Fonds Geschlossen

Geschlossene Fonds

Und wenn ein Fonds geschlossen würde? Viele Fonds wurden in den letzten Wochen und Monaten geschlossen. Einige nur vorübergehend, wie verschiedene Offene Immobilienfonds. Abgeschlossene Fonds sind unternehmerische Investitionen. Werden alle Anteile der Fondsgesellschaft bei Anlegern platziert, ist der Fonds geschlossen.

Schließung von Fonds - wenn die offenen Fonds geschlossen sind

Fondsabschluss - gut, schlecht oder Marketing-Gag? Abgeschlossen ! Ein Fonds-Sparer kann es passieren, dass er einen Anlagefonds in sein Fondsportfolio einkaufen möchte, aber nicht kann. Die Schließung des Fonds ist das Schlüsselwort. Schließung des Fonds - Was ist das? Fondsschließungen sind häufig und werden von Privatanlegern oft nicht wahrgenommen. Ziehen Fonds zu wenige Investoren an oder ist der Fonds erfolglos, so ist das Volumen des Fonds nach wie vor niedrig oder sinkt massiv.

Oftmals bleiben der Fondsleitung nicht genügend Einnahmen für die Arbeiten oder das Fondsvermögen reicht nicht aus, um die Anlageprinzipien gemäss Prospekt durchzusetzen. Danach werden Fonds geschlossen, gelöst und von der Bildoberfläche verschwunden. Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Schliessungen vieler unbefristeter Investmentfonds signifikant mehr Druck und Belastungen für die Anlegerschaft.

Die Überbewertung der Immobilien, die daraus resultierenden Preisabschläge und ein panischer Aktienverkauf haben hier zu einer Schließung der Fonds geführt. Viele Investoren haben viel Kapital eingebüßt. Allerdings ist dieser Betrag für die bewusste und kontrollierte Schließung von Fonds vorgesehen. Fondsauflösungen als steuerliches Instrument der Barreserve werden in der Regel von der Fondsleitung für einen gewissen zeitlichen Rahmen entschieden.

Es gibt zwei verschiedene Formen des Fondsabschlusses. Welche Option das Fondsmanagement wählt, ist abhängig vom Zweck der Schließung des Fonds. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für den Abschluss. Die Fondsleitung will mit einem Hard Close sicherstellen, dass kein weiteres Vermögen in den Fonds einbezahlt wird.

Für Fonds mit einem eingeschränkten Anlagespektrum könnte zu viel neues Vermögen bedeuten, dass dieses nicht in Wertpapieren angelegt werden kann, weil beispielsweise die Zahl der betreffenden Titel zu klein ist. Die Fondsleitung muss bei der Planung der Liquidität im Fonds umso zurückhaltender sein, je weniger liquide und kleiner der Investmentmarkt ist, in dem der Fonds tätig ist.

Hinsichtlich der Höchstgrenzen des Barvermögens zwingt das Anlageprinzip das Management oft zu einem harten Abschluss, wenn überraschend große Mengen an frischem Geld in den Fonds fließen. Fonds mit flexiblerem Anlageprinzip und wenigen Restriktionen müssen jedoch aufgrund eines eingeschränkten Anlagenuniversums der entsprechenden Fondskategorie gelegentlich auch auf diese Fondsauflösung zurückgreifen.

Somit können weder neue Anleger noch bestehende Kunden diesen Fonds für den Zeitraum des Abschlusses erwerben oder aufladen. Das erklärte Bestreben dieser Option ist es, eine unbegrenzte Menge an neuem Fondskapital zu verhindern. Infolgedessen können neue Kunden während der Schließung des Fonds möglicherweise keine Aktien erstehen.

Bestehende Kunden, die bereits Fondsanteile in ihren Depots haben, können weiter Aktien erwerben. Im Falle eines Soft-Closes kann das Fonds-Management aber auch entscheiden, dass neue und bestehende Kunden unter gewissen Voraussetzungen neue Aktien erwerben können (siehe dazu weiter hinten unter Kader Capital Growht). Gegenwärtig gibt es viele abgeschlossene Fonds aus den verschiedensten Anlässen. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf drei namhafte und "gute" Fonds.

Es ist auch von Interesse zu sehen, welche Option die Depotverwalter wählten und wie sie den Abschluss begründeten. Der Fonds legt durchschnittlich 40% seines Vermögens in Nebenwerte mit einer geringeren Börsenkapitalisierung als beispielsweise die deutschen Blue Chips an. Mit einer Wertentwicklung von knapp 30 Prozent im Jahr 2015 (im Vergleich: DAX + 9,6 Prozent) wurden im Jahr 2015 über 1 Milliarde Euro frisches Anlegerkapital generiert und der Fonds konnte auf ein Fondsvolumen von rund 3 Milliarden Euro anwachsen.

Da zu viel Frischkapital nicht mehr vernünftig investiert werden kann, wurde der Fonds für neue Gelder geschlossen. Das Closing wurde auch bei diesem Fonds (im Modellportfolio "FRF Flexible" enthalten) durch den großen Teil der Nebenwerte gerechtfertigt, in die nicht mehr zu viel Neugeld investiert werden kann. Die Schließung des Fonds betrifft zwar neue Investoren, nicht aber bestehende Kunden.

Fondsabschluss als Marketing-Gag !? Daß der Fonds nicht von neuen Anlegern erworben werden kann, ist eindeutig ein Irrtum! Investoren, die eine Einlage mit einer Fonds-Plattform halten, die den Fonds bereits in der Vergangenheit offeriert haben, können den Fonds auch dort als Neuankauf aufkaufen. Zudem ist der Grund für die Schließung des Fonds mit Blick auf den großen Anteil von Small Caps im Fonds nicht sehr aussagekräftig.

Die Fonds investieren in Zweitwerte auf der ganzen Welt. Demgegenüber hat die auf inländische Werte (wie oben erwähnt) fokussierte DWS Aktiengesellschaft Deutschland mit einem Marktvolumen von rund 3 Mrd. sicherlich ein grösseres Probleme mit der Enge des Marktes für Zweitwerte als der Frankfurt-Stiftungsfonds.

Deshalb kann die Schließung des Fonds als Marketing-Witz erachtet werden. Möglicherweise möchte das Fondsmanagement den Fonds noch attraktiver machen und in den Fokus der Investoren stellen? Dieser Fonds (auch im Musterportfolio "FRF Flexible") zählt zur Gruppe der europäischen Publikumsfonds und legt vorwiegend in Small Caps und Micro Caps an.

Die im Jahr 2006 aufgelegten Fonds gehören zu den besten, die ein Investor in seinem Fondsportfolio haben kann. Alle Kennziffern belegen die Güte des Fondsmanagement. Bereits mehrfach haben die Fondsverwalter in den relativ "kleinen" Fonds eine Limitierung der Neugelder vorgesehen (Volumen 02. 2016: ca. ? 72 Mio.). Im Ziel-Universum ist daher eine Schließung zur Beschränkung des neuen Eigenkapitals sinnvoll.

Neue Anleger können den Fonds auch in ein Wertpapierdepot einkaufen. Wer diesen qualitativ hochstehenden Fonds jedoch in das Kundendepot seines Fonds anlegen will, bekommt nichts. Vermögensberater werden in der Regel vom Fondsunternehmen vergütet, bei dem die Fondgesellschaft den überwiegenden Teil des Ausgabeaufschlages als Vergütung für den Vermögensberater abführt. In der Schlussphase des Kaderkapitalwachstums bekommt der Vermögensberater jedoch keine Vergütung von der Fondgesellschaft für seine Tätigkeit.

Wenn das Fondsguthaben von einem erfahrenen Fondsfachmann geführt wird, kann er Ihnen aufzeigen, dass eine Fondsauflösung - mit einem kleinen Abstecher - vermieden werden kann, um den Fondsfavoriten dem Fondsguthaben hinzuzufügen. Bei An- und Verkäufen werden Entgelte in Gestalt von An- und Verkaufsgebühren erhoben und die Anteile zunächst bei der Bank hinterlegt, über die der Erwerb erfolgt.

Der Vermögensberater kann von dort aus die Anteile in das bestehende Anlagedepot überführen und für Sie verwalten und verwalten lassen. Gerne erstellen wir Ihr individuelles Portfolio nach Ihren Vorstellungen, Ihren Renditeerwartungen und Ihrer Risikobereitschaft. Darüber hinaus untersuchen und verbessern wir Ihr vorhandenes Portfolio.

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