Bundesschatzbriefe

Bundessparbriefe

Schatzwechsel sind Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland. Sparbriefe sind eine beliebte Anlageform für viele Menschen. Ein weiteres ständiges Thema der Bundesrepublik Deutschland sind die Bundeskassen. Schatzwechsel des Bundes werden als Wertpapiere der Deutschen Finanzagentur ausgegeben. Zinsen auf Bundesschatzwechsel als festverzinsliche Wertpapiere unterliegen der Einkommensteuer als Kapitalertrag.

Bundesschatzwechsel: Zins, Sicherheiten, Alternativen

Bundesschatzwechsel sind Papiere, die 1969 von der Bundesregierung bis Ende 2012 aufgesetzt wurden. Es handelt sich um Festzinssätze, deren Zinssätze mit der Dauer steigen. Einerseits sollten die Treasuries dem Bund Mittel für den Staatshaushalt zur Verfügung stellen, andererseits sollten sie dazu dienen, solide und zuverlässige Vermögenswerte aufzubauen. Besonders beliebt waren sie bei kleinen Anlegern, da auch sehr kleine Beträge bei den Bundeskassen angelegt werden konnten.

Die Schatzwechsel waren (und sind) im Unterschied zu Staatsanleihen nicht an der Börse notiert, so dass hier kein Preisrisiko vorliegt. Bundesschatzwechsel sind vergoldet - ein Qualitätsmerkmal, das höchste Ansprüche erfüllt. Im § 1807 BGB geht es um die Anlage von Geldern durch einen Pfleger für seine Gemeinde. Hierzu zählen vor allem diverse Finanzanlagen des Bundes, der Länder und Kommunen - darunter die Bundesschatzanweisung.

Die Emission von Bundesschatzanweisungen wird seit 2013 nicht mehr durchgeführt. Wir haben hier die alternativen Investitionsmöglichkeiten aufgeführt, die den Merkmalen von Bundesschatzanweisungen nachempfunden sind. Die Bundesanleihe ist eine Langzeitanleihe - genauer: eine Staffelanleihe. Die Zinssätze für die neuen Schatzwechsel wurden im Laufe der Zeit an das aktuelle Zinssatzniveau angepaßt.

Bei den Staatsanleihen hörte die rückläufige Entwicklung der Leitzinsen nicht auf - dies spiegelt sich im Laufe der vergangenen Jahre im Zinsniveau für Schatzwechsel des Staates wider, bis diese eingestellt wurden. Jahr einer Schatzanweisung vom Type B (Juli / Aug. eines jeden Jahres): Wer im Jahr 2008 eine Bundesschatzanweisung vom Type B gekauft hat, konnte im Jahr 2015 (nach einer siebenjährigen Laufzeit) von relativ günstigen Zinssätzen partizipieren.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass auch für Obligationen eine Zinsbesteuerung vom Land geschuldet wird: Liegt kein Befreiungsauftrag vor, wird dieser von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, dem vom Bundeshaushalt mit der Abwicklung des Treasury-Bond-Geschäfts beauftragten Dienstleister, eingenommen. Sie sollten diese Irrtümer bei der Geldanlage meiden! Es ist zu berücksichtigen, dass Bundesschatzanweisungen je nach Art unterschiedliche Bedingungen haben.

Die beiden Typen sind hinsichtlich der Laufzeiten und der Zinszahlung unterschiedlich. Das folgende Beispiel verdeutlicht, dass bei Bundesschatzanweisungen die Bedingungen und nicht die Zinssätze den Ausschlag geben. Grundlage hierfür waren die Treasuries vom Monatsfebruar 2011 (Typ A und B) mit einer Investition von je EUR 10000.

Die über die gesamte Dauer der Zinserhöhung soll die Investoren ermutigen, ihre Bundesschatzwechsel so lange wie möglich - vorzugsweise bis zum Ende der Frist - zu verwahren. War es lange Zeit möglich, Bundessparbriefe von allen Finanzinstituten ohne Zusatzgebühren zu erwerben, wurde der Absatz letztmalig von der Deutschen Bundesagentur für Finanzen e. V. aufgenommen (vor der letzten Einstellung).

Eine unentgeltliche Administration der noch vorhandenen Sicherheiten des Staates ist - ohne Vermittlung von Kreditinstituten - bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht möglich, die keine Verwahrungsgebühren einbehält. Jeder, der noch Bundesschatzwechsel hat, kann sich darauf verlassen, dass die Tilgung auch nach der Beendigung der Ausstellung des Bundesschatzwechsels garantiert ist. Bundeskassenwechsel sind abtretbar. Eine frühzeitige Rücksendung oder Umtausch in andere Bundestitel ist ebenfalls möglich.

Ausschlaggebend für den Wegfall der Bundesschatzanweisungen war das schlechte Verhältniss zwischen den Erträgen und den Verwaltungskosten der BAFU. Die Rendite errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Zinssatz und einer an der Börse gehandelten Schuldverschreibung mit ähnlicher Laufzeiten.

Durch den ausgeglichenen Staatshaushalt konnte aber auch auf diese Art der Finanzierung verzichtet werden. Es ist unsicher, ob die Bundesanstalt für Finanzen in absehbarer Zeit wieder Schatzwechsel ausstellen wird. Besonders begehrt waren Bundesschatzwechsel bei Investoren, die sich vor allem um die Absicherung kümmerten. Diese Art von Festzinspapieren war auch für diejenigen besonders gut geeignet, die ohne Liquiditätsverlust einzahlen konnten.

Sagen wir: Die Bundesschatzanweisung war eine ideale Investitionsform für Gelder, die schlicht "übrig blieben". Die mit der Fälligkeit gestiegenen Zinssätze für Bundesschatzanweisungen machten diese Obligationen noch attraktiver. Nach dem Ende der Schatzwechsel im Jänner 2013 ist natürlich die Alternative entstanden. Nachfolgend stellen wir Ihnen Anlagen vor, die weniger auf liquide als auf langfristig gesicherte Anlagen ausgerichtet sind und relativ gute Renditen erwirtschaften.

Da es nicht mehr möglich ist, Bundesschatzanweisungen zu erwerben, schauen sich viele kleine Investoren auch in anderen Kommunen um. Die von den Ländern begebenen Anleihen sind durch den Finanzausgleich der Länder sehr gut gegen Ausfälle geschützt. Auch im schlimmsten Falle - der Insolvenz eines Bundesstaates - müßte der Staat eingreifen und die Kreditgeber der Treasuries abbezahlen. Investitionsprogramme von Kreditinstituten und Sparkassen weisen dank der gesetzlichen Absicherung nahezu die gleiche Sicherheitsstufe wie Bundesschatzanweisungen auf - in der Regel auch etwas mehr Kapital.

Auch bei den Spareinlagen richtet sich die Verzinsung im Wesentlichen nach der Laufzeiten. Während Tagesgelder ein hohes Maß an Beweglichkeit bieten, weil sie zu jeder Zeit entnommen werden können, haben die Zinssätze gerade bei dieser Form der Geldanlage einen Tiefstand erreicht. Damit das solide Bild der Bundesschatzanweisungen genutzt werden kann, haben viele Kreditinstitute so genannte Schatzanweisungen aufgelegt.

Allerdings sollten Schatzwechsel von Kreditinstituten nicht mit Staatsanleihen verwechselt werden, da die Schuldverschreibungen von den Finanzinstituten selbst ausgegeben werden. Mit diesen Schatzkammern ist die Absicherung, das Kapital unmittelbar vom Land zu erhalten, nicht gewährleistet. Jeder, der Staatsanleihen weiter erwerben will, die Bundesanleihen gleichen und von der höchsten Staatsebene ausgegeben werden, sollte einen kurzen Einblick über die Grenzen werfen:

Bundesschatzanweisungen gibt es in Österreich seit zehn Jahren. Allerdings wirken sich die Sicherheiten für österreichische Staatsanleihen - wie bei Staatsanleihen - nachteilig auf die Renditeerwartungen aus.

Mehr zum Thema