Indexzertifikate

Index-Zertifikate

Der Index ist eine künstliche Struktur zur Darstellung der Entwicklung der Wertpapiermärkte. Wie der Indexfonds ist auch das Indexzertifikat von der Entwicklung des Basisindex abhängig. Indexzertifikate sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen. Indizierungszertifikate und börsengehandelte Fonds. Bei einem Indexzertifikat ist der Anleger auf die Entwicklung eines bestimmten Index angewiesen.

Index-Zertifikate

Bei Zertifikaten handelt es sich um Inhaber-Teilschuldverschreibungen von Kreditinstituten, die für den Aussteller ein Mittel zur Neufinanzierung seines Kreditgeschäfts darstellen. Anders als bei "klassischen" Anleihen besteht bei Zertifikaten jedoch kein Recht auf einen festen Zinssatz, sondern das Recht, am Gelingen oder Scheitern einer Börse zu partizipieren. Aufgrund ihrer Struktur und der damit verbundenen Unternehmensstrategie können sich bei Zertifikaten ganz andere Gewinnchancen und -risiken ergeben.

Zu den grössten dieser Gefahren gehört sicher das Insolvenzrisiko der ausstellenden Banken, das zu einem totalen Verlust des eingesetzten Vermögens führen könnte. Daß es sich dabei nicht nur um ein rein hypothetisches Problem handelt, zeigt der Falle verschiedener "Lehman-Grannies", die nach dem Sturz von Lehman Brothers nur noch wertlos gemahnt wurden, wo die Bankbescheinigungen zuvor registriert worden waren.

Wie die Indexfonds und ETFs spiegeln Index-Zertifikate einen zugrunde liegenden Rohstoff-Index fast 1:1 wider. Die daraus resultierenden Honorare nagen auch bei den Urkunden an der Ausbeute, was eine 100-prozentige Reproduktion in der Regel auch hier nicht möglich macht. Weil nicht alle Index-Zertifikate gleich sind! Index-Zertifikate können eine feste Endfälligkeit oder eine unbestimmte Zeit haben.

Zahlreiche Titel, die neben der bloßen Replikation eines Indizes weitere Merkmale besitzen, werden als Titel mit begrenzter Laufzeit emittiert. Währungsabsicherungen sind zunächst kostenintensiv, was sich in den gestiegenen Betriebskosten von währungsgesicherten Zertifikaten im Verhältnis zu ihren nicht abgesicherten Kontrahenten niederschlägt. Im Falle von Kapitalschutz-Zertifikaten bürgt die emittierende Hausbank für die Tilgung zu einem vorher festgesetzten Auszahlungsbetrag.

Wenn sich der zugrunde liegende Vergleichsindex im Zeitablauf bis zur festen Laufzeit negativ entwickelt, wird zu einem gewissen Betrag zurückgezahlt. Als Gegenleistung verzichten sie in der Regel auf eine 100-prozentige Beteiligung am Erfolg des Indizes oder akzeptieren eine Höchstgrenze, bis zu der sie nur von einem Aufstieg profitieren.

Die feinen Unterschiede: Indexzertifikate vs. Indexfonds - börsennotierte Fonds

Tatsache ist jedoch, dass sich immer mehr Investoren für den Einsatz von ETF und Indizes entschieden haben. Aber was ist der Unterscheid zwischen börsengehandelten Fonds und Index-Zertifikaten? Erstens ist es wichtig zu wissen, dass es sich trotz der Ähnlichkeiten beim In-Extracking um zwei unterschiedliche Wertpapierarten handele. Das Index-Zertifikat repräsentiert eine Inhaber-Schuldverschreibung.

Damit wird der Kapitalgeber quasi zum Kreditgeber des Anlegers. Eine ETF ist dagegen ein Spezialfonds. Dieser kleine, aber feinfühlige Abstand hat für Investoren im Falle einer Insolvenz enorme Folgen. Der Zertifikatsanleger übernimmt das gesamte Kreditrisiko des Ausstellers, vgl. Rechtssache Lehman, während der Eigentümer von börsennotierten Fonds im Falle eines Konkurses des Anbieters abgesichert ist.

Die ETF sind dagegen kreditrisikofrei, sofern sie eine vollständige Replikationsstrategie haben. Swap-basierende Klassen dagegen sind davon nicht vollständig ausgenommen, da sie beim Mapping des Index auch Tauschgeschäfte verwenden. Beantragt der Swap-Kontrahent die Zahlungsunfähigkeit, geht derselbe Teil an den Investor unter. Allerdings sollte nicht unerwähnt gelassen werden, dass einige Aussteller diesem Problem z.B. durch Sicherungsmechanismen begegnen.

Auffallend ist, dass die Zertifizierungen hier eindeutig in der Mehrheit sind. Nicht umsonst: Für den Aussteller sind Zertifizierungen viel einfacher und kostengünstiger zu erstellen als ein ETF. Das hat nicht nur den wirklichen Nutzen, sondern auch die Breite der Produktpalette, da sich neue Bereiche oder Nischen besser auftun.

Dies kann für Investoren ein entscheidendes Plus sein, da solche weißen Punkte auf der Anlagekarte zugedeckt werden. Mit einem Index-Zertifikat können erfolgversprechende Inhalte oder neue wachstumsstarke Märkte besser in ein Kunden-Portfolio aufgenommen werden. Einer der Gründe für den großen Markterfolg von börsengehandelten Fonds in den letzten Jahren ist ihre hohe Attraktivität. Auch Index-Zertifikate sind in der Regel sehr liquid.

WÃ?hrend nur der Aussteller als Partner die Kurse liefert, werden Ã?ber den Handel an der Börse fix notierte Treuhandanlagen gezeichnet. Dies kann für Investoren in wirtschaftlich angespannten Phasen von großem Nutzen sein. Index-Zertifikate sind auf der Aufwandsseite etwas billiger als BTFs. Vor allem der sehr starke Wettbewerb unter den Schuldnern setzt die Kurse unter Druck.

Wenn zum Beispiel ein spezielles Theme oder eine bestimmte Marktnische abgespielt wird, ist es durchaus möglich, dass die zugehörigen Index-Mitglieder dieses Theme nur teilweise decken. Investoren setzen damit in ihren Portfolios ein Risiko, das ihnen vielleicht gar nicht bekannt ist. Zusammengefasst haben sowohl Index-Zertifikate als auch börsengehandelte Fonds Vor- und Nachteile. 2.

Beides bringt dem Investor Mehrwerte - aber auch Gefahren. Index-Zertifikate haben den Vorzug, dass sie mehr Chancen für Nischenanlagen haben. Demgegenüber eliminieren börsengehandelte Fonds das Kreditrisiko so weit wie möglich. Neben der Kreditwürdigkeit muss der Investor besonderes Augenmerk auf den Produktgehalt legen.

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