Strategie Fonds

Die Strategiefonds

Der ausgewiesene Ertrag basiert auf der BVI-Methode und berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten. Zuger Kantonalbank bietet Ihnen zwei massgeschneiderte Strategiefonds an. Mit unseren Strategiefonds haben Sie den Vorteil, dass die Asset Allocation flexibel ist. Die aktuelle Kursentwicklung des ÖSA StrategyFonds. Philosophie des ÖSA StrategyFonds.

Strategie-Fonds wieder gefragt

Anteile oder Anleihen erwerben? Das ist die aktuelle Triebfeder vieler Investoren. Der gute alte Strategie-Fonds, der beides tut, scheint eine simple Antwort zu sein. Vieles fließt zur Zeit in Strategie-Fonds, die auch als Misch- oder Multi-Asset-Fonds bezeichnet werden: Gemäss dem Informationsdienstleister Lipper ist die Kategorie der Fonds seit Jahresbeginn um 3,5 Milliarden Franken gestiegen.

Sie ist mit einem Fondsvermögen von CHF 75,2 Milliarden und einem Anteil von 9,8% die drittgrößte Anlageklasse nach Aktien- und Rentenfonds. Derartige Mittelzuflüsse sind keine Selbstverständlichkeit: Lipper rechnet über fünf Jahre damit, dass die Anlageklasse in der Schweiz 2,6 Milliarden Franken an Eigenkapital einbüsste.

Die Aktien- und Rentenmärkte sind zurzeit hoch geschätzt. Die meisten Investoren möchten nicht selbst bestimmen, was sie in ihr Portfolio aufnehmen und die Entscheidung an einen Vermögensverwalter abtreten. UBS, traditionsgemäss der grösste Schweizer Finanzdienstleister, begründet die plötzlich einsetzende Popularität von Strategie-Fonds auch damit, dass die Investoren während der Finanzmarktkrise wenig Geld angelegt hatten.

Strategienfonds sind an sich schon ein Immergrüner. Der überwiegende Teil davon wurde in den 90er Jahren in der Schweiz lanciert. Die meisten Kreditinstitute hatten einen "risikoarmen" Fonds, der hauptsächlich in Anleihen und Geldanlagen investiert hat, einen "ausgewogenen" Fonds mit einer bestimmten Eigenkapitalkomponente und einen "aggressiven" Fonds mit etwas mehr Anteilen.

Der Anteil von Aktien und Anleihen wurde mit schmalen Spannen ermittelt. Die Fonds hatten einen negativen Ruf: Meistens waren die Erträge niedrig und die Honorare hoch. Für diejenigen Investoren, die von einem Asset-Management-Mandat keinen Gebrauch machen wollen oder können, sind bei UBS heute Strategie-Fonds das Standardangebot.

Das Fondsangebot der Großbank ist sehr umfangreich - es sollte für nahezu jedes Investorenprofil etwas dabei sein. So gibt es beispielsweise strategische Fonds, die die Werte der Assetklassen je nach Marktsituation variabel gestalten können und solche mit starren Titeln, die mit Derivaten oder auch alternativen Investments arbeiten und solche ohne. Der TER reicht von gut 1 bis unter 2%, je nachdem, wie viele Titel der Fonds hat.

Fonds mit hoher Anleihegewichtung sind billiger. Sämtliche strategischen Fonds legen in Übereinstimmung mit der Anlagestrategie der Großbank an. So ist die Strategiefondspalette der Züricher Kantonalbank wesentlich schmaler und beinhaltet die klassischen Fondstypen, wobei alle Fonds sowohl in "normaler" als auch in "nachhaltiger" Variante erhältlich sind. In der internen Verwaltung werden die Mittel weniger häufig verwendet.

Die Flaggschiffstrategiefonds zählen heute zu den beliebtesten, hochflexiblen Anlagestrategien. Die Fondsleitung darf 0 bis 40% der Anteile in der konservativen und 20 bis 100% in der aggressiven Version haben. Solche strategischen Fonds haben sich in letzter Zeit generell besonders gut entwickeln können, weil sie am Aktienboom partizipieren konnten.

Einige wenige Anbieter wie Frankfurt-Trust suchen den Weg in die schweizerischen Kreditinstitute, von denen die meisten bereits unter ihrem eigenen Markennamen strategische Fonds auflegen.

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