Fonds Rohstoffe

Fund Rohstoffe

zu signifikanten Verlusten wie bei den Dollar Commodity Funds von Julius Bär. Grafik-, Markt- und Unternehmensdaten des Swisscanto (CH) Commodity Fund CHF AA (ZROCHF) Der Fonds will an der Wertentwicklung der Allianz Global Metals and Mining Unit Class F (EUR) (der "Master Fund") partizipieren. Investmentfonds, ETFs, Zertifikate: Die besten Rohstoffanlagen auf einen Blick Robert Sasse, Yannick Esters. Die sichere Versorgung mit Rohstoffen ist entscheidend für Wachstum, Wohlstand und damit auch für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Der Bedarf an Rohstoffen steigt aufgrund der globalen Entwicklung.

Im Crash-Test 28 Fonds: Der beste Fonds für Rohstoffaktien

Kein geeignetes Milieu für die steigenden Rohstoffkosten. Damit wird der Geist der traditionellen Rohstoffe und Bergbaufonds geweckt. Der Bloomberg Commodity Index, berechnet aus 22 Rohstoff-Futures, bewegte sich im Laufe der Jahre von einem niedrigen zum anderen. Seit Jahresanfang hat sich der Wert jedoch um gut 20 % erholt. Für die kommenden drei Jahre gehen die vom Sender Bloomberg untersuchten Ökonomen von einem Wachstum der Weltwirtschaft von rund 3 % aus.

Infolge des Einbruchs der Rohmaterialpreise haben zum Beispiel die Ölgesellschaften erheblich weniger investiert oder in einigen Bereichen die Förderung von Bohr- oder Frackingprojekten ganz eingestellt. Hervorzuheben sind vor allem die auf Bergbau und Minenaktien ausgerichteten Fonds, vor allem der Earth Explorer Fund UI und das schwergewichtige Black Rock World Mining mit 71 bzw. 50 Prozent (Stand: 1. August).

Das von Joachim Berlenbach betreute Earth Explorer Fund UI konzentriert sich ausschliesslich auf Aktien der zweiten Linie, wobei die grössten Beteiligungen Nex-Gen Energy und Reservoir Minerals sind. Sein Anlageuniversum bringt jedoch unweigerlich die höchste Schwankungsbreite im Testfeld mit sich. In drei Jahren sind das 33-prozentig.

Im Vergleich: Carmignac Commodities kommt mit einer Schwankungsbreite von 13% aus. Allerdings hat der Vermögensverwalter Pieter Busscher ganz andere Prioritäten in seinem Fonds. Die Fonds des französichen ETF Anbieters Lyxor überzeugen durch ein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis und belegen in allen Teilmärkten Spitzenplätze. Diesmal haben die Redakteure alle Fonds mit regionalem Fokus aufbereitet.

"Pieter Busscher schildert so die Investitionsstrategie des 1999 lancierten Fonds. Es werden keine Rohstofflieferanten wie Öl-, Gas- oder Goldproduzenten gekauft. Im Mittelpunkt seines Fonds stehen die Knappheit natürlicher Rohstoffe und die systematische Entwicklung von Ersatzstoffen oder neuen Techniken zur effizienteren Nutzung von Rohstoffen. Korrespondierende Firmen wie IPG Photonics, die leistungsfähige Faserlasersysteme entwickelt, oder der Simulationssoftware-Spezialist PTC zählen zu den Vorreitern.

An zweiter Stelle stehen Japan (13 Prozent), Großbritannien (10 Prozent) und Südkorea (7 Prozent). Er verlässt sich dabei auf LG Chem, ein Chemieunternehmen der LG Group. Der Fonds kann im aktuellen Jahr jedoch nicht mit den Resultaten der auf klassische Rohstoffe ausgerichteten Fonds mitgehen. Der 2007 von der US-Firma T. Rowe Price aufgelegten Fonds wird von Shawn T. Driscoll am Hauptsitz des Unternehmens in Baltimore verwaltet.

Erst 2013 übernahm er sie, ist aber seit 2006 bei der Fondgesellschaft. Bei der Performancebewertung ist der Fonds mit einem Wert von rund 300 Mio. US-Dollar im Fünfjahresvergleich besonders beeindruckend. Der Wettbewerb zeigt hier zwar einen hohen zweistelligen Verlust, aber der T. Rowe Price Global Natural Resources befindet sich im positiven Bereich.

Dies ist zum einen auf das langfristige Investitionskonzept zurückzuführen, das die weltweiten Sieger in der Rohstoffförderung und -produktion zu filtern sucht. Ein weiterer Beweggrund ist die weite Streuung des Fonds: "Wir beteiligen uns sowohl an Gesellschaften am Beginn der Wertschöpfung, die zum Beispiel Entwicklung und Produktion durchführen, als auch an Gesellschaften, die Produkte für den Endkunden herstellen, wie Raffinerieprodukte, Chemie oder Recycling.

"Damit ist er sehr weit diversifiziert - im Unterschied zu vielen Mitbewerbern, die sich nur auf die einzelnen Bereiche der Rohstoffindustrie wie z. B. die Energiewirtschaft oder die Metallindustrie fokussieren. In der Region ist er mit seinem Heimatland verbunden: 60 Prozent der Anteile kommen aus den USA. Michael Hulme ist seit 2014 für diesen 2003 lancierten 453 Mio. EUR Fonds zuständig, nachdem der langjährig tätige Geschäftsführer David Field das Haus verließ.

Sicherungsinstrumente sind ebenfalls Teil der Fonds-Strategie. Diese Zurückhaltung spiegelt sich in einer im Vergleich zum Wettbewerb wesentlich geringeren Schwankungsbreite des Fonds wider. Letzteres trifft er vor allem in Nordamerika und Großbritannien an. Der Fonds liegt in diesem Jahr hinter dem Wettbewerb zurück. Versäumen Sie keinen Artikel aus unserem wöchentlich erscheinenden Online-Magazin DER FONDS und registrieren Sie sich hier kostenfrei.

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