Vorsorge für das Alter

Altersvorsorge

"Der Staat fördert die private Vorsorge. Von wem entscheiden Sie, wenn Sie es nicht mehr selbst tun können? Private Vorsorge ist für das Alter unverzichtbar. Eine wichtige Vorsorge für das Alter. Weshalb private Vorsorge wichtig ist.

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Altersvorsorge: Million Menschen im Alter zu Unrecht gespart

Riester-Verträge zahlen sich nicht für alle aus. Sogar eine Gastfamilie mit Kind ist oft besser mit der betrieblichen Versorgung unterwegs. Weitere Ueberraschungen fuer die Rentensparer haben Fachleute berechnet. Die meisten Bundesbürger zögern jedoch, einen zweiten Anlauf zu nehmen, wenn es um das Themenfeld Alterssicherung geht. Das hat oft drastische Konsequenzen, denn Klaus Morgenstern vom DIA gibt Anlass zur Sorge.

Die DIA, ein Think Tank der Finanz- und Versicherungsbranche, hat in einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung die Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Vorsorge (bAV) und des Unternehmens im Vergleich zueinander gestartet. Für viele, die sich für den einen oder anderen Weg der persönlichen Vorsorge entscheiden, mit beängstigenden Vorteilen. Es ist jedoch fast nicht möglich, exakt zu bestimmen, wie viele Menschen den Weg der Alterssicherung gehen.

Die Herangehensweise der Untersuchung führte jedoch nicht dazu, dass Morganstern noch einmal die oft beschworenen Rentenlücken der Bundesbürger sammelte. Ziel der Ergebnisse ist es laut DIA eher, alle jene Menschen anzusprechen, die derzeit vor der Frage der Altersvorsorge steht.

Der Studienautor Heinrich Bockholt lehnt die oft geäußerte Faustregel strikt ab: "Es ist nicht so weit hergeholt - es kommt nicht nur auf das Einkommen an", sagt der Fachhochschullehrer für Finanzen und Investitionen.

Besonders wichtig ist, ob der Sparende von den Riester-Kindergeldern profitiert. Andernfalls kann das Phänomen sogar in den niedrigeren Lohnbereichen zu einer betrieblichen Altersvorsorge führen. Demgegenüber zahlt die berufliche Vorsorge ab einem Ertrag von 3.000 EUR wieder mehr, weil die in der Sparphase eingesparten Abgaben und Sozialabgaben eine größere Wirkung haben als die Zuschläge zur Riester-Rente.

Sowohl der Leiter der DIA-Studie, Bernd Katzenstein, als auch der Leiter der DIA, verweisen jedoch auf ein großes Versorgungsproblem: "Neben den Abgaben müssen in der Ausschüttungsphase oft auch Sozialabgaben abbezahlt werden. Diese Punkte wurden in der Untersuchung beachtet, wie der Verfasser hervorhebt. Thomas Dommermuth vom Institute for Retirement and Financial Planning stellt fest: "Die Tarife der beruflichen Vorsorge sind im Prinzip Gruppentarife und bieten daher beträchtliche Preisnachlässe, die einzelne Privattarife nicht zulassen.

"Auch wenn ein Sparender den "richtigen" Weg in der Alterssicherung wählt, heißt das nicht, dass er alles richtig macht. Bockholts Untersuchung zeigt klare Renditeunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern. Die garantierte Verzinsung liegt bei Riester-Verträgen zwischen 0,69 und 1,38 Prozentpunkten (Durchschnitt: 1,04 Prozent).

Der erwartete Ertrag beträgt sogar zwischen 2,59 und 4,92 Prozentpunkten (Durchschnitt: 3,76 Prozent). Für die betrachteten Direktversicherungsverträge als betriebliche Altersversorgung ist das Ertragsbild zumindest etwas homogener. Garantierte Erträge lagen zwischen 0,49 und 1,16 prozentig (Durchschnitt: 0,83), prognostiziert zwischen 2,41 und 3,69 prozentig (Durchschnitt: 3,19 Prozent). Es ist daher unvermeidlich, vor Vertragsabschluss verschiedene Offerten einzuholen.

Finanzprofessor Bockholt bemängelt die mangelnde Transparenz vieler Unternehmen, vor allem in Ermangelung vergleichbarer Kennziffern. Bockholt erhofft sich mit dem in Kraft treten einer Regelung aufgrund des kürzlich beschlossenen Altersvorsorgeverbesserungsgesetzes eine Verbesserung. Anders als der bisher meist zugrunde gelegte Garantiezinssatz betrifft er nicht nur die Ersparnisquote.

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