Verkauf von Geschlossenen Fonds

Vertrieb von geschlossenen Fonds

Der Verkaufsprospekt des geschlossenen Fonds enthält alles, was für eine umfassende Beurteilung des Investments wichtig ist. Sind alle Anteile verkauft, wird der Fonds "geschlossen" und das Investitionsprojekt gestartet. Sie ist weder eine Anlageempfehlung noch ein Verkaufsangebot, das sie nach zehn Jahren gewinnbringend verkaufen will. Erlöse aus dem Verkauf. Durch die Zeichnung eines geschlossenen Fonds beteiligt sich der Anleger (aus wirtschaftlicher Sicht) am Unternehmen.

Was muss ich bei geschlossenen Fonds beachten?

Wem es gelingt, in geschlossenen Fonds anzulegen, der muss sich aufklären! Dabei geht es nicht nur um den spezifischen Vermögenswert, sondern vor allem um die am Emittenten beteiligten Menschen und deren Erlebnisse. Das Girokonto gibt Aufschluss über den bisher erzielten Fondserfolg des Emissionshauses. Die Erfolge der bestehenden Projekte machen die eigentliche Expertise des Initiators eines geschlossenen Fonds ersichtlich.

Die Verkaufsprospekte des geschlossenen Fonds enthalten alles, was für eine umfassende Beurteilung des Investments von Bedeutung ist. Die Emissionshäuser und ihre Fonds sind der Geschäftsstelle des Ombudsmannes für die geschlossenen Fonds angegliedert. Es wird für jeden Fonds ein IDW S4-Bericht angefertigt und dem Interessierten auf Anfrage zur Verfuegung gestellt. 2. Auch für Investoren in geschlossenen Fonds ist es interessant, was für Anteilseigner gilt: Wenn Sie Ihr Vermögen auf mehrere Assetklassen und Anlageprodukte verteilen, reduzieren Sie die mit einer Investition in Sachanlagen einhergehenden Gefahren.

Jeder Investor kann durch unterschiedliche Fonds im eigenen Bestand Assetklassen, Nutzungen, Lagen, Währungen und Mietern vermischen und damit das Risiko aufteilen.

Abgeschlossene Fonds:

Investoren befürchten eine rasche Einigung

Mehr Fonds-Investoren stimmen einem Verkauf der Immobilie zu, je rascher würde der Hamburgische Investor seine Erblasten loswerden und könnte mit neuen Angeboten wieder erhöhte Honorareinnahmen in die eigene Rechnung einbringen. In der Westfonds, einer Tochtergesellschaft der beiden WestLB-Nachfolger Portigon und Erste Abwicklungsanstalt, befürchten Investoren, dass die Unternehmensgruppe das Investmentfondsgeschäft so zügig wie möglich erledigen will - und gar zu Lasten der Investoren ist.

Nach dem Schreiben kritischer Investoren des von Westfonds gegründeten RWI 25-Fonds an alle anderen Aktionäre und damit die für eine ausserordentliche Generalversammlung erforderliche Beschlussfähigkeit von 25 Prozent erreichte, schickte Westfonds zudem ein Zirkular - mit der Aufforderung, seine Genehmigung zurueckzunehmen. Investoren können von der Landesregierung NRW als ehemaligem Förderer der Bank keine Unterstützung verlangen.

Der Notvertrieb von geschlossenen Fonds hat einen, wenn auch handhabbaren, Vorteil: Das Kapital fliesst verhältnismässig rasch zurück. Der ehemalige Vorstand der Wölbern Bank, Ove Franz, der selbst noch eine halben Millionen Dollar in zwei Fonds seines früheren Arbeitsgebers hält, hat dennoch einem Dringlichkeitsverkauf des Holland 56 Real Estate Fund zugestimmt. "Da die Pachtverträge für die Fondsobjekte 2014 ausliefen, haben wir keine andere Möglichkeit gesehen", sagt Franz.

Die Geschlossenen Fonds müssen den Aktionären die Adressen und Adressen anderer Investoren bekannt geben, um einen Austausch von Informationen zu ermöglichen. Dies ermöglicht es den Anlegern, auch gegen den Wunsch des Fondsmanagers Mehrheitsbeschlüsse zu fassen. Bei einem als KG ausgestalteten Fonds haftet der Investor nur mit seiner Beteiligung. Ausnahmen: Wenn der Fonds gewinnunabhängig ausschüttet, kann der Veranlasser dieses Kapital wieder einziehen.

Andernfalls können die Investoren die Ausschüttung zurückfordern oder zu unrechtmäßig übertragene Gelder zurückfordern. Bei einem Fonds, der als Personengesellschaft des öffentlichen Rechtes (GbR) aufgebaut ist, ist das anders. Initianten dürfen keine eigenen Liegenschaften oder Schiffen veräußern - auch nicht im Falle eines Liquiditätsengpasses. Dazu braucht es die meisten Investoren.

Die Aktionäre haben vor der Beschlussfassung ein Recht auf Auskunft über die laufende geschäftliche Entwicklung. Zwei- bis dreijährige Jahresberichte sind keine hinreichende Grundlage für Entscheidungen. Im Falle einer Krise eines geschlossenen Fonds kann ein Schadenersatzanspruch gegen Ratgeber, Banken oder Fonds oder die Stornierung der Gesamttransaktion bestehen. Auch wenn im Verkaufsprospekt die Höhe der Entschädigung und deren Adressat richtig angegeben ist, muss der Anlageberater dies klarstellen; wenn der Fonds als risikofreie Anlage zur Altersversorgung ausgeschrieben wurde, obwohl es sich um eine Unternehmeranlage handele, an der Investoren ihren Anteil abgeben könnten; wenn der Veranlasser mit eigenen Unternehmen zum Schaden der Investoren gehandelt habe.

Das ist z.B. der Fall, wenn eine Schifffahrtsgesellschaft überteuerte Boote an ihre eigenen Fonds veräußert, ohne dass dies im Verkaufsprospekt angegeben ist; außerdem können Schadensersatzansprüche entstehen, wenn das Schiffsgeld missbraucht wurde. Die Commerzbank zum Beispiel hat für Mediengelder gesammelt, von denen aber nur ein geringer Teil in die Herstellung von Kinofilmen geflossen ist; wenn der Verkaufsprospekt unrichtige Informationen wie die Kostenhöhe oder die unternehmerischen Risken beinhaltet; wenn die von der Hauptversammlung beschlossenen Geschäftsgrundsätze rechtlich anfechtbar sind.

Hierzu zählen zum Beispiel der vorübergehende Mietverzicht oder die Pflicht, einem krisenanfälligen Fonds Gelder zuzuführen. Schadensersatzansprüche gegen Intermediäre, Fonds oder Banken erlöschen nach drei Jahren. Der Einsendeschluss beginnt am Ende des Geschäftsjahres, in dem der Investor den Irrtum oder den Fehler des Prospekts hätte erkennen müssen. Erstverluste des Fonds können nur mit dem Gewinn aus der geschlossenen Anlage verrechnet werden.

Allerdings nimmt das Steueramt nur bis zur Summe der Kautionsverluste an. Bezweifelt das Steueramt die Gewinnabsicht des Fonds, weil er nur einen Verlust erwirtschaftet, muss der Investor die steuerlichen Vorteile erstatten. Die Ertragsperspektiven sind jedoch nicht für alle Fonds gleich schlecht. Wenn die Aussichten besser sind, zahlt es sich aus, für die Fortführung des Fonds zu streiten - oder wenigstens für eine ordnungsgemäße Liquidation des Portefeuilles.

Kann der Fonds nicht mehr gerettet werden, hat der Investor weiterhin zwei Möglichkeiten: entweder das gesamte Unternehmen gerichtlich aufzulösen oder die Anteile am Sekundärmarkt zu veräußern. Sollte ein Emittentenhaus als Ganzes in Bedrängnis geraten sein, sollten sich Investoren in erster Linie an die Kreditinstitute und Vermögensberater richten, die ihnen die geschlossenen Fonds veräußert haben.

Die Bankberaterin hätte ihr nichts über das Verlustrisiko der gesamten Einzahlung gesagt, sagt sie.

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