Zinsentwicklung Bausparen

Entwicklung der Zinssätze für Bausparverträge

Einflüsse der Zinsentwicklung auf Bausparkassen und Verbraucher. Die Finanzexperten sagen: Es kommt auf die Zinsen an. Und genießen Sie einfach die hohen Zinsen auf Ihr angespartes Vermögen. Wer attraktive Anfangszinsen nutzen will, sollte flexibel sparen. Die Entwicklung ist zum Teil auf die Zinsentwicklung zurückzuführen.

Geringere Zahl von Wohnungsbaugesellschaften mit Riester-Tarifen

Die Versorgung der Riester-Bausparer mit Bausparen ist rückläufig. Das subventionierte Bausparen ist nach wie vor die erste Adresse für Bausparer, die in wenigen Jahren in die eigenen vier Wänden einziehen. Obwohl die Zinssätze miserabel sind, sorgen die Bauherren bereits heute für niedrige Zinssätze für ihre zukünftige Refinanzierung. Aber auch die Kritiken an der staatlichen Altersvorsorge haben das Geschehen der Wohnungsbaugesellschaften geprägt:

So haben die Bausparkassen Aachen, Alt -Leipziger und Mainz den Verkauf ihrer Förderpreise eingestellt. Nummern für drei Modellfälle. Wie viel Sparguthaben der Sparer gegenüber einer Mischung aus Riester-Sparplan (Rendite 1,0 Prozent) und Bankkredit (Effektivzins 4,5 Prozent) einspart - und wie viel er bei Verzicht auf einen Bauspardarlehen verloren hat, zeigt die folgende Übersicht.

Wie Wohn-Riester funktioniert und wie Bausparkunden die staatlichen Fördermittel und Steuervorteile bestmöglich ausnutzen. In unseren Graphiken sehen Sie den üblichen Verlauf eines Bausparvertrages und die Möglichkeiten, die Ihnen unsere Kunden bieten - vom Kauf eines Hauses über die Renovierung Ihrer Liegenschaft bis hin zur Pensionierung. Nichtsdestotrotz ist ein Bausparvertrag nach wie vor die erste Adresse für Anleger, die mittel- bis langfristig in die eigenen vier Wänden einziehen wollen.

Sie erhalten nur miserable Interesse an ihren Ersparnissen. Aber wenn ihr Auftrag beispielsweise nach sieben oder zehn Jahren vergeben wird, können sie zusammen mit ihrem Habensaldo ein günstiges Kreditsaldo aufrufen, dessen Betrag sich aus der Summe der Vertragssumme und dem Habensaldo errechnet. Das Angebot des Darlehens bringt handfeste Vorteile:

Die Verzinsung des Bauspardarlehens von in der Regel 2,0 bis 2,5 Prozentpunkten ist garantiert - auch wenn der Kunde sein Geld für weitere zehn Jahre nicht in Anspruch nimmt und die Kapitalmarktzinsen bis dahin um das Dreifache höher sein sollten als heute. Bei einem Bausparvertrag benötigen Käufer nur einen kleineren Kredit von einer Banken.

Riester Bausparer erhalten staatliche Zuschüsse und häufig zusätzliche Steuervorteile - sowohl bei den Sparquoten als auch bei der Rückzahlung des Baudarlehens. Bei den meisten Sparkassen werden nur magere 0,10 Prozentpunkte pro Jahr auf das Kreditguthaben gezahlt. Dafür erheben sie eine Abschlussgebühr von 1,0 bis 1,6 Prozentpunkten der Zielvertragssumme und in der Regel eine Jahresgebühr von 12 bis über 20 EUR, die mindestens in der Sparphase ausfällt.

Am Ende der Sparperiode haben Bauherren also weniger auf ihrem Sparbuch als beispielsweise bei einem Riester-Sparplan mit einem Zinssatz von 1 Prozentpunkt. Später nutzt der Sparende den Auftrag tatsächlich zur Eigenfinanzierung einer Liegenschaft, d.h. er kann den Kredit und die Riester-Förderung zur Eigenfinanzierung nützen. Das Zinsniveau steigt.

Erst dann wäre ein festverzinslicher Bauspardarlehen günstiger als ein Bankkredit, dessen Zinssatz von der Zinsentwicklung am Finanzmarkt abhängig ist. Auch die Zinsersparnis gegenüber einem Bankkredit muss hoch genug sein, um den schlechten Zinssatz während der Sparphase zumindest aufzufangen. Das Bausparen als Absicherung gegen die steigenden Zinssätze ist für Bausparer, die ganz bestimmt ihre Wohneigentumspläne verwirklichen wollen, nach wie vor eine gute Alternative.

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