufträge verschärfen würden (höhere Prämien oder eine erhöhte Zinsobergrenze).

Massenlandwirt schätzt seinen Abnehmern daher, die Kreditentscheidung nicht zu lange aufzuschieben. Günstigere Bedingungen sind unwahrscheinlich. Wenn Sie ein Bausparkredit wünschen, aber kein Bausparkonto haben, müssen Sie einen Zwischenkredit abschließen und für eine Dauer von eineinhalb bis zwei Jahren aufbringen. Die Wohnungsbaugesellschaften verfügen über sehr tiefe Festzinsen.

Diese Zinssätze können in Zeiten hoher Zinssätze erheblich ansteigen. Umstritten ist jedoch die Absicherung der sechs prozentigen Zinsschranke bei Bestandsverträgen. Die Zinsschranke von sechs Prozentpunkten kann unter gewissen Voraussetzungen (z.B. überhöhte Zinsen) angehoben werden. Dies können die Sparkassen mit Genehmigung der Finanzmarktaufsichtsbehörde tun. Dies ist jedoch noch nie geschehen, auch nicht in den 80er Jahren, als die Zinssätze noch zigfach waren.

Diejenigen, die jetzt ein Darlehen oder ein Bausparkredit aufnehmen, zahlen aufgrund der geringen Zinssätze vergleichsweise niedrig. Wenn die Zinssätze ansteigen, steigt auch der Zinssatz. Mit einem Baudarlehen könnte man dann wegen der Zinsobergrenze von sechs Prozentpunkten besser abschneiden. Eine Bausparsumme steht nur für 80 vom Hundert des Immobilienwertes und bei angemessener Kreditwürdigkeit zur Verfügung (der Zinssatz sollte 40 vom Nettoeinkommen nicht überschreiten).

Sie können alles bezahlen, was sie wollen, fordern aber einen hohen Zinsaufschlag, wenn sie nicht über eigene Mittel verfügen. Bei steigenden Zinssätzen könnte auch die Bedarf an Baukrediten zulegen. In diesem Fall droht die Gefahr, dass sich die Institutionen, die sich mit Bauspareinlagen refinanzieren, weniger Kredite gewähren oder sich die Bedingungen für neue Aufträge verschärfen.

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