Was sind Immobilienfonds

Das sind Immobilienfonds

Die Investmentfonds kaufen, verwalten und verkaufen Grundstücke, Bürogebäude, Hotels, Einzelhandelsimmobilien oder Wohnimmobilien im In- und Ausland. Die Vor- und Nachteile werden mit wichtigen Informationen und Immobilienfonds verglichen. In unserem Leitfaden erhalten Sie einen Überblick über offene und geschlossene Immobilienfonds. Der Immobilienfonds bündelt das Kapital mehrerer Investoren, um in Immobilien zu investieren. Es gibt offene und geschlossene Immobilienfonds.

Immobilienfonds und

Die Immobilienfonds legen zu einem großen Teil in Büro- oder Einzelhandelsimmobilien an und erwirtschaften deren Ertrag überwiegend aus Mieterträgen und Kapitalgewinnen (Verkauf von Immobilienbeständen). Einkünfte aus einem Immobilienfonds aus Zins-, Dividendenund Mieterträgen sind als Kapitaleinkünfte zu versteuern. Dieses Einkommen unterliegt der Quellensteuer und wird von der Bank unmittelbar an das Steueramt ausbezahlt.

Das gesamte Einkommen ist mit einer Kapitalertragssteuer von 25 Prozent belastet. Hat die Bank einen Befreiungsauftrag oder eine NV-Bescheinigung, muss keine Kapitalertragssteuer an das Steueramt gezahlt werden. Die Offenen Immobilienfonds gehören zu den Gewinnern der 2009 erfolgten Umstellung auf die Abgeltungssteuer; sie halten die zehnjährige Mutmaßungsfrist ein, so dass die Verwalter auch nach Ende der Haltedauer inländische Büro- oder Gewerbeparks steuerbefreit weiterveräußern können.

Besser wird es, wenn sich der Fond auf Objekte auf der anderen Seite der Landesgrenze konzentriert. Auch die dort erwirtschafteten Vermietungsüberschüsse und Veräußerungsgewinne waren in Deutschland bis 2008 umsatzsteuerfrei. Die Steuerbehörden sind ab 2009 nicht mehr an Miet- und Verkaufsgewinnen auf der anderen Seite der Landesgrenze beteiligt. Die Immobilienfonds sind keine steuerlich begünstigten Vermögensanlagen (§§ 3 Nr. 39).

Der Mitarbeiter kann daher bei der Investition in Immobilienfonds keine kapitalbildenden Vorteile oder eine Sparprämie anstreben. Das leicht zu verstehende und praxisorientierte Anlagehandbuch vermittelt Ihnen das notwendige Fachwissen, um den für Sie richtigen Investmentmix zu wählen und schrittweise ein sinnvoll aufgebautes Wertpapierportfolio zu erstellen, das genau Ihren individuellen Zielsetzungen und Ideen entspricht.

Das sind Offene Immobilienfonds?

Offene Immobilienfonds haben das Bestreben, Erträge aus Mieteinnahmen und steuerfreiem Veräußerungsgewinn zu erzielen. Der Erfolg resultiert aus der Verteilung und dem Wertverlauf der Objekte im Publikum. Der Gedanke von Immobilienfonds: Kleine Investoren am Markt teilhaben zu lassen. Privatanleger sollten auch durch den Erwerb von Anteilen am Investmentvermögen die Ertragsmöglichkeiten des Immobilienmarktes nutzen können.

Prinzipiell sind die Fondsanteile an jedem Handelstag handelbar. 2. Früher hatte dies jedoch Liquiditätsprobleme für die Kassen zur Folge, als auf einmal viele Investoren ihr Kapital zurückforderten. Häufig konnten die Fondsunternehmen diesem Anliegen nicht rasch genug nachkommen, da der Immobilienverkauf einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Neue Investoren müssen ihre Aktien daher ab 2013 für einen Zeitraum von längstens zwei Jahren nach dem Erwerb der Aktien besitzen.

In diesem Fall haben neue und bestehende Anleger ebenfalls eine Frist von einem Jahr, was die Handelsfähigkeit von Fondsanteilen in Offene Immobilienfonds einschränkt. Wie geht es im Fall einer Krise weiter? Ein Offener Immobilienfonds ist risikoärmer als eine Einzelinvestition in eine Immobilie. Gleichwohl schlägt sich das Investitionsrisiko des Immobilienmarktes auch im Anlageprofil der Anlagefonds nieder: Wer zum Beispiel 2007 einen in Amerika investierten Anlagefonds erwarb, musste im Laufe der Krise in den Folgejahren deutliche Kursverluste in Kauf nehmen.

Noch früher, im Jahr 2004, erlitten vor allem in Deutschland anlegende Investmentfonds einen Renditerückgang, weil sie ihre Objekte nicht mehr zu den vorgesehenen Bedingungen verpachten konnten. Viele Investoren müssen noch Geduld haben, weil einige Mittel temporär stillgelegt wurden oder sich noch in Liquidation sind.

Letzteres musste aufgrund großer Lieferengpässe gelöst werden, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen können und je nach Beschaffenheit des Immobilienbestandes auch zu weiteren Kursverlusten führen kann. Die Gefahr, einen Fond zu schließen oder gar zu liquidieren, besteht daher weiterhin, obwohl die Offenen Immobilienfonds einen bestimmten Teil ihres Vermögens, aktuell zumindest fünf Prozentpunkte, besitzen müssen, um die Liquiditätsversorgung in Obligationen oder vergleichbaren Erzeugnissen sicherzustellen.

Hat ein Investor zum Beispiel keine eigene Immobilie, kann er über den Fond trotzdem am Markt teilnehmen, um sein eigenes Kapital noch weiter zu diversifizieren und damit das Risiko zu mindern. Doch vor dem Ankauf sollten sich die Kapitalanleger intensiv mit den Objekten des Sondervermögens, ihrer Auslastung, der Mietvertragslaufzeit und der Standortattraktivität beschäftigen.

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