Geldmarkt Fond

Finanzmarktfonds

Geldmarktfondsmanager kaufen Wertpapiere in ihre Fonds ein, mit denen der Bund über Wochen oder Monate Kapital beschafft. Der Geldmarktfonds ist ein Investmentfonds, der hauptsächlich in Geldmarktinstrumente investiert. Das Interesse an Geldmarktfonds war im vergangenen Jahr groß. Dennoch hat die schlechte Performance der Fonds die Anleger in der Schweiz im vergangenen Jahr nicht daran gehindert. Diese Fonds bieten für Anleger, die kurzfristige Anlagen suchen, sehr gute Konditionen und vor allem exzellente Zinssätze.

Finanzmarktfonds: Geldmarkt, geldmarktbezogene Fonds, Finanzmarktpapiere

Am Geldmarkt kann Geld am Geldmarkt investiert werden, der sich vor allem an der kurzen Anlagedauer orientiert. In der Regel reichen die Fristen von einigen Tagen oder gar einem Jahr. Insbesondere große Firmen, insbesondere Kreditinstitute oder Staaten verwenden den Geldmarkt, um beispielsweise kurzfristige liquide Mittel zu beschaffen und für den operativen Betrieb zu verwenden oder die gesetzlichen Mindestreserven einhalten.

Bei Überschussliquidität können Anlagen am Geldmarkt mit Verzinsung auch bei kurzer Laufzeit ausgestattet werden. Allerdings ist der Geldmarktzugang auf die institutionellen Kapitalanleger wie z. B. Kreditinstitute, Versicherungsgesellschaften oder Staaten begrenzt, so dass Privatanleger keinen unmittelbaren Zugriff haben. Wollen kleine Kapitalanleger dennoch teilnehmen, können sie dies über den Geldmarkt-Fonds tun, der über einen entsprechenden Geldmarktzugang verfügt.

Sie bündelt das Anlegergeld und investiert das Vermögen überwiegend am Geldmarkt in Tagesgeld, Festgelder (Termingelder), Geldmarktinstrumente und Festzinspapiere wie Schuldverschreibungen und Schuldscheine, um auch bei kurzer Anlagedauer eine bestimmte Verzinsung für den Investor zu erzielen. Bei überschüssigem Eigenkapital können kleine Investoren auch temporär z.B. auf Overnight-Konten einparken.

Will man die bestmögliche Verzinsung erreichen, muss man viele Overnight-Konten haben und das Geld immer wieder zwischen den Konti hin und her umbuchen. Alternativ dazu könnten auch kurzfristige Kapitalanlagen in Form von Finanzmarktfonds angeboten werden. Gerade bei sinkenden Kursen sind Geldanlagefonds bei Investoren gefragt, um ihr Vermögen zwischenzulagern.

Geldanlagefonds werden als sehr gefahrlos eingestuft, da die Anlagen von Geldanlagefonds verzinslich sind und eine vergleichsweise gute Laufzeit haben. Aufgrund der geringen Laufzeit ist das Ausfallrisiko leicht einschätzbar und damit sehr niedrig, in der Theorie besteht jedoch nach wie vor ein Verlust. Weil Finanzmarktfonds jedoch oft das Vermögen des Fonds weit gestreut haben und hauptsächlich oder nur an Kreditnehmer mit der höchsten Bonitätseinstufung vergeben, wird das Wagnis deutlich reduziert.

Eine Gefahr oder Möglichkeit liegt vor, wenn das Vermögen des Fonds in Wertpapieren in einer anderen Fremdwährung angelegt ist. Inwieweit und in welche Fremdwährungspapiere der Fonds angelegt wird, welche weiteren Möglichkeiten und Gefahren es gibt, wie sich der Fonds in der Geschichte entwickelt hat und ähnliches sollte von der Fondgesellschaft vorab im Zuge einer Beratung abgefragt werden, damit sie besser beurteilen kann, ob eine Anlage Sinn macht oder nicht.

Der Hauptvorteil von Geldanlagefonds ist sicher ihre Biegsamkeit. Wenigstens für den privaten Kleinkunden ist es möglich, an Handelstagen Anteile an Investmentfonds zu erwerben und zu veräußern und damit verhältnismäßig rasch von einem Geldanlagefonds zu einem anderen zu gelangen. Wenn Sie das Geld als privater Anleger brauchen, können Sie die Anteile an den Aktienfonds über die Wertpapierbörse veräußern und sehr rasch über deren Vermögen disponieren.

Allerdings kann ein Geldanlagefonds eine Mindestanlage erfordern. Emissionszuschläge oder Verwaltungsvergütungen für den Fonds, die die Erträge mindern, können sich negativ auswirken. Allerdings verzichtet man bei vielen Fonds auf den Ausgabeaufschlag und erhebt nur eine kleine Verwaltungsvergütung. Inwieweit und wie hoch der Ausgabeaufschlag, die Managementgebühren oder andere von den Anlegern zu tragende Ausgaben sind, sollte bei der jeweiligen Fondgesellschaft nachfragt werden.

Dabei gibt es unterschiedliche Typen von Finanzmarktfonds, die wie nachfolgend beschrieben klassifiziert werden: Reiner Geldmarktfonds: Bei reinem Geldanlagefonds sind 100% des Vermögens in Festgeldern, Geldmarktpapieren und festverzinslichen Wertpapieren mit kurzer Laufzeit angelegt. Finanzmarktfonds: Legen Sie bis zu 49% des Sondervermögens in Geldmarktinstrumenten und 51% in festverzinslichen Wertpapieren oder Bonds an. Barmittel: Die Anlage des Sondervermögens erfolgt zu mind. 75% in Bankeinlagen, der verbleibende Teil in festverzinslichen Wertpapieren mit längerer Laufzeit.

Synthesefonds: Das Anlagevermögen wird in Anleihen, Geldmarktpapieren und anderen Wertpapieren angelegt, wodurch die Fälligkeiten auch höher sein können als bei reinem Geldanlagefonds.

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