Wie kann ich mein Geld gut Anlegen

So kann ich mein Geld gut anlegen

Es ist für Anfänger nicht schwer, Geld einfach und gut allein anzulegen. Um beim Sparen auf einen grünen Zweig zu kommen, kann man nicht auf Aktien verzichten. Dann stellt sich die Frage, wie und wo dieses Geld am besten investiert werden kann. Die deutschen Sparer verlieren inzwischen gut sieben Milliarden Euro. Wie Sie trotz niedriger Zinsen das Beste aus Ihrem Geld herausholen können.

Geld gefahrlos anlegen in ungewissen Situationen

Vor allem bei höherverzinslichen Fremdwährungsanleihen scheitert die Berechnung oft, wie das Beispiel der südeuropäischen Anleihen zeigt. Immer wieder hat sich die Aussicht, mit renditestarken Auslandsanleihen Renditen aufzubessern, als Täuschung erweisen. Zweite Schlussfolgerung: Als privater Anleger sollten Sie Fremdwährungsanleihen vermeiden. Die dritte Schlussfolgerung ist, dass es besser ist, wenn Sie nach Renditen suchen, dies mit Hilfe von Dividendenpapieren, Wandelanleihen oder Liegenschaften zu tun.

Bei Anlegern, die auf Zinserträge setzen, liegt der Fokus auf indirekten Immobilieninvestments in der Schweiz, wie z.B. Liegenschaftenfonds oder Immobilienaktien. Vor allem bei Immobilienspezialfonds ist jedoch das Risiko gegeben, dass Aktien von der Marktnachfrage überschätzt werden und bei Schwankungen des Marktes an Wert verlieren.

So investieren Sie Geld, damit Sie gut einschlafen können

Das Geld zu investieren ist keine Zauberei. Schließlich Geld! Und am Monatsende steht auf einmal regelmäßiges Geld zur Verfügung, das dann auf dem Konto der Bank landet, wo es kaum noch fällt. Viele Menschen, die zum ersten Mal Geld anlegen können, sind anfangs mit dem anzulegenden Kapital belastet und nicht erfreut.

Zuerst: Wie viel Geld kann ich für einen längeren Zeitabschnitt sicher einsparen? Was mache ich gefühlsmäßig, wenn mein Kapital aufgrund der schwierigen Marktbedingungen um 10, 20 oder 30% sinkt? Die beiden grundsätzlichen Fragen liefern Informationen über die Risikotragfähigkeit und den Risikoappetit eines Investors. Nach Klärung dieser beiden Punkte kann der neue Anleger beginnen, sein Kapital den verschiedenen Anlagekategorien zuzuordnen (Allokation).

Grundsätzlich gilt: Je weniger gut ein Investor mit großen Fluktuationen seiner Investitionen zurechtkommt, umso besser sollte er sich defensiv positionieren. In der Defensivanlage werden Anleihen und Bargeldbestände deutlich stärker bewertet als Wertpapiere. Nach Festlegung dieser Zuteilung (z.B. 70% Festzins und Bargeld, 30% Aktien) wird das eigentliche Investment gestartet.

Für den Aktienbereich ist es jedoch eine Faustformel, dass Investoren für eine ausreichende Diversifikation zehn bis zwölf verschiedene Titel haben. Wenn Sie nicht genug Geld haben, investieren Sie lieber in Investmentfonds oder günstigere Index-Fonds. Investoren, die eine "Lieblingsaktie" haben, können diese kollektiven Anlagen hinzufügen. Prinzipiell muss der Investor entscheiden, ob er sich beraten lässt und ob er seine Geschäfte über eine Hausbank oder einen Online-Broker abrechnet.

In der Regel ist eine kompetente Betreuung nicht kostenlos, während Investitionen über den Online-Broker kostengünstig sind, aber keine Betreuung beinhalten. Die acht wichtigsten Investitionspunkte auf einen Blick: Bekanntestes Investmentinstrument sind die so genannten Wertpapiere. Die Aktie wird an der Wertpapierbörse notiert. Bonds sind neben dem Aktienbereich ein Standardbestandteil eines Mischportfolios.

Beim Ankauf einer Schuldverschreibung erhält der Investor das Recht auf eine regelmäßige Verzinsung, den Kupon. In der Regel liegt die Laufzeit der Anleihen zwischen fünf und zehn Jahren, es gibt aber auch Wertpapiere mit wesentlich längerer Laufzeit. Bei der Verzinsung ist auch die Kreditfähigkeit der Schuldner, d.h. ihre Zahlungsfähigkeit, von Bedeutung.

Von besonderer Wichtigkeit ist dabei die Strategie, d.h. die nachhaltige Allokation des Wertpapierportfolios auf die Bereiche Aktie, Anleihe, Geldmarktinstrumente und andere Anlagen. Die taktische Allokation von Vermögenswerten kann dazu genutzt werden, auf Entwicklungen an den Kapitalmärkten mit einer Feinabstimmung zu reagieren. Investmentexperten raten, jedem Depot mindestens einen kleinen Anteil an Werten hinzuzufügen, da diese langfristig die profitabelste Anlagekategorie bleiben.

Ein Wertpapierdepot enthält in der Regel verschiedene Devisen. Anleihen in der Schweiz beinhalten fest verzinsliche Wertpapiere in EUR oder USD, die Eigenkapitalkomponente enthält Wertpapiere in CHF, GBP oder JPY. Dies ist die Devise, in der der Investor sein wichtigstes Einkommen erzielt und in der seine Lebensunterhaltskosten entstehen. Bei den meisten Anlegern gibt es ein Zentrum ihres Lebens, das ihre Heimatwährung bestimmt.

Für schweizerische Anleger ist dies in der Regel der schweizerische Franc, da sie ihre Löhne und Pensionen in CHF erhalten und die meisten Ausgaben auch in CHF getätigt werden. In der Regel sollten rund 70% des Portfolios in der Heimatwährung geführt werden, damit die Investitionen nicht zu großen Wechselkursrisiken unterworfen sind. Ein Investitionsfonds, auch bekannt als Investitionsfonds oder einfach nur als Fond, wird von einer großen Anzahl von Investoren angelegt.

Investmentfonds gibt es für Beteiligungs- oder Rentenmärkte in verschiedenen Gebieten, Devisen oder Sektoren. Alleine in der Schweiz sind mehr als 7000 Funds registriert. Deshalb sind die Kosten für diese Passivfonds geringer. Investmentfonds können bei einer der Banken gekauft werden, während ETFs an der Wertpapierbörse gelistet werden. Wenn Sie mit Wertpapieren, Obligationen oder Devisen Handel treiben wollen, können Sie dies entweder über Ihre Hausbank oder - oft billiger - über einen Online-Broker tun.

Solche Handelsplattformen werden von in- und ausländischen Kreditinstituten angeboten, und es gibt auch "reine" Online-Broker, die sich auf den Handel mit Wertpapieren im Netz spezialisieren. Ein Online-Broker ist sicherlich die passende Lösung für diejenigen, die sich nicht von ihrer Hausbank beraten lassen wollen. Investoren sollten bei der Auswahl eines Internetbrokers besonders auf die Gebührenhöhe achten.

Insbesondere aktive gemanagte Funds führen häufig zu hohen Anlegern. Investoren sollten sich nach der Total Expense Ratio (TER) erkundigen.

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