Fürs Alter Privat Vorsorgen

Private Altersvorsorge

Schwert von Damokles Altersarmut: Setzen Sie frühzeitig auf private Vorsorge. Was ist die richtige private Altersvorsorge für mich? Was gibt es für Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge? Die private Rentenversicherung ist ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge, denn sie ist bereit, einen Teil ihres Einkommens für ihr Alter bereits heute anzulegen, um Altersarmut zu vermeiden.

Viele können sich eine Privatvorsorge gar nicht erlauben.

Alterung der Armut: Wie ärmlich wird Deutschland? Page 1 - Wie schlecht wird Deutschland? Aber auch die Deutsche sollten privat vorsorgen. Dagegen wurde das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung im Laufe der Jahre weiter gesenkt. Während der Durchschnittsrentner 1990 noch 55 v. H. des derzeitigen Durchschnittsverdienstes erhalten hat, erhält er heute nur noch 47,8 v. H.. Im Jahr 2030 soll das Pensionsniveau weiter auf 43% gesenkt werden.

Außerdem müssen diese bereits rückläufigen Altersrenten besteuert werden. Diejenigen, die in diesem Jahr in den Ruhestand gehen, müssen bereits 69% ihres Einkommens besteuern. Bei jedem weiteren Jahr der Pensionierung sollen die Pensionäre bis 2040 100-prozentige Steuern auf dieses Einkommen zahlen müssen. Außerdem können immer mehr Menschen mit ihren geringen Löhnen kaum noch privat vorsorgen.

Immer mehr Privatversicherte über 65 Jahre übernehmen beispielsweise nicht einmal mehr die Krankenpflege. Diese gleiten in so genannte Grund- oder gar Notfalltarife, die nur für die Akutbehandlung bezahlt werden. Immer mehr Menschen, die nicht in der Lage sind, für das Alter zu sparen, sind heute ärm.

Die von der Politik angestrebte Betriebsrente versagt auch für immer mehr Menschen an der Wirklichkeit auf dem heimischen Markt. Zahlreiche Menschen wechseln von einem Arbeitsplatz zum anderen und profitieren nicht einmal von einer Betriebsrente. Darüber hinaus sind die Unternehmer noch nicht dazu gezwungen, diese zusätzliche Regelung vorzuschlagen.

Seit 2007 stagniert nach den Resultaten der Untersuchung "Altersicherung in Deutschland" (ASID) im Jahr 2011 der Anspruch auf berufliche Altersversorgung. Nur 40 Prozent der Mitarbeiter haben diese Form der Altersversorgung - vor allem im Tarifbereich. Andererseits gibt es große Lücken beim Schutz der Mitarbeiter in der Wirtschaft.

Auch in der EU gibt es daher mittlerweile eine Stimme, die neben einer obligatorischen Privatrente auch eine obligatorische Betriebsrente von den Arbeitgebern für alle fordert. Zudem ist eine zunehmende Anzahl von Selbstständigen kaum oder gar nicht in der Lage, privat vorzuhalten. Auch die Menschen, die seit Jahrzehnten dauerhaft beschäftigt sind, haben immer weniger Mittel übrig, um in ihre persönliche Altersversorgung zu investieren.

Aber auch ein Mindestgehalt von mehr als zehn Euros würde nicht zu einer gesetzlichen Pension über dem Basisniveau hinausleiten. Die Bertelsmann Stiftung nennt in ihrem Gutachten auch eine nach wie vor große Zahl nicht gemeldeter Fälle von Personen, die ihren Rentenanspruch im Alter nicht durchsetzen. Allerdings sind die neuen Länder und die Stadtländer Berlin, Bremen und Hamburg besonders stark von den gestiegenen Armutsgefährdungsraten der fast 65-Jährigen getroffen.

An der Spitze steht Mecklenburg-Vorpommern mit voraussichtlich 23,6 %, vor Sachsen-Anhalt mit 21,8 % und Bremen und Sachsen mit 19 %. Die Ursachen, die letztendlich zu Armut im Alter beitragen können, sind zu unterschiedlich und zu eigen. Niedriglöhne, Behinderungen und Unterbrechungen der Erwerbsbiographien auf der einen und sinkende Rentenniveaus, die zu erwartende private Vorsorge zu niedrigen Zinsen und die vollständige Gutschrift von Vermögenswerten in der Grundversorgung auf der anderen Seite bringen immer mehr Menschen unter Extremdruck, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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