Privatinsolvenz Schuldenfrei

Insolvenz privat Schuldfrei

Die Einleitung einer Privatinsolvenz ist die einzige verbleibende Möglichkeit, schuldenfrei zu werden. vorzeitiger Schuldenerlass vor Ende des Verfahrens, Fortführung der beruflichen Tätigkeit in der Insolvenz, Schuldenerlass innerhalb eines Jahres. Prinzipiell wollen insolvente Schuldner im Rahmen eines privaten Insolvenzverfahrens schuldenfrei werden. Ja, zumindest die Schulden, die nicht aus einem Verbrechen resultieren. Was kann ich tun, um einen Privatkonkurs abzuwenden?

Privatinsolvenzrecht: Schuldenfrei nach drei Jahren

Konsumenten und Firmengründer in der Verschuldungsfalle sollten die Möglichkeit erhalten, rascher als bisher von vorne anzufangen. Inzwischen hat der Deutsche Bundestag eine Regelung beschlossen, die es den Betreffenden erlaubt, nach nur drei Jahren von ihren Schulden befreit zu werden. Die Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass die Debitoren mindestens einen Teil der ausstehenden Forderungen erfüllt haben.

In der bisherigen Verordnung war ein Zeitraum von sechs Jahren bis zur Schuldentilgung vorgesehen. Voraussetzung für eine so genannte Restschuldfreistellung nach drei Jahren ist, dass zumindest 35 % der Forderungen und der Prozesskosten erstattet wurden. Urspruenglich sollte eine Quotenquote von 25 Prozentpunkten genügen, doch die Abgeordneten sehen die Eigentumsverhaeltnisse der Glaeubiger zu weit gesenkt.

Denn wenn die Kosten des Verfahrens bezahlt sind, könnte die Deadline zukünftig auf fünf Jahre verkürzt werden. Auch Verbraucherinsolvenzverfahren sind möglich. Wie das Bundesministerium der Justiz erläutert, können die Gläubiger und ihre Gläubiger die Bedingungen für den Schuldenerlass "individuell und unter Beachtung der Besonderheiten des Einzelfalls" ausarbeiten. Die Genossenschaftsmitglieder sollen durch das Recht besser abgesichert werden.

Bislang führte die Beendigung der Genossenschaftsmitgliedschaft des Insolvenzverwalters oft zur Auflösung des Vertrages und damit zum Wegfall der Eigentumswohnung. Den Schuldnern würde nicht mehr so lange wie bisher ein Berg von Verschuldung drohen. Zugleich besteht ein besonderer Leistungsanreiz, zumindest einen Teil der Verschuldung zu tilgen. Alleine im vergangenen Jahr haben fast 130.000 Bundesbürger Insolvenz angemeldet.

Seit 1999 ist eine Privatinsolvenz möglich. Wenn Sie aus der Schuldfalle aussteigen wollen, können Sie sich mit einem Schuldnerberater, einem Rechtsanwalt oder einem Steuerberater an das zuständige Amtsgericht wenden. Die Prozedur erlaubt die Freigabe der Restschuld. Seit sechs Jahren müssen die Konsumenten so viel wie möglich abbezahlen. Dann werden die verbleibenden Forderungen erlassen.

Schuldfrei durch Konkursverfahren

Wenn eine Restrukturierung durch Verhandlung für Sie keine Alternative ist, dann bieten Verbraucherinsolvenzen einen Weg aus der Schuldenspirale: In sechs Jahren können Sie schuldenfrei sein - auch ohne Befriedigung der Kreditgeber oder Ihres eigenen Einkommens und auch ohne Einwilligung der Kreditgeber. Alle Vorleistungen, d.h. wir übernehmen für Sie die rechtlich erforderliche aussergerichtliche Schuldenregulierung, bereiten die erforderliche Urkunde vor und stellen den Antrag auf Insolvenz.

Verlassen Sie sich auf eine kompetente und kompetente Rechtsberatung in der Schulden- und Insolvenzrechtsberatung. Rechtsanwalt Haverkamp hat als Spezialanwalt für Konkursrecht bereits mehrere hundert Verfahren vorbereitete und bis zur Freigabe der Restschuld durchgesetzt. Insolvenzvorbereitung und -verlauf sind in mehrere Stufen unterteilt: die aussergerichtliche Schuldenregelung, die Phase der Insolvenz und die Phase des guten Verhaltens.

Im Vorfeld des Insolvenzverfahrens muss ein außergerichtlicher Forderungsvergleich erfolgen. Jedem Kreditgeber muss ein Rückzahlungsangebot unterbreiten werden. Sind keine pfändbaren Einkünfte verfügbar, wird den Kreditgebern ein so genannter Nullplan vorlegt. Praktisch muss gesagt werden, dass die aussergerichtliche Schuldenregulierung oft pro forma erfolgt, da die Kreditgeber nie einem Nullplan zugestimmt haben.

In einigen Faellen trauen die Glaeubiger dem Kreditnehmer einfach nicht und wuenschen einen Treuhaendler, der sich um die Sache kuemmert. Aber auch in den hoffnungslosesten Situationen muss die aussergerichtliche Schuldenregelung erfolgen und ein Schuldentilgungsplan erstellt werden. Nur wenn die aussergerichtliche Regelung der Schulden fehlgeschlagen ist, kann ein Antrag auf Insolvenz eingereicht werden. Unsere Schuldenberatung richtet sich häufig an Klienten, die seit Jahren mit anderen Anwälten auf den Abschluss einer außergerichtlichen Schuldenregelung warten.

Wenn nur ein Nullplan vorgelegt wird, ist die Angelegenheit nach zweiwöchiger Frist geklärt und das Insolvenzverfahren kann beantragt werden. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass innerhalb von sechs Monate nach dem Fehlschlagen der aussergerichtlichen Schuldenregelung - es genügt, dass ein Kreditgeber sich weigert oder gar nicht meldet - ein Antrag auf Insolvenz zu stellen ist.

Wird der Antrag über diesen Zeitpunkt hinaus aufgeschoben, muss die aussergerichtliche Schuldenregelung nachgereicht werden. Der Insolvenzgerichtshof benennt einen Verwalter (in der Regel Insolvenzverwalter), der Sie für sechs Jahre begleiten wird. In der Regel kümmern Sie sich nicht um Ernennungen beim Gericht, sondern nur um den Verwalter. Konkursverfahren bieten nicht nur nach sechs Jahren Schuldfreiheit.

Weil, sobald wir den Gläubigern schreiben, sie uns nur noch kontaktieren müssen. Der Insolvenzverwalter bemüht sich nach der Verfahrenseröffnung in der sogenannten Zahlungsunfähigkeitsphase um die Liquidation Ihres Vermögens. Am Ende dieser Zahlungsunfähigkeitsphase gibt das Gericht die Freigabe der Restschuld bekannt. Sie müssen in dieser Zeit nur den anrechenbaren Teil Ihres Verdienstes an den Trustee zahlen.

Im Prinzip bezieht der Trustee pfändbare Einkünfte unmittelbar vom Auftraggeber. Wenn Sie jedoch kein Pfändungseinkommen haben, z.B. wegen der hohen Zulagen aufgrund von Unterhaltspflichten, geht dies nicht zu Lasten Ihrer Restschuldfreistellung! Wenn Sie etwas vererben, müssen Sie die halbe Erbschaft an den Verwalter abgeben. Man kann aber auch die Erbschaft und auch den Pflichtanteil ablehnen - das verhindert nicht die verbleibende Schuldenbefreiung!

Sie können aber auch die Vererbung dazu verwenden, die Restschuld frühzeitig zu tilgen. Können alle Verpflichtungen und Prozesskosten mit der Erbschaft beglichen werden, erhalten Sie eine vorzeitige Tilgung der Restschuld! Bei Insolvenzanträgen ab dem 1. Juli 2014 besteht die Gefahr der Kürzung der Wohlverhaltensfrist. Am Ende der Wohlverhaltenszeit beschließt das Schiedsgericht über die Begleichung der Restschuld.

Durch die Entscheidung über die Befreiung von der Restschuld können die Kreditgeber ihre Ansprüche dann nicht mehr geltend machen.

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