Verbeitragung Direktversicherung

Direktversicherungsbeiträge

Krankenversicherung? Beitragsberechnung für Zahlungen aus Direktversicherungen. Nach Auffassung der Kommission ist die Doppelbesteuerung von Direktversicherungsprämien rechtswidrig. Das gilt für die Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionskasse.

Finanz-nachrichten Berater: Betriebsrente: Abschaffung des KVdR-Beitrags!

Mit dem BRSG soll die Streuung der beruflichen Vorsorge (bAV) gefördert werden. Der Vorstandsvorsitzende, Carsten Linnemann, sagte kürzlich: "Die beiden Sozialleistungen für die betriebliche Altersvorsorge waren ein Eingreifen in die bestehenden Arbeitsverträge, das zu einem enormen Vertrauensschwund führte. Auch Sascha Holstein, Chef der Vertriebsunterstützung im Continentalen Versicherungsverband, weiß um das Thema und erklärt gegenüber procontra: "Die Doppelbeitragspflicht bezieht sich auf die Direktversicherung nach §40b EStG:

Im Prinzip wurden Beitragszahlungen aus bereits in die Sozialversicherungen eingezahlten Einkünften geleistet, es sei denn, sie wurden aus Sonderleistungen wie Weihnachtsgeld oder Feiertagsgeld geleistet. Bei der Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung des Gesundheitswesens im Jahr 2004 wurde entschieden, dass die Kapitalleistungen aus 40b Direktversicherungen (wieder) in die Krankenkasse der Pensionäre (KVdR) eingezahlt werden sollen".

Wegfall des KVdR-Beitrags für Leistungen! Durch neuere Aufträge nach 3 Nr. 63 StG entfällt das Risiko der Doppelbeitragsberechnung. "Die Beitragsberechnung bei diesen Versicherungsverträgen findet nur in der Versorgungsphase statt, während die Sparphase von den Sozialversicherungsbeiträgen befreit ist. Die Aufhebung der KVdR-Verpflichtung für die 40b-Direktversicherung hätte somit keinerlei Auswirkung auf die Ausbreitung der betrieblichen Altersversorgung, da diese Kontrakte sowieso nicht mehr abgeschlossen werden können", so Holstein.

Das neue Gesetz zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung wird die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland prinzipiell stärken, so Holstein. "In einigen Bereichen wären Nachbesserungen durch den Gesetzgeber erwünscht - etwa um den sozialversicherungsrechtlichen Vergütungsrahmen zu flankieren, die Gutschrift auf soziale Leistungen auszudehnen oder den KVdR-Beitrag beim Bezug von Leistungen abzuschaffen", so Holstein. 1. Seite: Abschaffung des KVdR-Beitrags für Leistungen!

CDU-Abgeordneter macht Gütevorschlag

Der Bund will die Betriebsrente ausweiten. Die Direktversicherung sollte hier ein wichtiges Element sein. Auch die im DVG (Verein der Direktversicherungsgeschädigten) zusammengeschlossenen Rezensenten geben nicht auf. Sie haben sich, wie viele andere auch, für den Abschluss einer Zusatzversicherung für Kapitallebensversicherungen in Gestalt einer Deferred Compensation Direktversicherung entschlossen.

Die Problematik der Direktversicherung geht auf das Jahr 2004 zurück, als das "Gesetz zur Erneuerung der Krankenkassen " in Kraft getreten ist. Die Beitragszahlungen in die Kranken- und Pflegeversicherung erfolgten praktisch über Nacht auf die bis dahin beitragsfrei gebliebenen Zahlungen aus den kapitalbildenden Lebensversicherungen der Erstversicherten. Auch für die rund 5,9 Mio. Mitarbeiter mit alten Verträgen, die bereits 2004 geschlossen worden waren, wurden die Regelungen in der Mitte des Spiels und retroaktiv umgestellt.

Derzeit betragen die Beitragssätze zur Kranken- und Krankenpflegeversicherung, die die Betroffenen auf den Auszahlungsbetrag entrichten, rund 18 Prozentpunkte - mit zunehmender Tendenz. 2. "Das Land sollte seine Angebote zum Abschluss von Verträgen im Sinn von Existenzsicherung und Vertrauen prinzipiell aufrechterhalten, denn sonst fühlt sich der Vorsorgende betrogen", so Horst Gehring, sozialpolitischer Pressesprecher des Verbandes der Direktversicherungsopfer, in einem Interview mit unserer Lektoren.

Deshalb verlangt der Verband "ein Ende der ungerechtfertigten Doppelerhebung von Sozialabgaben und die Beachtung der vertraglichen Bedingungen von vor 2004": Anja Karliczek, CDU-Abgeordnete im Bundestag, möchte das Thema nach Möglichkeit mit der Annahme des Gesetzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung Ende April auflösen.

"Um mit dem Recht Erfolg zu haben, muss das Problem der Direktversicherungsansprüche dringlich angegangen und in Ordnung gebracht werden", sagt Karliczek gegenüber unserer Chefredaktion. Bislang wurden Erstversicherungen mit einem Pauschalsatz besteuert. Jetzt hat Karliczek vorgeschlagen, den Betreffenden die Gelegenheit zu geben, die eingesparte Mehrwertsteuer zu zahlen. Damit würden sie dann effektiv von der beruflichen Vorsorge zur privaten Vorsorge übergehen, erklärt der Experte.

"Bei privater Vorsorge muss nur das Einkommen besteuert werden. Zur Erleichterung der Bearbeitung von Altfällen möchte Karliczek Einheiten für deren Bearbeitung errichten. Der Länderausschuss fordert den Bund in seiner Gesetzeserklärung auf zu prüfen, "inwieweit eine Senkung der 100%igen Krankenversicherungspflicht für die betriebliche Altersversorgung auch außerhalb der betrieblichen Riester-Rente möglich ist.

Der Bundestagssprecher der Gruenen, Markus Kurth, hebt hervor, dass vor allem fuer Vertraege, die vor 2004 abgeschlossen wurden und in die ausschliesslich die Beschaeftigten einbezahlt haben, Loesungen gesucht werden muessen. "Mindestens müssen diejenigen, die ihre Altersvorsorge allein aus eigenen Mitteln aufbauen, auf die Hälfte der Beitragsverpflichtung aus den Rentenzahlungen zurückkehren", sagt Kurth.

"Die Problematik ist erkannt", sagt Karl Lauterbach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: "Das Phänomen ist da. Die SPD strebe eine Loesung im Sinne einer gleichberechtigten Buergerversicherung an, so Lauterbach. Das Prämienfestsetzungsverfahren für die Zahlungen aus den Erstversicherungen könnte dann nach Ansicht des Experten erneut reguliert und die 100-prozentige Prämienzahlung durch den Versicherungsnehmer ermäßigt werden.

"Die einzige Möglichkeit wäre, den Anteil des Arbeitnehmers einzubringen. "Der Arbeitgeberbeitrag konnte dann nicht mehr von den direkt Versicherten gezahlt werden. Aus diesem Grund würde das geplante betriebliche Rentenstärkungsgesetz beispielsweise betriebliche Riester-Verträge sowie private Riester-Verträge von der Pflicht zur Beitragszahlung zur gesetzlichen Kranken- und Pflegesicherung befreien. Dem Verband der Erstversicherer ist bewusst, dass sie nicht aufgeben werden, bis eine zufrieden stellende Problemlösung erreicht ist.

Schätzungsweise 70 % der Versicherten wissen noch nicht, was für eine böse Überraschung auf sie zukommt, wenn sie in Rente gehen.

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