Optionen

Wahlmöglichkeiten

Auf den Finanzmärkten existieren Optionen (aus dem Lateinischen optio, "das Recht der Wahl", "freier Wille") in den verschiedensten Formen. Fakten über die frühzeitige Ausübung von Call-Optionen. In unserem Wissensbereich finden Sie Informationen über Futures & Optionen und die Bedeutung von Futures-Geschäften für die Marktteilnehmer. Bargeld oder nichts ist das Motto beim Handel mit binären Optionen. Wenn Sie gerne binäre Optionen handeln, können Sie auch CFDs handeln.

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Hierbei handelt es sich um eine Call- bzw. Vanilla-Call-Option, die dem Erwerber das Recht gibt, einen bestimmten Vermögenswert (den Basiswert) zu einem im Vorfeld festgelegten Kurs (Ausübungspreis) in einer im Vorfeld festgelegten Stückzahl zu erstehen. Wenn der Erwerber sein Recht erst am Ende der Laufzeit der Optionen geltend machen kann, wird dies als europäische Variante bezeichnet.

Wenn er sein Recht jedoch während der Laufzeit der Optionen jederzeit wahrnehmen kann, wird dies als amerikanische Variante bezeichnet. In der Regel übt der Erwerber sein Recht nur dann aus, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis ist. Die Verkäuferin der Call-Option ist dazu angehalten, den Basiswert zu liefern; für diese Pflicht bekommt sie die Prämie vom Optionskäufer.

Praktisch wird der Underlying jedoch in der Regel nicht ausgeliefert, wenn die Optionen ausgeübt werden. Vielmehr erfolgt ein Ausgleich in bar durch den Veräußerer der Call-Option, der dem Erwerber die Kursdifferenz zwischen dem Kurs des Basiswerts zum Ausübungsdatum und dem Basispreis zahlt. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wird ermittelt, ob ein Cash Settlement bei Optionsausübung erfolgt oder ob der Underlying ausgeliefert wird.

In Zukunft will ein Kornhändler 10 t Getreide kaufen. Er erwirbt also eine Möglichkeit, 10 t Getreide für je 200 ? zu kaufen. Liegt der Kurs des Basiswerts (in diesem Fall Weizen) bis zur Ernte bei 250 pro t Getreide, d.h. über dem Basispreis (in diesem Fall 200 ), muss der Optionsverkäufer 10 t Getreide zu je 200 an den Gewerbetreibenden weiterveräußer.

Der Gewerbetreibende kann die 10 t des Weizens auf dem Weltmarkt für 250 pro t erwerben. Die Verkäuferin der Variante vergütet dann dem Dealer ((250 ? - 200 ?) - 10 = 500 ?). Die Kornhändlerin hat sich gegen eine Getreidepreiserhöhung durch Bezahlung einer Prämie absichert. Solche Transaktionen können prinzipiell zwischen zwei Personen ohne persönliche Bezugnahme auf den zugrunde liegenden Wert, in diesem Fall Korn, zustandekommen.

Die Kaufoption befindet sich in der sogenannten Long-Call-Position (Kaufrecht). Für dieses Recht bezahlt er die Prämie (roter Bereich in der Grafik). Wenn der Kurs des Basiswerts höher ist als der Ausübungskurs, befindet sich die Aktie im Gelde. Zum Ausübungszeitpunkt hat die Aktie einen intrinsischen Kurs, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis ist.

Die Transaktion war für den Call-Inhaber jedoch nur dann ein Profit, wenn der Underlying so weit über dem Basispreis lag, dass auch die Optionspreisprämie ausbezahlt wird. Falls der Kurs des Basiswerts am Tag der Optionsausübung unter dem Basispreis ist, geht die ganze Agio für den Erwerber unter.

Weil der Basiswert des Basiswerts bis ins Endlose steigen kann, ist die Chance, die darauf basierende Variante zu gewinnen, prinzipiell unbegrenzt. Die Verkäuferin (Stillhalterin) einer Call-Option befindet sich in der so genannten Short-Call-Position (Verkaufsverpflichtung). Ihr Gewinn/Verlust ist exakt die andere Seite der Long-Call-Position: Der Optionsverkäufer zieht immer die Prämie ein.

Allerdings kann der Veräußerer nicht mehr als den Ertrag aus der Prämie erreichen. Allerdings ist der Ausfall der Short-Call-Position grundsätzlich unbegrenzt, da der Kurswert des Basiswerts nicht nach oben begrenzt ist, sondern der Schreiber sich zum Basispreis verkauft hat. Die Verkäuferin (oder der Emittent) des Zero-Strike-Calls besitzt den Underlying und rechnet daher mit steigenden Auszahlungen.

Die Verkäuferin (oder der Emittent) des Zero-Strike-Calls erwirbt und veräußert Call-Optionen mit unterschiedlicher Hebelwirkung. Hull: Optionen, Futures und andere Derivate. Micheal Bloss: Wertschriften, Optionen & Futures.

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