Optionen

Wahlmöglichkeiten

Falls Sie weniger Erfahrung im Handel mit Optionen haben, ist dies ein Muss, um den Rest zu verstehen. Auf dem deutschen Lebensversicherungsmarkt spielen Optionen und Garantien eine große Rolle. Die Informationsblätter zu Optionen und Rohstoffen finden Sie hier. Bei den im Strommarkt als Swing-Optionen bezeichneten Derivaten handelt es sich hinsichtlich ihres Charakters und ihrer Anwendungsbereiche um klassische Kauf- und Verkaufsoptionen. Futures und Optionen sind äußerst vielseitige und flexible Finanzinstrumente.

Optionen - Börsen-Wiki

Der Begriff steht für das Recht, bis zu einem gewissen Datum zu einem bereits festgelegten Kurswert ein bestimmtes Wertpapier zu erwerben oder zu veräußern. Sie können als Optionskäufer bis zu einem gewissen Punkt (Verfalltag) einen gewissen Betrag eines Basiswerts vom Veräußerer zu einem vorher festgelegten Wert (Ausübungspreis) erwerben (Call-Option) oder veräußern (Put-Option).

Die Kosten, die Sie für dieses Recht zahlen, werden als Premium bezeichnet. Sie müssen als Stillhalter einer Aktie den Underlying zum Basispreis an den Erwerber veräußern (Call-Option) oder vom Erwerber zum Basispreis (Put-Option) bis zum Verfalldatum erwerben, wenn der Erwerber die Aktie ausgeübt hat, und zwar ungeachtet des Kurses des Basiswertes. Die Kursentwicklung der Optionen steht in engem Zusammenhang mit dem Underlying.

Mit jeder Kursänderung des Basiswerts wird eine größere Kursänderung der Optionen ausgelöst (Leverage-Effekt). Zu den möglichen Basiswerten einer jeden Aktie gehören insbesondere: Aktiva wie z. B. Wertpapiere, Anleihen, Edelsteine und andere Waren, Referenzzinssätze wie z. B. Devisen, Zinssätze, Indices, deren Kombination. "Die" Optionen können an jedem beliebigen Börsentag bis zum Verfalldatum ausgeübt werden.

"Die" europäischen" Optionen können nur am Verfalldatum, d.h. an einem vorher festgelegten Datum, ausgeübt werden. Im Falle von Call-Optionen mit physischem Ausgleich können Sie bei der Optionsausübung fordern, dass der Optionsverkäufer (Stillhalter) den Underlying ausliefert. Im Falle von Put-Optionen muss der Veräußerer den zugrunde liegenden Vermögenswert von Ihnen kaufen. Ist ein Barausgleich vorgesehen, haben Sie nur Anspruch auf einen Teilbetrag.

Dies ist die Abweichung zwischen dem Ausübungskurs und dem aktuellen Kurswert des Basiswerts. Die Kaufoption ist "im Geld", sobald der Zeitwert des Basiswerts den Basispreis überschreitet. Ein Put ist "im Geld", wenn der Zeitwert des Basiswerts unter den Basispreis fällt. Befindet sich eine Variante "im Geld", hat sie einen "inneren Wert".

Ein Call ist "aus dem Geld", sobald der Zeitwert des Basiswerts unter den Ausübungskurs fällt. Ein Put ist "out of the money", wenn der Zeitwert des Basiswerts den Basispreis überschreitet. In diesem Falle hat sie keinen Eigenwert. Entspricht der Preis des Basiswerts dem Ausübungskurs, ist die Aktie "at the money"; sie hat keinen Substanzwert.

Die Höhe des Preises einer Aktie richtet sich zum einen nach dem Substanzwert und zum anderen nach dem sogenannten Fair Value. Letzteres wird unter anderem durch die verbleibende Optionslaufzeit und die Schwankung des Basiswerts beeinflusst. Die Zeitwerte spiegeln die Möglichkeit einer Möglichkeit wider, "ins Geschäft zu kommen". Sie ist höher für Optionen mit langfristiger, starker Schwankung des Basiswerts und Optionen, die "am Geld" sind.

Optionsrechte (Warrants) sind Optionen in Form von Wertpapieren, die über oder außerhalb der Wertpapierbörse notiert werden. Börsengehandelte Optionen sind nicht verpfändet, sondern werden an der Wertpapierbörse gehandel. OTC-Optionen (OTC = Over-the-Counter) Optionen sind weder als Wertpapier ausgegeben noch an einer Wertpapierbörse börsenfähig. Diese werden außerhalb der Wertpapierbörse unmittelbar zwischen Anbieter und Abnehmer abgestimmt.

OTC-Optionen auf Edelmetall und Devisen als Basiswert werden als Standardprodukt gehandelt. "Maßgeschneiderte " OTC-Optionen dagegen werden speziell für Privatanleger kreiert. Wenn Sie eine Kaufoption veräußern, müssen Sie während der ganzen Dauer entweder die entsprechenden Vermögenswerte oder andere Sicherheit einbringen. Bei gehandelten Optionen sieht die Wertpapierbörse eine Mindestspanne vor.

In der Regel verringert sich der Marktwert Ihrer Kaufoption, wenn der Marktwert des Basiswerts nachlässt. In der Regel verringert sich der Marktwert Ihrer Verkaufsoption, wenn der Marktwert des Basiswertes zunimmt. Umso weniger Ihre Wahl "im Geld" ist, umso größer ist die Wertminderung. Auch wenn der Kurswert des Basiswerts unverändert bleibt oder zunimmt, kann der Preis Ihrer Kaufoption sinken.

Wenn der Marktwert Ihrer Optionen sinkt oder sich die Angebots- und Nachfrageentwicklung nachteilig ist. Man muss damit rechnen, dass die Optionen gegen Ende der Amtszeit an Bedeutung verlieren oder gar völlig nutzlos werden. Sie werden dann einen Schaden in gleicher Größenordnung wie die von Ihnen für Ihre Wahl bezahlte Versicherungsprämie erlitten haben.

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