Etf Sichere Anlage

Die Etf Safe-Anlage

Doch nicht alle ETFs sind gleich! Anleger, die ETFs ohne Wertpapierleihe und das Renditeprofil eines Anlegers kaufen, sind damit auf der sicheren Seite", betont Kraus. Einen ETF zu kaufen ist ganz einfach. Bei Privatanlegern wächst das Interesse an Indexfonds, kurz "ETFs" genannt, stetig.

Alternative zum MSCI World ETF

Wie Sie Ihr Portfolio mit Hilfe von börsengehandelten Fonds streuen können, erfahren Sie in diesem Aufsatz. Wir wollen Ihnen eine Alternative zum MSCI World aufzeigen. Untersuchungen belegen jedoch, dass langfristig gesehen immer ein positiver Ertrag erzielt wird (siehe unser Beitrag zu Aktien). Abgesehen von der Auswahl des Anlagehorizonts ist ein weiterer wesentlicher Aspekt die Diversifikation der Anlage.

Beliebtester Aktienindex ist der MSCI World. Darin enthalten sind Anteile von mehr als 1.600 Gesellschaften aus 23 Nationen. Zahlreiche Investoren, die so weit wie möglich anlegen wollen, um das Risiko zu reduzieren, erwerben einen ETF bei MSCI World - auch als Einsparplan. Der MSCI World ist aber aus Diversifikationssicht nicht ideal.

Sie enthält 60% US-Aktien, was ein Wechselkursrisiko bei einem starken Rückgang des US-Dollars mit sich bringt. Als Alternative kann der Investor seinen eigenen Weltindex-ETF durch Mischen verschiedener solcher Fonds erstellen. Geeignet ist hier ein ETF mit europäischen Werten, z.B. der EURO STOXX 600, der die 600 grössten europäischen Gesellschaften umfasst.

Der US S&P 500 Index, der die 500 grössten Firmen in den USA bindet. Würden wir nun in diese beiden börsengehandelten Fonds in einem Mischverhältnis von 50:50 investieren, würden wir nur noch die Börsenentwicklung in den USA und Europa widerspiegeln. Noch mehr Diversifikation können wir mit einem ETF auf den Japaner Nikkei 225 erwirtschaften.

Sie vertritt die 225 grössten börsenkotierten Gesellschaften Japans. Aus diesem Grund erweitern wir den MSCI Emerging Markets um einen weiteren ETF. Letzteres wird auch von Morgan Stanley errechnet und umfasst rund 840 Firmen aus 23 Nationen wie Brasilien, Indonesien, Südafrika etc. Inzwischen haben wir unsere Investitionen an über 2.165 Firmen aus mehr als 36 Nationen verteilt.

Für MSCI World sind dies ca. 0,30% p.a. Die Kostenrelationen der anderen oben erwähnten börsengehandelten Fonds werden nun verglichen. Der S&P 500 bietet relativ günstige Konditionen. Auf dem Nikkei 225 sind bereits jetzt Fonds mit einer Aufwandsquote von 0,09% (von db x-trackers) zu haben.

Der MSCI Emerging Markets hat eine größere Reichweite. Anstatt den MSCI World zu erwerben, müssen wir in die vier anderen börsengehandelten Fonds anlegen, haben wir keine schlechteren Kostenverhältnisse zu fürchten. Nur bei den Emerging Markets sollten Sie bei der Wahl des ETF auf die Aufwandsquote achten. Alle oben dargestellten ETF sind für Sparpläne geeignet.

Für Makler, für die die Durchführung eines Sparplanes kostenpflichtig ist, muss man genauer prüfen, ob die Verteilung des Anlagebetrages auf mehrere börsengehandelte Fonds lohnend ist. Besonders wenn der Makler eine Flatrate benötigt (z.B. maxblue), ist es in der Praxis nicht sinnvoll, auf mehrere Stellen aufzuteilen. Wird nur eine prozentuelle Auftragsgebühr auf den Anlagebetrag berechnet (comdirect, Consorsbank, S Broker), spielt es keine Rolle, ob der Anlagebetrag auf 1 oder mehrere Sparmodelle umgelegt wird.

Wenn Sie Ihre börsengehandelten Fonds als Sparmodell exportieren möchten, müssen Sie sich für eine Sparquote entschieden haben. Wenn Sie also eine Gesamtsparquote von 100 bis 4 verschiedenen Fonds nach unserem obigen Beispiel ausschütten wollen und zwei Fonds bei sich haben, die nur mit 10% der Investitionssumme eingespart werden, stoßen Sie hier an Limits.

Die monatlichen Einsparungen sollten entweder auf 250 Euro angehoben werden oder die beiden nur um 10% gesparten ETF' sollten nur alle 2 Wochen ausgeführt werden.

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