Fondssparen Finanztest

Geld sparen Finanztest

Ist das Sparen für mich eine Alternative? Eine Leserin blättert durch ein Finanztestmagazin. Die langfristige Einsparung von Mitteln bietet gute Renditechancen. Wenn Sie Ihre Fondsanteile billig kaufen und lagern, bekommen Sie alles raus. Dazu gehören auch Sparpläne für Aktienfonds.

Drei Tips für mehr Ertrag beim Fondssparen

Jeder, der sein Vermögen in Anlagefonds investiert, ist mit diesem Thema vertraut: So können z. B. Ausgaben wie Front-End-Loads, Portfolioprovisionen und Custody-Gebühren die Renditen deutlich reduzieren. So können Sie sparen und Ihrem Lager Flügel geben. Doch auch hier werden überflüssige Euro verlost, wie das Magazin Finanztest in der Nummer 03/2016 herausfand. Ein nicht unerheblicher Teil des Gewinnes wird trotz der attraktiven Renditen von den Fondskosten verschlungen - ein genauerer Einblick ist lohnenswert.

Aus dem Finanztest geht hervor, dass viele Fondsinvestoren langfristig überflüssige Ausgaben ausgeben. Sparen kann sehr simpel sein: Erstens: Senkung der Betriebskosten Oft wird dieser Tip in Bezug auf den ETF ausgesprochen. Zur Senkung der Betriebskosten zahlen wir Ihnen bis zu 66% der ausgezahlten Portfolioprovisionen, so dass Sie auch den Anteil der Ausgaben für aktive verwaltete Investmentfonds deutlich reduzieren können.

Emissionszuschlag verhindern Ein anderer Kostentreiber ist der Emissionszuschlag. Als letztes sollten Sie die Kosten für das Depot im Blick haben. Selbst wenn Sie bei der Anlage in Investmentfonds nicht auf eine Depotbank verzichten können, gibt es vorteilhafte Alternativen, die oft günstigere Bedingungen als die eigene Depotbank haben. Mit unseren Vorteilskalkulatoren können Sie ganz leicht und völlig unkompliziert kalkulieren, wie hoch Ihr Einsparpotenzial ist.

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Fonds-Glossar

Die Studie zeigt aber noch etwas anderes: Obwohl in Deutschland seit Jahren über das Thema der privaten Vorsorge gesprochen wird und Anlagefonds nach Ansicht aller Finanzmarktexperten zu den bedeutendsten Rentenbestandteilen zählen, wissen nahezu die Hälfte der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger kaum etwas über diese Anlagestrategie. "Eine erschreckende Bilanz", meint die Münchener Finanzplanerin Sylvia Gensler.

Sie erfährt immer wieder, dass gerade Jugendliche, für die diese Anlageform besonders gut ist, keine Ahnung haben, was ein Fondssparen ist, oder - viel mehr noch - aus Furcht vor angeblich nicht kalkulierbaren Gefahren davor zurückscheuen. Zwar ist die Eröffnung eines Sparbuchs bei Ihrer Bank etwas leichter, aber eine Anlage in einen Fondssparenplan ist trotzdem eine lösliche Aufgabe: Wer sich regelmÃ?Ã?ig zu einem bestimmten Betrag mit dem Fonds fÃ?hrt, zahlt einer Gesellschaft einmal oder Ã?ber einen Vorsorgeplan, der ihn dann so rentabel wie möglich anlegt, zum Beispiel in Anteilen, Obligationen, Aktien, Immobilien oder sehr kurzfristigen Investitionen.

Das Fondsmanagement versucht, durch Hin- und Herarbeiten Kurssteigerungen zu erreichen und die rentabelsten Investments zu identifizieren. Im Gegensatz zum Direkterwerb über die Börse kauft der Bausparer nicht unmittelbar Aktien an einem Betrieb, sondern an dem Kapitalfonds, in den er und andere Investoren eingezahlt haben. Mit dieser Top-Lösung können Sparende auch kleine Beträge am Markt anlegen und eine gute Diversifikation ihrer Anlage erreichen.

Einerseits ist der Fondsverwalter immer auf unterschiedliche Titel angewiesen, andererseits können sich die Sparenden auch für Mittel mit geringerem Risikoprofil entschließen. Zudem werden Fluktuationen dadurch ausgeglichen, dass die Anteilscheine regelmässig erworben werden. Investoren nutzen den so genannte Kosten-Durchschnitteffekt: In Zeiten schwacher Aktienmärkte, in denen Wertschriften günstig sind, bekommt man mehr Aktien für die Sparquote, in Zeiten guter Aktienmärkte - zu höheren Kursen - weniger für das selbe Kapital.

Es gibt nach Ansicht von Experten unterschiedliche Ursachen, warum so viele Anleger das Stichwort "Fonds" trotzdem so schwierig finden: Es gibt in Deutschland als Ganzes sehr wenig finanzielle Allgemeinbildung, in den schulischen Einrichtungen wird das Problem weitestgehend ausgelassen. Andererseits verwenden die großen Investmentfondsgesellschaften bei ihren Werbemassnahmen Fachbegriffe. Wie die BVI jedoch ohne zu zögern zugeben, vermitteln sie nicht die wirklichen Vorzüge des Sparens mit Geldern.

Größtes Hemmnis ist jedoch die Produktpalette selbst, bei der es selbst Experten schwierig ist, den Blick zu behalten: Allein auf dem hiesigen Fondsmarkt gibt es zurzeit mehrere tausend Aktien. Viele von ihnen können sowohl als einmalige Investition als auch regelmässig über einen Sparvertrag erworben werden. Weil nicht alle Gelder gleich sind.

Als bekannteste Arten gelten Aktien-, Geldmarkt- und Obligationenfonds - die übrigens nichts mit der Sicherung der staatlichen Pension zu tun haben, wie beinahe die Hälfe der von Axa untersuchten Personen glaubten, sondern in Obligationen, sogenannte Pensionen, anlegten. Ein Teil der Mittel investiert - je nach Konzept und Ausrichtung - sehr weit gefächert in die unterschiedlichsten Staaten, Sektoren und Devisen, andere wiederum konzentriert sich auf die einzelnen Geschäftsfelder.

Fondsratings und Rankings bieten erste Hilfestellung für den schnellen Einstieg. Fachleute von Behörden wie Feri Trust, Morningstar oder Sauna untersuchen, wie sich die Anlagefonds und ihre Fondsmanager in der Vergangenheit entwickelt haben und verleihen Stars, Briefe oder Zensuren. Die Rankings sind jedoch kein Patentrezept und das einzige Selektionskriterium, da die Anzahl der Fondsratings am Fondsmarkt ständig steigt und die einzelnen Banken nicht immer das gleiche Rating erhalten.

Das ist eine Beurteilung des Finanztestexperten Baur: "Anfänger sollten sich immer beratschlagen. "Auf den ersten Blick lässt sich bares Geld einsparen, wenn man z.B. einen Fonds-Sparplan von einer Direktbank selbst einkauft. Berater für eine gute Selektion können z. B. Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen, Anlagebücher und -zeitschriften, dazugehörige Finanzwebseiten oder ein selbständiger Kommissionär sein.

Umso länger und umfassender die Investition angelegt ist, berät Fondsexperte Baur, umso mehr sollten sich die Anleger vor einer Entscheidungsfindung beraten lassen. Weil natürlich jedes einzelne Institute besonders gern eigene Mittel oder die von Partnern weiterempfiehlt, ungeachtet der Produktqualität. Wenn Sie wirklich das Beste aus Ihrem Vorsorgeplan machen wollen, sollten Sie in bestimmten Zeitabständen - zumindest einmal im Jahr - die Entwicklung des Anlagefonds im Wettbewerbsvergleich prüfen und ggf. Gegenmaßnahmen ergreifen, z.B. durch Übertragung zukünftiger Auszahlungen auf einen anderen Anlagefonds.

Es kann auch Sinn machen, einen Sparvertrag bei steigenden Kursen frühzeitig zu kündigen und einen neuen Anlagefonds, der in andere Gebiete investiert, zu retten, um eine andere Wichtung in das Portfolio zu bekommen. Auch für Investmentfonds und Ansparpläne. Die Einkünfte aus diesen Kapitalanlagen werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit dem Personalsteuersatz oder etwaigen Sonderregelungen, sondern mit einem Pauschalsatz von 25 v. H. (zuzüglich Solidaritäts- und Kirchensteuer) besteuert.

Weil auch gut verwaltete Gelder manchmal mit bösen Überaschungen verbunden sind, ist es immer schlecht, wenn das eingesetzte Kapital genau zum richtigen Termin wiederverwendet wird. Hier sind sie bei einem volatilen Fond schlecht beraten, weil sie unter Umständen zu niedrigen Kursen verkauft werden müssen.

Wenn die Preise über einen langen Zeitabschnitt fallen, bevor sie ausgezahlt werden, nutzt auch der für den Einkauf so sinnvolle Kostenmitteleffekt nichts mehr, wie Finanzexperte Gensler betont: "Am Ende müssen die Preise wieder zulegen. Aber dann kommen die persönlichen Präferenzen und Denkweisen ins Spiel: Man sollte eine Investition in China oder Indien einfach nicht einschalten wollen, mahnt zum Beispiel Fonds-Experte Baur.

Berater Hintze hingegen ist der Ansicht, dass vor allem Jugendliche "immer wieder den Stein ins Rollen bringen" sollten und sich auch auf Gelder verlassen sollten, die in Schwellenländer fließen. "Was ist ein Fond? ist ein Investmentfonds, der von einer Anlage- oder Investmentgesellschaft gemanagt wird. Dies können sowohl Wertpapiere als auch Obligationen, Bankeinlagen, Liegenschaften oder besondere Finanzierungskonstruktionen sein.

Was das Unternehmen anlegen darf, ist im entsprechenden Prospekt des Anlagefonds festgelegt. Der verantwortliche Vermögensverwalter wählt die einzelnen Werte aus. Welche Vorteile bietet ein Fond? Die Investoren partizipieren an den Gewinnen des Investmentfonds im Verhältnis zu ihren Anteilen. Einkünfte können aus Zinserträgen, Ausschüttungen, Kursgewinnen oder Kursdifferenzen resultieren. Im Falle von Ausschüttungen werden die Einnahmen ausbezahlt.

Akkumulationsfonds erwerben zu diesem Zweck neue Investmentfonds. Welche Kasse für wen? Geldinvestmentfonds dürfen nur in kurzfristige Anlageprodukte wie Bankeinlagen, Tagesgeld oder Obligationen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr anlegen. Obligationenfonds legen vor allem in festverzinslichen Wertpapieren wie Bundes- oder Landesanleihen oder Pfandbriefen an. Bis auf wenige Ausnahmefälle gilt der Obligationenfonds auch als sicheres Investment, ist aber wegen der im Gegensatz zu Eigenkapitalfonds in der Regel geringeren Verzinsung nicht zwangsläufig für die Altersversorgung geeignet.

Die Fluktuationen sind in der Regel kleiner, je weiter die Fondsanlagen auf unterschiedliche Sektoren, Firmengrößen oder gar Staaten verteilt sind. Die Zuführung kann aus einer Vielzahl von verschiedenen Richtungen wählen: Standard-Aktienfonds, die in renommierte große Unternehmen anlegen, zum Beispiel aus dem DAX. Immobilienspezialfonds legen zumindest 51% ihres Fondsvermögens in Liegenschaften an.

In den vergangenen Jahren sind einige Immobilienspezialfonds wegen ihres Ungleichgewichts durch die Medien gelaufen, doch inzwischen sind viele Fondskessel wieder auf Kurs gekommen. Gemischte Investmentfonds investieren in andere Investmentfonds, Obligationen und Dividenden. Die flexiblen gemischten Anlagefonds haben auch ein atmendes Aktienengagement, das je nach Beurteilung des Vermögensverwalters zwischen null und 100 % liegen kann.

Fund-of-Funds legen in andere Funds an. Damit haben Sie sowieso eine noch größere Diversifikation als mit der Lösung des Anlagefonds. Weil kein Fondsmanager an der Ausstattung des Anlagefonds beteiligt ist, haben Indexfonds in der Regel geringe Einkünfte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fondsarten garantieren Gewährleistungsfonds dem Investor die vollständige oder teilweise Rückführung seines eingesetzten Vermögens zu einem festgelegten Zeitpunkt.

Offen gegen geschlossenen Fond? Wenn Sie eine variable Anlagevariante mit täglich verfügbarem Kapital benötigen, können Sie nur in einen freien Fond einbezahlt werden. Die geschlossenen Investmentfonds werden zur Immobilienfinanzierung eingerichtet, haben eine bestimmte Dauer und sind in der Regel steuerlich begünstigt. Die Handelsplätze für "gebrauchte" Anteile an geschlossenen Investmentfonds sind nach wie vor recht schleppend.

Wie viel kosten Einsparungen mit einem Fonds? Dies sagt die Finanzverwaltung > Fondsanteile werden in der Regel als Einkommen aus Anlagevermögen mit dem individuellen Satz besteuert. Die Abgeltungsteuer tritt am 1. Jänner 2009 in Kraft, was auch für Fonds-Sparpläne gilt.

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